Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Europäische Gesundheitsoffensive

12.9.2018

Das St.Anna Kinderspital ist eine treibende Kraft bei der europäischen Gesundheitsoffensive für eine bessere medizinische Versorgung krebskranker Kinder und Mitglied im Europäischen Referentsnetzwerk (ERN) in dem 300 Krankenhäuser zusammenarbeiten. Österreich ist europaweit an der Spitze der medizinischen Versorgung von Kinderkrebs.


NEU: Online-Terminvereinbarung für Ambulanzen

12.9.2018

Am Wiener AKH wurde ein Pilotprojekt zur Online-Terminvereinbarung für Kontrolluntersuchungen an einigen Ambulanzen der Klinischen Abteilung für Orthopädie eingerichtet. Der Termin wird durch automatische Aussendung einer E-Mail bestätigt.


Workshops für Hospiz-Betreuung

10.9.2018

Ein Workshop-Programm soll bessere Fortbildung für Pfleger von Hospizpatienten in Pflegeheimen der Stadt Wien bringen. Drei Häuser sind entsprechend zertifiziert, bis 2025 sollen alle elf Pflegeheime auf dem erhöhten Standard sein.


Spitalsfinanzierung: „Der Systemkollaps muss abgewendet werden“

6.9.2018

In einer Aussendung der Ärztekammer für Wien (ÄK), anlässlich des Wiener Spitalsärztekongresses, fordert diese Änderungen beim Finanzierungssystem. Denn während Leistungen in Spitälern über ein Punktesystem abgerechnet würden, gebe es im Ambulanzsektor pauschalierte Abgeltungen. Die Folgen seien etwa, dass es keinerlei Anreize gebe, eine ambulante der stationären Versorgung vorzuziehen. Weiters wurde der ärztliche Personalmangel bekritelt. Ärzte hätten kaum noch Zeit, sich ausreichend um jeden einzelnen Patienten zu kümmern so die ÄK. So würden allein in Wien 300 Spitalsärzte fehlen.


Sicherheitspartnerschaft zwischen Kaiser-Franz-Josef-Spital und Favoritner Grätzlpolizei

27.8.2018

Auf Initiative der Personalvertretung und Unterstützung durch die Spitalsleitung wurde das Kaiser-Franz-Josef-Spital zum Sicherheitspartner für die Favoritner Polizei. Seit Juni 2018 sorgen sichtbare polizeiliche Fußstreifen am Gelände des Kaiser-Franz-Josef-Spitals für mehr Sicherheit.


Schwierige Spitalssuche bei Geburt

27.8.2018

Es wird immer schwieriger, sich für einen Spitalsplatz für die Geburt anzumelden, kritisieren werdende Mütter in Wien. Auch bei der Patientenanwältin gibt es Beschwerden. Der Krankenanstaltenverbund (KAV) versucht zu beruhigen. Aus dem KAV heißt es, dass es genug Kapazitäten gebe, es müsse jedoch nicht „immer das Wunschspital“ sein. Abhilfe soll zudem das zentrale Geburtenanmelderegister schaffen, das Ende des Jahres starten soll, heißt es aus dem KAV.


Unfallkrankenhäuser bleiben erhalten

14.8.2018

Sozialministerin Beate Hartinger-Klein hat am Montag das neue Reformkonzept die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) präsentiert. Laut dem Konzept soll die Versicherung erhalten bleiben. Das Leistungsangebot bleibe in vollem Umfang bestehen, hieß es bei der Pressekonferenz. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker freut sich, dass keine Unfallkrankenhäuser geschlossen werden.


KAV: Wilhelminenspital wird modernisiert

14.8.2018

"Die Modernisierung des Wilhelminenspitals steht keineswegs vor dem Aus“, sagt der für Bauprojekte zuständige Direktor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), DI Herwig Wetzlinger, zu einem entsprechenden Bericht in der Kronen Zeitung.


Umkleiden ist Arbeitszeit

8.8.2018

Der Oberste Gerichtshof hat erneut in einer der strittigsten Fragen im Arbeitsrecht entschieden, nämlich ob Umkleidezeit Arbeitszeit ist oder nicht. Konkret ging es um Mitarbeiter/-innen in einem Krankenhaus. Nach der Entscheidung des Höchstgerichtes gelten nun Umkleidezeiten in Krankenanstalten als Arbeitszeit, wenn das Anlegen der Dienstkleidung aus hygienischen, organisatorischen und rechtlichen Gründen im Auftrag des Arbeitgebers erfolgt.


Weltpremiere im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien

7.8.2018

Anhand einer neuen medizintechnischen Errungenschaft beginnt an der Augenabteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, ein neues Zeitalter der Augenheilkunde. Weltweit erstmals wurde am 30.07.2018 eine additive Trifokallinse ergänzend zu einer Kunstlinse implantiert. Wie der Name bereits verrät, wird diese Trifokallinse, welche bisher integriert in der Kunstlinse implantiert wurde, zusätzlich eingesetzt. Der Vorteil von zwei unabhängigen Linsen ist, dass sich die Trifokallinse bei Nebenwirkungen wie Blendeempfindlichkeit und Abnahme des Kontrastsehens einfach entfernen lässt. Die Kunstlinse kann im Auge verbleiben.


Neue Spitalsabteilung für Frühchen eröffnet

3.8.2018

In Wien gibt es ein neues Angebot für die Versorgung von Frühchen und kranken Babys. Im St. Josef-Krankenhaus in Hietzing hat eine Abteilung für Kinderheilkunde mit Neonatologie eröffnet. Generell fehlt in dem Bereich Personal, stellte STR Peter Hacker anläßlich der Eröffnung fest.


Spitäler könnten OP-Säle an Privatärzte vermieten

3.7.2018

Um die Spitalsfinanzen aufzubessern, macht der für Burgenlands Spitäler zuständige Landesrat einen Vorschlag, der auch in allen anderen Bundesländern überlegenswert wäre. Die Landesspitäler könnten, ähnlich wie in den Privatkrankenanstalten gelebt, die OP-Säle privat an Ärzte vermieten. Damit wären zeitweise nicht benutzte OP-Einrichtungen genutzt, Wartezeiten wären verringert und Spitalseinnahmen verbessert.


Keimschleuder Pflegekittel ?

26.6.2018

Wie häufig die Kleidung des Pflegepersonals mit pathogenen Keimen belastet ist und welche Tätigkeiten die Belastung besonders erhöhen, hat ein Team um Dr. Kerri Thom von der Maryland School of Medicine in Baltimore eruiert.


KHN: Vollbetrieb 2019

25.6.2018

Nachdem Gesundheitsstadtrat Peter Hacker vor wenigen Wochen dem KAV-Management den Auftrag erteilte, die Kosten und Abläufe des Krankenhauses Nord noch einmal gründlich durchzurechnen und zu analysieren, liegt nun der Bericht des Managements vor. Mit dem Bericht verpflichtet sich der Vorstand, das Programmmanagement und die Kollegiale Führung des Krankenhaus Nord klar definierte Zielsetzungen zu erfüllen – das betrifft sowohl die Bau- und Errichtungskosten als den Zeitplan. „Das Management hat nun die klare Vorgabe, die Kosten in Höhe von 1,34 Mrd. Euro nicht zu überschreiten. Der Vollbetrieb des Spitals wird spätestens im September 2019 erreicht sein.


Neues Konzept für Sophienspital steht

20.6.2018

Die Zukunft des ehemaligen Sophienspitals im siebenten Bezirk ist offenbar geklärt. In den nächsten Jahren sollen dort laut Bezirksvorsteher Markus Reiter ein Bildungscampus, ein öffentlicher Park sowie Wohnungen entstehen. Der Grundstückseigentümer, der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) trägt das Konzept mit. Erst 1999 wurde um rund 140 Mio Schilling ein hochmoderner Trakt für Geriatrie, Rehabilitation, Physikalische Medizin und ein Pflegeheim errichtet.


Engpass in der Kinderintensivmedizin

14.6.2018

Immer wieder müssen Abteilungen wegen Personalmangels kurzfristig geschlossen werden, berichtet die Wiener Zeitung. Sogar der neue Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hatte im Gespräch eingeräumt, dass seine Vor-Vorgängerin in dieser Sache zu spät reagiert habe. Denn dass es eine EU-Richtlinie zu neuen Arbeitszeitregelungen gibt, habe man schon seit 20 Jahren gewusst. "Ich habe dieses Thema für die Kollektivverträge, für die ich verantwortlich war, schon vor 15 Jahren bereinigt", meinte Hacker vor zwei Wochen. Er bezog sich damit auf seine frühere Rolle als Chef des Fonds Soziales Wien.


KAV-Reform erst, wenn KH Nord fertig!

13.6.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) als „Anstalt öffentlichen Rechts“ kommt später als geplant. Erst soll das KH Nord fertiggestellt werden, sagte Wiens Gesundheitsstadtrat und weiter „Mir ist wichtiger, wir haben schneller ein Spital als eine ordentliche Geschäftsordnung.“ Der derzeitige dreiköpfige Vorstand des KAV wurde von ihm beauftragt, bis zum Herbst ein Finanzierungskonzept samt Planbudget, das auch ein Finanzierungsübereinkommen mit der Stadt vorsehen soll, zu erstellen.


Gewalt im Spital

13.6.2018

Schreiduelle auf dem Gang, Rempeleien im Wartebereich und sogar Polizeieinsätze werden aus heimischen Spitälern gemeldet. Steigt das Aggressionspotenzial bei Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern oder trügt der Schein?


Interview mit Wiens neuem Gesundheitsstadtrat

30.5.2018

Für den neuen Stadtrat Peter Hacker ist der KAV das Wichtigste, das auf seinem Schreibtisch liegt und er sagt im Interview mit der Wiener Zeitung "Klarheit ist wichtiger als Geschwindigkeit. Wir haben hier zwei große Themenblöcke, die man ein bisschen klarer voneinander trennen muss, als es derzeit in der öffentlichen Diskussion stattfindet: Das eine ist die Organisationsform - der KAV soll zu einer Anstalt öffentlichen Rechts werden. Das steht für mich völlig außer Zweifel. Klar ist, dass die "Wiener Spitäler" eine Organisation sein muss, in der es ganz klare Strukturen gibt. Es muss klar sein, wer wofür verantwortlich ist. Diese Klarheit muss es auch an der Spitze geben, aber auch quer durch das ganze Unternehmen hindurch. Weil auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den eigentlich Job mit den Patientinnen und Patienten machen, wissen müssen, was die Rahmenbedingungen sind, für die sie arbeiten. Hier herrscht eine Unumkehrbarkeit des eingeschlagenen Weges."


"Transparente Aufarbeitung ist sehr wichtig"

22.52018

meint KAV-Direktor Wetzlinger und weiter „Es sind in der Vergangenheit Fehler gemacht worden. Eine transparente Aufarbeitung ist mir daher sehr wichtig. Meine Aufgabe ist es, jetzt und in Zukunft die Fertigstellung und Inbetriebnahme des KH Nord effizient und termingerecht voranzutreiben. 2019 wird dieses Spital in Betrieb gehen". Nun liegt der Endbericht des Rechnungshofs vor und es ist offiziell: Beim Bau des Krankenhauses Wien-Nord hat es eine Vielzahl eklatanter Mängel gegeben, die auch die Kosten explodieren ließen.