Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Wien: Maßnahmen weiter streng, neue Spitalsregeln

18.32022

Dass Wien bei der Strategie der Vorsicht in Sachen Corona-Maßnahmen bleibt, kommt wenig überraschend. Nun steht aber fest, wie der sicherere Weg aussehen wird: Die Maskenpflicht in Innenräumen bleibt, ebenso 2G, gab Bürgermeister Michael Ludwig bekannt. In Spitälern, Alten- und Pflegeheimen werde es schärfere Regeln geben.


Kritik an neuen Test- und Quarantäneregeln

16.3.2022

Drei Milliarden Euro haben die kostenlosen Corona-Tests den Staat Österreich bisher gekostet. Seit gestern steht fest: Ab 1. April sollen pro Person und Monat jeweils fünf PCR- und fünf Antigen-Tests gratis zur Verfügung stehen. Zudem wird die Quarantäne für Ungeschützte gelockert. Zusätzliche Tests soll es laut Gesundheitsminister Rauch für Menschen mit Symptomen und in besonders heiklen Bereichen wie Alters- und Pflegeheimen geben. Unklar ist derzeit noch, wie die Regierung das Testlimit kontrollieren möchte. Denn neben den in mehreren Bundesländern angegebenen Gurgeltests führen auch die Apotheken PCR-Tests durch. Am meisten getroffen wird das Bundesland Wien durch die Deckelung der Tests. Hier wurden seit Jahresanfang 21,1 Mio. Tests durchgeführt. Das entspricht im Durchschnitt knapp elf Tests pro Einwohner.


Heimgurgeltests stehen vor dem Aus

14.3.2022

Das PCR-Heimgurgelsystem steht derzeit vor dem Aus. Mit 31. März endet die Finanzierung der Gratistests durch den Bund. Das Wiener Großlabor Lifebrain hat heute 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet. Das teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit. Die Firma analysiert im Rahmen des Wiener PCR-Testprogramms „Alles gurgelt“, das vom Bund aus Steuergeldern bezahlt wird, die Proben. Da die Zukunft der Tests offen sei, melde man die Mitarbeiter „im Sinne eines Frühwarnsystems“ zur Kündigung an, hieß es.


Regierung setzt Impfpflicht aus

9.3.2022

Die Impfpflicht gegen das Coronavirus wird ausgesetzt. Das hat die Regierung heute im Ministerrat entschieden. Wie verlautet, sei die Pflicht bei der vorherrschenden Omikron-Variante „nicht verhältnismäßig“. In drei Monaten soll neu entschieden werden, sagte der neue Gesundheitsminister Johannes Rauch. Eigentlich hätte bei Verstößen gegen die Pflicht ab Mitte März gestraft werden sollen. Basis für die Entscheidung ist der Bericht einer Fachleutekommission, der vor einer neuen Welle im Herbst warnt.


Fast alle CoV-Maßnahmen sind gefallen

8.3.2022

Nach zwei Jahren Pandemie wurden fast alle Maßnahmen, die zur Eindämmung der Coronavirus-Krise dienten, mit dem Wochenende zurückgenommen. Einzig die Maskenpflicht bleibt an bestimmten Orten. Ausnahmen gibt es zudem in Wien, dort bleibt der Kurs strenger. Die Sperrstunde für die Wiener Nachtgastronomie fällt, Wien bleibt aber als einziges Bundesland bei der 2-G-Regelung in der Gastronomie. Sowohl im Cafehaus, im Restaurant, in Clubs als auch Diskotheken muss weiterhin Impfung oder Genesung nachgewiesen werden.


Wien bleibt bei Corona-Regeln weiterhin etwas strenger

18.2.2022

Wien bleibt in Sachen Corona-Schutzmaßnahmen weiterhin vorsichtiger: Anders als von der Bundesregierung verkündet, fällt in der Bundeshauptstadt die 2G-Regel in der Gastronomie nicht mit dem 19. Februar. Und auch bei der Öffnung der Nachtgastronomie ab 5. März wird es in Wien Zutritt nur für Geimpfte und Genesene geben, gab Bürgermeister Michael Ludwig bekannt.


Schlussrechnung der Klinik Floridsdorf liegt vor

8.2.2022

Die Schlussrechnung für die Klinik Floridsdorf ist im Jänner erfolgt. „Die Kosten für die neueste und hochmoderne Klinik des Wiener Gesundheitsverbundes liegen demnach bei 1,262 Milliarden Euro und damit unter der von mir im Juni 2018 vorgegebenen Höchstgrenze von 1,341 Milliarden Euro“, so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Vor fast 20 Jahren gab es erstmals interne Gespräche über ein Krankenhaus im Norden Wiens. 2005 wurde das Krankenhaus Nord dann angekündigt und 300 Millionen für den Erstausbau veranschlagt. Zwei Jahre später rechnete die Stadt bereits mit bis zu 500 Millionen Euro, von Ausbaustufen wurde da aber schon abgesehen, das Spital sollte gleich größer gebaut werden. Im Februar 2008 wurde das Bieterkonsortium und das heutige Grundstück bekannt gegeben. Die Kosten: 605 Millionen Euro. 2009 wurden erste Verzögerungen bekannt. Im Jahr darauf berechnete das Kontrollamt die Bauwerkskosten auf über 700 Millionen Euro – gesamt käme man auf 1,2 Milliarden.


1,7 Milliarden Euro für Coronavirus-Tests

7.2.2022

Die gratis CoV-Tests sorgen für politische Diskussionen. Denn die tatsächlichen Kosten sind hoch: Allein für das „Alles gurgelt“-Programm sind es in Wien im Jänner rund 29 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr betrugen sie österreichweit 1,7 Milliarden. Stimmen für ein Ende der CoV-Gratistests gibt es bereits und nicht nur die Arbeiterkammer spricht sich für ein Überdenken aus. Auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig meint, dass die Beibehaltung der Gratistests "... die Bemühungen hinsichtlich einer weiterhin fälligen Steigerung der Impfquote konterkarieren."


Impfpflicht gilt

5.2.2022

In Österreich gilt nun die Coronavirus-Impfpflicht. Sie gilt für alle Personen mit Wohnsitz in Österreich ab 18 Jahren. Ausnahmen sind für Schwangere und jene vorgesehen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Der Strafrahmen bei Nichtbefolgung geht im „vereinfachten Verfahren“ bis zu 600 Euro, im „ordentlichen Verfahren“ bis 3.600 Euro. In der ersten Phase nach Inkrafttreten wird bis Mitte März aber noch nicht gestraft, sondern erst ab dem 16. März (Phase zwei). Sobald dann die ELGA GmbH die technischen Voraussetzungen zum Datenabgleich geschaffen hat, sollen alle dann noch Ungeimpften ein Erinnerungsschreiben bekommen, das sie zur Impfung auffordert. Sollte es epidemiologisch notwendig sein, tritt dann auch die dritte Phase in Kraft. Wer dann an einem von der Regierung festgelegten Impfstichtag kein gültiges Impfzertifikat vorweisen kann, erhält eine automatisierte Impfstrafverfügung ausgestellt.


3/1 oder 3/2 oder doch 2/1

1.2.2022

Neben dem Inkrafttreten der Impfpflicht, Ende des Lock-down für Ungeimpfte und der Verkürzung der Gültigkeit der CoV-Schutzimpfung nach dem zweiten Stich von neun auf sechs Monate gibt es noch weitere Änderungen. Eine EU-Regelung führt zu einer neuen Darstellung der Auffrischungsimpfungen im „Grünen Pass“. Genesene, die sich nach ihrer Infektion zweimal impfen lassen, haben künftig „3/1“ statt bisher „3/3“ stehen. Bei Johnson-Geimpften steht nach dem Zweitstich „2/1“ und nach dem Booster „3/1“. Die „alten“ Impfzertifikate bleiben gültig. Bei dreifach geimpften Personen, die sich bisher nicht infiziert haben, steht auch künftig „3/3“ im „Grünen Pass“. Alles klar?


Lockerungen im Februar

1.2.2022

Am 5. Februar wird die Sperrstunde von 22.00 auf 24.00 Uhr verschoben. Am 12. Februar fällt die 2-G-Pflicht im Handel, eine Woche später reicht in Gastronomie und Tourismus wieder die 3-G-Regel (ausgenommen in Wien). Allerdings werden für den 3-G-Nachweis in der Gastronomie die PCR-Tests nur eine Gültigkeit von 48 Stunden haben. Gelockert wird auch ein wenig im Veranstaltungsbereich. Statt 25 können nun wieder 50 Personen ohne zugewiesene Sitzplätze zusammenkommen und das per 5. Februar. Bei der Pressekonferenz sagte GECKO-Vorsitzende Katharina Reich, dass der Höhepunkt der Omikron-Welle in der ersten Februar-Woche erwartet wird. In einzelnen Bundesländern könnte der Höhepunkt auch um eine Woche abweichen. Man könne international und auch in Österreich beobachten, dass sich die Entkopplung von hohen Fallzahlen und niedrigen Hospitalisierungszahlen weiter bestätigt. Sprich: Trotz vielen Infektionen steigt die Belegung in den Spitälern bisher kaum. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig sprach hingegen vom falschen Zeitpunkt, die Lockerungsschritte bekanntzugeben. Auf Twitter sprach er sich für einen umsichtigen und vorsichtigen Kurs aus und kündigte an, nach einem Gespräch mit Experten zu verlautbaren, welche Schritte in Wien gesetzt werden.


Impfzertifikate werden ungültig

29.1.2022

Mit 1. Februar wird die Gültigkeit der CoV-Schutzimpfung nach der zweiten Impfung von neun auf sechs Monate verkürzt. Davon betroffen sind aus heutiger Sicht noch rund 320.000 Personen in Österreich, die noch keinen Booster erhalten haben und ab Dienstag somit über keinen gültigen 2-G-Nachweis mehr verfügen. Der Stichtag wird nicht verschoben und auch keine Übergangsfrist eingeführt, so der Regierungsbeschluss. Ausnahme: Für Personen unter 18 Jahren wird das Impfzertifikat über die erste Impfserie 210 Tage (also 7 Monate) lang gültig sein. Für dreifach Geimpfte bleibt die Gültigkeitsdauer des Grünen Passes mit neun Monaten unverändert. Für die Einreise nach Österreich sind Impfzertifikate oder andere Impfnachweise weiterhin 270 Tage gültig.


Impfpflicht, Impflotterie sowie Zuschüsse für Gemeinden

24.1.2022

Der Fahrplan für das Inkrafttreten des COVID-19-Impfpflichtgesetzes ab Anfang Februar ist weiter auf Schiene. Im Nationalrat stimmte eine große Mehrheit für den Initiativantrag, der nach Durchführung eines Expertenhearings im Gesundheitsausschuss in wesentlichen Punkten aber noch angepasst wurde. Das Abstimmungsergebnis bei 170 anwesenden Abgeordneten waren 137-Pro-Stimmen und 33-Kontra-Stimmen.


Neue Maßnahmen wegen Omikron

11.1.2022

Mit dem verstärkten Aufkommen der Omikron-Variante gilt seit 11. Jänner im Handel erstmals eine Kontrollpflicht. Der Lockdown für Ungeimpfte bleibt bestehen. Außerdem muss auch im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn ein Abstand von zwei Metern nicht möglich ist. Die Kontaktpersonenregelung ist bereits seit 8. Jänner neu.


Omikron „Durchseuchung wird passieren“

7.1.2022

Mit strengerer Maskenpflicht, gelockerten Quarantäne- und geänderten Kontaktpersonenregeln will die Regierung in die Omikron-Welle gehen. Ein Lockdown werde als Notbremse mitgedacht, so die Leiterin der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (GECKO), Katharina Reich. Damit werde das Problem aber nur verschoben. Für sie steht mit der Omikron-Variante fest: „Durchseuchung wird passieren.“ Was Politik und Kommission verkündeten? Maskenzwang nun auch im Freien - wo kein 2-Meter-Abstand möglich ist. Der Grüne Pass gilt für zweifach Geimpfte nur noch sechs Monate und die Einhaltung der 2-G-Regel wird schärfer kontrolliert. BM Wolfgang Mückstein bestätigte: "die Impfpflicht wird kommen". BM: Aktuelle Maßnahmen RND: Wegen Omikron: Fällt die Impfpflicht in Österreich?


Gesundheitsberuferegister (GBR): Registrierungspflicht gilt wieder

27.12.2021

Die Registrierung der Berufsangehörigen ist in Österreich seit Juli 2018 Voraussetzung für die Ausübung des jeweiligen Gesundheitsberufes (gemäß GuKG und MTD-G). Während der Covid-19-Pandemie wurde die Registrierungspflicht kurzfristig ausgesetzt, um den Berufseinstieg zu erleichtern. Nach aktueller Gesetzeslage müssen ab 1. Jänner 2022 die betroffenen Berufsangehörigen allerdings registriert sein.


Jetzt einmal Weihnachten feiern

20.12.2021

Keinen Grund für Verschärfungen der Corona-Regeln sieht Wiens Gesundheits-Stadtrat Peter Hacker. Man habe sich angestrengt, damit Weihnachten gefeiert werden könne. Die neue Coronavariante Omikron macht sich in anderen Ländern bemerkbar, es wird auch davon ausgegangen, dass sie in Österreich und Wien zur dominierenden Version wird. Jetzt seien einmal Krisenstäbe am Zug, so Hacker. Die Regierung richtet angesichts der Omikron-Variante eine neue „gesamtstaatliche Covid-Krisenkoordination“, kurz „GECKO“, ein. Als Krisenmanager an der Spitze sollen Katharina Reich, Generaldirektorin für die öffentliche Gesundheit, und Generalmajor Rudolf Striedinger fungieren.


Mehr als 30.000 Menschen bei Lichtermeer

20.12.2021

In Wien hat am Sonntag-Abend ein stilles Lichtermeer auf dem Ring stattgefunden – in Gedenken an die mehr als 13.400 CoV-Toten in Österreich. Pünktlich um 19.00 Uhr wurden die mitgebrachten Lichter in die Höhe gestreckt. Das Ende nach rund zehn Minuten wurde mit Jubel und Applaus quittiert. Reden gab es keine. Als Zeichen des Miteinanders versammelten sich mehr als 30.000 Teilnehmer*innen. Die Lichterkette ist auch als „Danke“ gedacht, an all jene, die in der Pandemie das Gemeinwesen aufrechterhalten und sich kümmern. Daniel Landau: „Jene im Gesundheitsdienst, in der Pflege, bei der Sicherheit und in der sozialen Arbeit".


Wien nach dem Lockdown: Was ab heute möglich ist

12.12.2021

In Wien öffnen der Handel, die körpernahen Dienstleitungen, Kulturinstitutionen und Sporteinrichtungen entsprechend der Regelungen des Bundes, mit denen der Lockdown am 12. Dezember endet. Gastronomie und Hotellerie öffnen in Wien erst eine Woche später, am 20. Dezember.


Wien gurgelt

30.11.2021

"Wenn Sie gestern früh gegurgelt haben, dann gibt es eine gewisse Chance, dass meine Kollegin Katharina Kropshofer dabei war, als Ihre Spucke auf Corona untersucht wurde: Gemeinsam mit Florian Klenk hat sie dem Labor der Firma Lifebrain einen Besuch abgestattet, um sich ein Bild davon zu machen, wie dort Tag für Tag der Pandemiestatus der Wienerstadt erhoben wird. Hunderttausende PCR-Tests werden dort jeden Tag binnen weniger Stunden ausgewertet. Und wenn ich jetzt sagen würde, dass das so gut funktioniert wie sonst nirgends in Österreich, dann wäre das eigentlich gemein: Denn in den anderen Bundesländern funktioniert es nämlich überhaupt nicht ..." Einen schönen Tag wünscht Soraya Pechtl (Falter-Redaktion).