Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Das Krankenhaus Nord ist dicht

7.5.2019

Der bekanntgewordene Wasserschaden hat nicht mit Regen zu tun. „Es gab vergangene Woche einen Wasserschaden im Krankenhaus Nord - Klinik Floridsdorf. Ein Siphon einer Abflussleitung war nicht korrekt angeschlossen, weshalb Wasser ausgetreten ist. Mit einer angeblichen Undichtheit des Gebäudes aufgrund des Regens hat das überhaupt nichts zu tun. Derzeit werden alle Leitungen von der betroffenen Firma überprüft. Defekte Leitungen sowie auch der bestehende Wasserschaden fallen selbstverständlich unter die Garantie und Gewährleistung und werden den KAV keinen Cent kosten“ so der KAV-Direktor Herwig Wetzlinger.


Wiener Gemeinderat beschloss neue KAV-Baukompetenzen

6.5.2019

In der Sitzung am 30.4. wurde der Bericht zur Untersuchungkommission „Klärung der Projekt-, Kosten- und Terminentwicklung des KH Nord" diskutiert. Als eine der Konsequenzen der Untersuchungskommission erhält der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) nun eine Projektgesellschaft. Diese Gesellschaft übernimmt in Zukunft die Projektleitung aller Bau- und Sanierungsmaßnahmen des KAV und wird für mehr Transparenz sorgen. Nachdem mit der Eröffnung des Krankenhaus Nord in Kürze in der Region Wien Nord-Ost das modernste Schwerpunktkrankenhaus zur Verfügung stehen wird, sollen nun basierend auf den Ergebnissen der medizinischen Leistungs- und Kapazitätsplanung auch an anderen Spitalsstandorten umfassende Investitionsmaßnahmen erfolgen, wie zum Beispiel im AKH, Wilhelminenspital, Krankenhaus Hietzing oder im Krankenhaus Rudolfstiftung. Insgesamt stehen bis zu 20 Einzelprojekte auf der Agenda des KAV.


Impfpflicht für Gesundheitsberufe

30.4.2019

Die Volksanwaltschaft fordert nach Masernausbrüchen eine Impfpflicht für das österreichische Gesundheitspersonal und verstärkt die Forderung, dass kein Angehöriger der Gesundheitsberufe, der nicht geimpft ist, mehr in seinem Beruf tätig sein dürfte. In der Steiermark sind von Jänner bis März mehr als 15.500 Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfungen verabreicht worden – im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 190 Prozent mehr. Die gestiegene Impfbereitschaft wird auf den letzten Masernausbruch zurückgeführt. In Europa allein habe es vergangenes Jahr 72 Todesfälle gegeben.


25 Jahre nach Eröffnung braucht Österreichs größtes Spital eine Generalsanierung

29.4.2019

Die geplanten Kosten: 1,4 Milliarden Euro. Von der Öffentlichkeit weit weniger beachtet, hat inzwischen schon das nächste Wiener Spitäler-Bauprojekt begonnen, das es hinsichtlich Bedeutung und Investitionsvolumen locker mit der Klinik in Floridsdorf (Anm. KH-Nord) aufnehmen kann: Der bis 2030 laufende Umbau und Neubau des AKH, des größten und wichtigsten Krankenhauses Österreichs beginnt. Bund und Stadt Wien teilen sich die Kosten, wie 2016 in einem Vertrag vereinbart wurde.


Fünf Primärversorgungszentren für Wien

15.4.2019

Sozialversicherung und Ärztekammer haben sich auf einen Gesamtvertrag zu den Primärversorgungszentren geeinigt. Ärzte sollen mit Therapeuten und Pflegern zusammenarbeiten. In Wien sind fünf Zentren geplant. Bisher ist der Ausbau dieser Primärversorgungszentren schleppend vorangegangen, fast fünf Jahre wurde verhandelt. Nun hofft man, rasch voranzukommen. In Wien gibt es bisher zwei solche Versorgungszentren in der Donaustadt und Mariahilf. Noch im Mai sollen fünf weitere dazukommen, wie Wiener Ärztekammer, Wiener Gebietskrankenkasse und Stadt Wien gegenüber dem ORF Wien bestätigten.


Ärztemangel: Das Bermuda-Dreieck der Wiener Spitäler

15.4.2019

Laut Ärztekammer fehlen in den KAV-Häusern mindesens 300 Fachärztinnen und Fachärzte. Dies ist jedoch nur die Anzahl, welche durch Einführung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KA-AZG) und der damit einhergehenden Reduktion von durchschnittlich 55 auf nun maximal 48 Wochenstunden aufgerissen wurde. Dazu kommt, dass Wien in den letzten zehn Jahren ziemlich genau um die Einwohnerzahl von Linz gewachsen ist, das sind 200.000 Menschen.


Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf: Besucherandrang im KH Nord

8.4.2019

Bei einem Tag der offenen Tür haben sich tausende Besucher am Samstag ein Bild vom Krankenhaus Nord gemacht. Heute startet der Testbetrieb des wegen Bauverzögerungen und Kostenüberschreitungen umstrittenen Spitals. Es sei die einzigartige Gelegenheit, das vieldiskutierte Spital, vor der Inbetriebnahme zu besichtigen und sich selbst ein Bild zu machen - diese Werbung der Stadt Wien haben am Samstag tausende Besucher genutzt. Die nunmehrige „Klinik Floridsdorf“ verfügt über 16 Operationssäle und 800 Betten, die sich auf Ein- und Zweibettzimmer verteilen. 2.500 Mitarbeiter werden sich künftig um 17.000 Operationen, rund 250.000 Ambulanzbesuche und 46.000 stationären Aufenthalten pro Jahr kümmern.


Nie mehr Sprachprobleme mit PatientInnen

25.3.2019

Von der österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit wurde die Arbeitsgruppe „Umgang mit nicht-deutsch-sprachigen PatientInnen“ mit dem Pilotprojekt „Videodolmetschen im Gesundheitswesen“ ins Leben gerufen. Das Konzept wurde von der Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, dem ServiceCenter ÖGS barrierefrei und dem Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien entwickelt. Rechtssicher und kompetent präsentiert sich nun VIDEODOLMETSCH mit ausgebildeten DolmetscherInnen mit mehr als 50 Sprachen. Einfach und unkompliziert per PC, Laptop oder Pads zu jeder Tages- und Nachtzeit im Krankenhaus. Derzeit nutzen europaweit rund 25.000 diesen Dienst!


Erstversorgungsambulanzen für Spitäler

18.3.2019

Weil praktische Ärzte oder Fachmediziner im niedergelassenen Bereich derzeit an Wochenenden sowie an den Tagesrandzeiten ihre Praxen so gut wie nicht geöffnet hätten, würden viele Menschen automatisch ins Spital gehen. Die Ambulanzstruktur in den Wiener Spitälern soll neu organisiert werden. Konkret sind mittelfristig in allen Stadt-Krankenhäusern sogenannte Erstversorgungsambulanzen vorgesehen.


Zum zehnten Mal in Folge hat es Wien geschafft

15.3.2019

Wien ist der jüngsten Mercer-Studie zufolge weiterhin die weltweit lebenswerteste Stadt. Das Beratungsunternehmen hat die Bundeshauptstadt zum inzwischen zehnten Mal hintereinander auf den ersten Platz gereiht. Dahinter liegen Zürich an zweiter sowie Vancouver (Kanada), München und Auckland (Neuseeland) ex aequo an dritter Stelle. "Neben einem stabilen politischen und sozialen Umfeld punktet die österreichische Hauptstadt vor allem durch sehr gute medizinische Versorgung, ein abwechslungsreiches Kultur- und Freizeitangebot sowie eine ausgesprochen hohe Anzahl an internationalen Schulen"


Der Wiener Krankenanstaltenverbund wird zum Wiener Gesundheitsverbund

6.3.2019

Mit der neuen Rechtsform erhält der Wiener Krankenanstaltenverbund auch einen neuen Namen. Ab 1. Jänner 2020 wird der KAV Wiener Gesundheitsverbund heißen und eint als Dachmarke die beiden Geschäftsfelder Wien Kliniken und Wien Pflege. „Der Name Wien Kliniken geht nicht verloren“ so Hacker. „Er betitelt künftig das Geschäftsfeld, indem die Krankenhäuser geführt werden“. Auch die Einrichtungen des KAV erhalten neue Namen. Die städtischen Krankenhäuser werden in Kliniken umbenannt und mit dem jeweiligen Bezirksnamen versehen (z.B. Wiener Gesundheitsverbund, Klinik Hietzing). Eine Ausnahme bildet das AKH. Es behält seinen Namen, aber „Wiener Gesundheitsverbund“ wird ihm ebenfalls vorangestellt.


Gesundheit in Wien ist bunt!

4.3.2019

Genauso bunt sind die Ideen, die jedes Jahr von der Wiener Gesundheitsförderung mit dem Wiener Gesundheitspreis ausgezeichnet werden. 2019 steht der Preis im Zeichen des Jahresschwerpunkts „Gesunde vielfältige Stadt“. Einreichungen sind bis Freitag, 10. Mai 2019, möglich – auch in den bewährten Kategorien „Gesund in Grätzel und Bezirk“ sowie „Gesund in Einrichtungen/Organisationen“. In der Kategorie „Gesunde vielfältige Stadt“ werden zusätzlich drei Medienpreise vergeben.


Krebs: Welche Rolle spielt die Postleitzahl?

4.3.2019

"Die Diagnose Krebs gehört zu den großen Ängsten des spätmodernen Menschen, auch wenn es sich dabei dank der Fortschritte in der medizinischen Forschung längst nicht mehr zwangsläufig um ein Todesurteil handelt. Stimmt es also nun, dass Österreich das beste Land ist, in dem man leben kann, wenn man Krebs bekommt? Bekommt jeder Patient hierzulande nach einer allfälligen Diagnose die gleiche Behandlung, nämlich die bestmögliche? Nein….


Masernerkrankungen sorgen für Impf-Boom in Österreich

21.2.2019

Die Berichterstattung über die Masern-Ausbrüche in den vergangenen Wochen bewog zahlreiche Österreicher dazu, sich impfen zu lassen. In Wien gab es in den vergangenen drei Wochen um 80 Prozent mehr Impfungen als im Vorjahr. 95 Prozent Durchimpfungsrate sind notwendig, um die Bevölkerung vor Masern effektiv zu schützen. Österreich liegt nach Schätzungen um gut zehn Prozent darunter. So gesehen, haben die Masern-Ausbrüche der vergangenen Wochen auch ihr Gutes. Die Berichterstattung hat deutlich mehr Österreicher dazu bewogen, sich impfen zu lassen, ergab ein Rundruf bei den Gesundheitsbehörden in den Bundesländern.


Kassen rüsten für e-Rezept

18.2.2019

Die Krankenkassen, die Ärztekammer und die Apothekerkammer haben sich auf die Einführung des elektronischen Rezeptes geeinigt. 60 Millionen Rezepte werden jährlich in Österreich ausgestellt, das sei ein Berg so hoch wie der Kilimandscharo (5.895 m). Allein durch den Wegfall von Rezeptblöcken etc. werde sich der Hauptverband 2 bis 2,4 Mio. an direkten Kosten sparen. Ärzte und Apotheker sollen 3 Mio. Euro Anschubfinanzierung und Pauschalvergütung für die Wartung bekommen, so der Hauptverband.


Kaiser-Franz-Josef-Spital

15.2.2019

Das Geriatriezentrum im Kaiser-Franz-Josef-Spital schließt mit Jahresende und wird zum Onkologiezentrum umgebaut. Rund hundert Geriatrie-Patienten sind betroffen. Sie werden in andere Pflegehäuser der Stadt umgesiedelt. Betroffen sind rund 100 Patienten und 116 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für das Personal gibt es im KAV eine Arbeitsplatzgarantie, die Bewohner müssen bis Jahresende übersiedeln.


Influenza: Besuchsverbot im KH Oberwart und in Wien tausende Neuerkrankungen

12.2.2019

In Wien gab es in der vergangenen Woche 9.300 Neuerkrankungen. In der Woche zuvor waren es rund 8.400 gewesen. Der Trend zeigt nach oben, stellten die Experten vom Diagnostischen Influenzanetzwerk Österreich (DINÖ) fest. Im Krankenhaus Oberwart gilt seit Freitag ein Besuchsverbot für vier Stationen. Ursache ist das Auftreten von Grippeviren: Rund 15 Patienten seien an Influenza erkrankt, bestätigte ein Sprecher der KRAGES am Montag einen Bericht der BVZ.


Haus der Barmherzigkeit erhält Zertifikat als familienfreundlicher Arbeitgeber

5.2.2019

Eine ausgeglichene Balance zwischen Berufs- und Privatleben rangiert bei einem Großteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der Prioritätenliste ganz oben. Auch im Haus der Barmherzigkeit, das schwer pflegebedürftigen Menschen und chronisch Kranken Langzeitbetreuung bietet, steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrund. „Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten in der Altenpflege und in der Betreuung von Menschen mit Behinderung" so die Personalentwicklung des Hauses. Mit der Verleihung des Grundzertifikats erhält das Unternehmen das staatliche Gütezeichen berufundfamilie sowie die Nutzungsrechte für das europaweit geschützte Gütezeichen workandfamily.


Spital-Scheren: Kurzer Schnitt – und ab in den Sondermüll

5.2.2019

Die Einweg-Schere im Spital wird oft nur während Sekunden gebraucht. Aber sie durchläuft einen absurden Weg von der Ressource über die Produktion bis zur Trennung in der Schlacke. Das kleine Ökologie-Dilemma als Beispiel für das Grosse und die Problematik der Wiederaufbereitung".


Neue zentrale Geburtsanmeldung in Wien

4.2.2019

Die Stadt Wien schafft gemeinsam mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) und der Vinzenz Gruppe mit der zentralen Geburtsanmeldung einen neuen Service für schwangere Frauen: Ab sofort können sie sich unkompliziert und bequem von zu Hause zur Geburt anmelden - online unter www.geburtsinfo.wien oder oder telefonisch - +43 1/90 801. Mit der zentralen Anmeldung zur Geburt hat Wien ein Service geschaffen, mit dem Frauen einfach und ohne großen Aufwand zu ihrem Geburtsplatz kommen.