Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Auch in kommenden Wochen kein Normalbetrieb in Spitälern

20.4.2020

Seit der Coronavirus-Krise ist die Regelversorgung in den heimischen Krankenhäusern deutlich zurückgefahren worden, um Kapazitäten für Covid-Patienten zu schaffen. Für Michael Binder, Medizinischer Direktor des Wiener Krankenanstaltsverbunds, seien zwei Punkte wichtig, nämlich die "elektiven Leistungen wieder in das Krankenhaus hineinzubringen" sowie zu verhindern, dass Patienten, die aufgrund anderer Erkrankungen ins Spital kommen, dennoch unerkannt Covid verbreiten würden. Daher bleibt das Besuchsmanagement aufrecht. "In seiner Stringenz wird sich das nicht ändern", sagte Binder. Außerdem sollen Tests bei eingelieferten Patienten durchgeführt werden.


Drei Stationen am Wiener AKH für Corona geräumt

30.3.2020

Mit rund 1.800 Betten und jährlich über 550.000 ambulanten und über 78.000 stationären Betreuungen ist das Allgemeine Krankenhaus Wien das größte Spital Österreichs. Und wird nun auch zum größten Corona-Back Up. Die Stationen sind für Patienten vorgesehen, die nur am AKH behandelt werden können. Eigentliches "Corona-Spital" bleibt das KFJ.


Sterbehilfe, ein Gastkommentar von PD Univ.Lektor Dr. Andreas Klein

5.3.2020

Man kann es als durchaus begrüßenswert erachten, dass das Thema Sterbehilfe, das ein enorm emotionales Potenzial entfaltet, neuerlich in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit getreten ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: Das Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts vom Aschermittwoch 2020 hat international (auch in Österreich) erhebliche Beachtung gefunden, da damit nicht nur die Beihilfe zum Suizid – wie schon im Herbst 2015 im Bundestag – (neuerlich) als grundsätzlich legitim erachtet wird, sondern nun darüber hinaus auch die gewerbsmäßige Unterstützung und Förderung (wie etwa in der Schweiz) ...


Partnerschaften mit Spitalsambulanzen

5.3.2020

Der Generaldirektor der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Bernhard Wurzer, will Partnerschaften mit Spitalsambulanzen eingehen und dort etwa Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker begrüßt diesen Vorschlag, wenn ÖGK und Ambulanzen bei der Finanzierung und inhaltlichen Ausrichtung eng zusammenarbeiten. Strikt dagegen äußert sich die Ärztekammer meint, dieser Vorschlag sei „vollkommen realitätsfern“.


Nachlese Wiener Fortbildungstage

27.2.2020

Im Rahmen der 11. Wiener Fortbildungstage für Krankenhausmanagement lud gsm zum Expertengespräch. Über „Lösungen für neue Herausforderungen in der Krankenhausplanung“ diskutierten Gastgeber Ing. Lukas Dolesch, Geschäftsführer gsm, Mag. Petra Paretta (Gesundheit Österreich), Mag. David Pötz (Herz-Jesu Krankenhaus, Orthopädisches Spital Speising), Hofrat Dipl.-Ing. Josef Bichler (NÖ Landesregierung), Dipl.-Ing. Siegfried Gierlinger (Technischer Direktor AKH Wien), Dipl.-Ing. Markus Rockenschaub (KAGes Steiermärkische Krankenanstaltenges.m.b.H.) sowie Bmstr. DI (FH) Peter Köstenberger (Wiener Krankenanstaltenverbund). Das Gespräch leitete Unternehmensberaterin Dr. Kasia Greco (https://kasiagreco.com); Konzept und Umsetzung stammen von Dr. Ricki Weiss PR Management & International Consulting (http://www.rickiweiss.com)


Strahlentherapie in Vollbetrieb

25.2.2020

Das Strahlentherapiezentrum im Donauspital hat mit insgesamt vier Hochleistungs-Linearbeschleunigern den Vollbetrieb aufgenommen. Das neue Zentrum ist mit den modernsten Linearbeschleunigern und der dafür erforderlichen Infrastruktur ausgestattet. Dadurch können die Experten des Donauspitals die Strahlendosis noch gezielter verabreichen, wodurch die Behandlung für die Patientinnen und Patienten schonender erfolgt, heißt es.


Pflegeausbildung

24.2.2020

Für den Schulversuch Pflegeausbildung ist nun auch ein zweiter Standort in Wien fixiert worden. Neben der bereits präsentierten Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe der Caritas kommt noch auch die Bundesanstalt für Elementarpädagogik Patrizigasse in Floridsdorf dazu. Laut einer Studie braucht Wien in den nächsten zehn Jahren mehr als 9.000 Pflegekräfte. Aufhorchen ließ Wiens Bürgermeister Michael Ludwig mit einer Aussagen, dass jeder der Pflege braucht, diese auch bekäme. Derzeit werden knapp 23.000 Menschen in 91 Pflege- und Wohnhäusern betreut. Davon betreibt die Stadt 39 Einrichtungen. Durch den Wegfall des Pflegeregresses 2018 sind die Neuanträge auf einen stationären Pflegeplatz stark gestiegen, hieß es beim Fonds Soziales Wien.


Wie man wartende Patienten besänftigt

3.2.2020

Weder Deeskalationsschulungen des Personals, Security oder Videoüberwachung können das Problem der überlangen Wartezeiten in den Ambulanzen bzw. Notaufnahmen unserer Spitäler lösen, die oftmals zu agressivem Verhalten der Patienten führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie einer Gruppe um die Psychologin Dorit Efrat-Treister von der Ben-Gurion University, die im Fachjournal „PLOS ONE“ erschienen ist. Ein Lehrbeispiel für die Verantwortlichen, die zur Probelmlösung aufgerufen sind ...


Erstversorgung durch Ambulanz und Arzt

27.1.2020

In den Wartezonen der Ambulanzen der Wiener Spitäler müssen Patienten teils stundenlang warten. Gleichzeitig kommt die politisch immer wieder beschworene Verlagerung der Behandlung von den Krankenhäusern zu den niedergelassenen Ärzten nicht voran. Im Krankenhaus Wien-Hietzing startet nun ein Pilotprojekt zur Entlastung der Gemeindespitäler. Gesundheitsminister Anschober sichert sich EU-Geld für den noch schleppenden Ausbau der Primärversorgungszentren.


Umfrage: Wie stehen Sie zur Impfpflicht?

22.1.2020

Dieser Tage findet der jährliche Österreichische Impftag statt. Die neue Regierung plant in ihrem Programm keine Impfpflicht, aber mehr Aufklärung und Anreizsysteme. Was denken Sie? Wie sollen die Impfquoten erhöht werden? Nehmen Sie teil an der Umfrage von MedMedia ... und Ergebnisanzeige.


Neue Spitäler-Kooperation: Stadt Wien und AUVA

19.1.2020

AUVA und Stadt Wien/KAV intensivieren in einer neuen Art die Zusammenarbeit in der Sofort-Versorgung von Unfällen. Dafür wurde ein „Memorandum“ zur gegenseitigen Ressourcen-Nutzung im Sinne einer optimierten Spitals-Patienten-Versorgung unterzeichnet. Der Schwerpunkt der neuen Kooperation ist die Optimierung der Versorgung von Trauma (Unfall) PatientInnen im Großraum Wien.


Weißer Hof übersiedelt 2026 nach Wien

15.1.2020

Das Rehabilitationszentrum Weißer Hof der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) soll nur noch bis 2026 in Klosterneuburg bleiben. Wie Ex-Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage mitteilte, soll der Standort danach in das UKH Wien-Meidling übersiedeln. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt teilte mit, dass bis zur Übersiedlung in die Bundeshauptstadt der Betrieb am Standort in Klosterneuburg zur vollsten Zufriedenheit der Patienten weitergeführt werden solle.


KAV: OP-Wartelisten wieder online

14.1.2019

Nun wurden die neuen OP-Wartelisten des Wiener Krankenanstaltenverbund veröffentlicht, nachdem sie vor Monaten vom Netz genommen wurden. Sie wurde in den letzten Wochen überarbeitet, da die frühere Darstellung nicht korrekt war. Freiwillige Verschiebungen hätten die durchschnittliche Wartezeiten erhöht.


250 zusätzliche Ärztinnen und Ärzte im KAV

9.1.2020

Der Wiener Gesundheitsverbund, bisher Krankenanstaltenverbund (KAV) ist der größte Arbeitgeber im österreichischen Gesundheitswesen. Aktuell arbeiten in den KAV-Spitälern mehr als 3.500 ÄrztInnen, davon mehr als 1.100 in Ausbildung. Ab 2020 erhöht der städtische Spitalsbetreiber seine Kapazitäten um 250 Stellen für FachärztInnen und ÄrztInnen in Ausbildung. Weiters wurden Pflegekräfte aller Professionen auf Betreiben von Wiens Gesundheitsstadtrat, auf die Mangelberufsliste gesetzt. Wien hat, wie auch alle anderen Bundesländer, mit einem Pflegekräftemangel zu kämpfen. Wien braucht bis 2030 mehr als 9.000 neue Pflegekräfte.


Kindermedizinische Versorgung

7.1.2019

Die geplante Sperre der Kinderabteilung im Krankenhaus Nord/Klinik Floridsdorf zwischen 8. und 19. Jänner entfachte ein unverständliches Medienecho. Tatsache ist, das sehr viele Abteilungen in den Wiener Spitälern temporär gesperrt werden um Zeitfenster zu schaffen, in denen Personalurlaube ermöglicht werden als auch notwendige Arbeiten durchgeführt werden können. Eine absolut gängige Maßnahme! In diesen Situationen übernehmen alle anderen KAV-Spitäler die medizinische Versorgung. Also keine Panikmache, die wienweite Versorgung ist sichergestellt.


Pflegekräfte ab 2020 auf Mangelberufsliste

7.1.2019

Auf Betreiben von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker wurden Pflegekräfte aller Professionen ab 2020 auf die Mangelberufsliste gesetzt. Wien hat, wie auch alle anderen Bundesländer, mit einem Pflegekräftemangel zu kämpfen. Wien braucht bis 2030 mehr als 9.000 neue Pflegekräfte. Auf der Mangelberufsliste befinden sich derzeit 45 Berufe, um den Fachkräftemangel in Österreich zu bekämpfen. Die Liste wird nahezu jährlich von der Bundesregierung überarbeitet. Durch die Aufnahme auf die Mangelberufsliste können nun auch Pflegefachkräfte aus Nicht-EU-Staaten mittels Rot-Weiß-Rot–Karte vereinfacht nach Österreich zuwandern und hier einen ihren Qualifikationen entsprechenden Beruf auszuüben.


Wiener Krankenanstaltenverbund wird Wiener Gesundheitsverbund

20.12.2019

Der Wiener Gemeinderat hat die Statutenänderung für den Wiener Krankenanstaltenverbund beschlossen. Wiens größter Gesundheitsdienstleister wird damit 2020 zum Wiener Gesundheitsverbund und ist damit inmitten der umfassendsten Reform seiner Geschichte. "Die Umbenennung des Unternehmens ist ein sichtbares Zeichen für all die Weiterentwicklungen, die dazu nötig sind, die Veränderungen in der Managementstruktur, der Sanierungs- und Modernisierungsplan für die Wiener Städtischen Spitäler und die neue Rechtsform, die uns den notwendigen Handlungsspielraum für unsere weitere Unternehmensentwicklung gibt", so die Generaldirektorin des KAV. Im Zuge der Umbenennung des Konzerns bekommen auch alle Spitäler und Pflegewohnhäuser neue Namen. Sie sollen den Patientinnen und Patienten Orientierung geben .....


Ausgliederung des KAV für Wiener Gesundheitssystem essenziell

16.12.2019

„Zunächst braucht der Wiener Krankenanstaltenverbund, das größte Gesundheitsunternehmen Österreichs, endlich eine Finanz- und Personalhoheit, damit dieser sich selbst sanieren und die notwendigen Schritte für eine ausreichende Patientenversorgung setzen kann“, fordert die Wiener Ärztekammer und begrüßt die jüngsten Zusagen von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker für mehr Investitionen in den niedergelassenen Bereich, um die Wiener Spitäler indirekt zu entlasten. Angekündigt ist die Reform für 2020.


Neue Operationssäle im St. Josef Krankenhaus

16.12.2019

Der Um- und Ausbau des St. Josef Krankenhauses Wien ist nun seit 2015 im Gange, und das bei laufendem Betrieb. Bisher meistert man diese Aufgabe bravourös und hat nun einen weiteren Quantensprung geschafft: Die neuen Operationssäle sind in Betrieb. „Für die operativen Fächer brechen hier neue Zeiten an“, freut sich Dr. Ulrich Schmidbauer, Ärztlicher Direktor des Hauses und selbst Chirurg. „Die schneidenden Fächer, also Chirurgie, Plastische Chirurgie und Gynäkologie, aber auch unsere medizinischen Zentren – das Darmgesundheitszentrum, das Brustgesundheitszentrum und das Zentrum für Speiseröhren- und Magenchirurgie – können sich auf mehr Flexibilität bei der Planung von Operationen, effiziente Abläufe und eine moderne technische Ausstattung freuen.


11. Wiener Fortbildungstage

13.12.2019

Am 11. und 12. November 2019 fanden die mittlerweile 11. Wiener Fortbildungstage für Krankenhausmanagement der ARGE der Krankenhausmanager Wiens statt. Erstmals unterstützte dabei MEDahead die Abwicklung und die Organisation der Fachausstellung. Die Fortbildungsveranstaltung hat sich über die Jahre als Fixpunkt in den Kalendern der Krankenhausmanager, der Industrie und der wichtigsten Entscheidungsträger im österreichischen Spitalswesen etabliert. Um die perfekte Organisation und Abwicklung dieser immer größer werdenden Veranstaltung zu garantieren, suchte die ARGE heuer die Unterstützung der Kongressprofis von MEDahead. Als einer der größten Organisatoren von Ärztefortbildungen in Österreich war es MEDahead eine Freude, die bewährte Expertise in die Veranstaltung einbringen zu dürfen. Angesichts dieser neu genutzten Synergien kam es zu einem Besucherrekord und auch die Fachausstellung der Industrie musste aufgrund der großen Beliebtheit expandieren.