Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wien

1.7.2019

Die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgungslandschaft Wiens befindet sich in einem dynamischen Aufbauprozess. Mit der Eröffnung des Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf stehen im KAV insgesamt 79 Betten, sowie 14 tagesklinische Plätze für die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung zur Verfügung (Stand 06/19). Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs um rund 40 Prozent im stationären und sogar 75 Prozent im tagesklinischen Bereich. Bis Jahresende werden es insgesamt 124 kinder- und jugendpsychiatrische Behandlungsplätze sein.


KH Nord – Klinik Floridsdorf: Die Hälfte ist geschafft!

23.6.2019

Nun stehen die Leistungen des gesamten Krankenhauses Floridsdorf im KH Nord zur Verfügung. Weiters ist die 4. Psychiatrische Abteilung aus dem Otto-Wagner-Spital übersiedelt, sowie die neu aufgebaute Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Abteilung für Orthopädie und Traumatologie haben ihren Betrieb aufgenommen. Ebenfalls übersiedelt ist die Semmelweis Frauenklink, die Herzchirurgie und Kardiologie aus dem Krankenhaus Hietzing und die Thoraxchirurgie und Pulmologie aus dem Otto-Wagner-Spital. Das Krankenhaus Nord ist nun komplett. Über den Sommer wird der Spitalsbetrieb schrittweise aufgebaut. Im September steht die neue Klinik dann in Vollbetrieb.


Strahlentherapie-Angebot massiv ausgebaut

23.6.2019

Der von der Stadt Wien und dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) in Angriff genommene massive Ausbau im Bereich der Strahlentherapie für Krebspatientinnen und Krebspatienten befindet sich in der Endphase. Das neue Zentrum für Radioonkologie und Strahlentherapie im Donauspital hat bereits nach rund zweieinhalbjähriger Bauzeit seinen Teilbetrieb aufgenommen. Das Strahlentherapiezentrum im Donauspital gehört zu den kapazitätsstärksten Österreichs und ist nach jenem des AKH das zweitgrößte Zentrum in Wien. Nicht nur die neuen Behandlungszentren, sondern auch die kontinuierlich verbesserte Auslastung unserer Linearbeschleuniger im Wilhelminenspital und dem Kaiser-Franz-Josef-Spital tragen zur Steigerung der Behandlungszahlen bei, heißt es in der Aussendung.


Für jeden Patienten eine maßgeschneiderte Schulter

24.6.2019

Was seit Längerem für künstliche Kniegelenke gilt, wird in der Orthopädie auch zunehmend bei Schulterprothesen zum Thema: die möglichst individuelle, an die körperlichen Gegebenheiten des Patienten, angepasste Endoprothese. Im Orthopädischen Spital Speising werden seit kurzem ausnahmslos alle künstlichen Schultergelenke mittels Computer-Software und 3D-Modellen geplant und implantiert.


Das Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf ist eröffnet

4.6.2019

"Den Wienerinnen und Wiener steht ab sofort ein topmodernes Krankenhaus auf höchstem medizinischen Niveau und neuestem Stand der Technik zur Verfügung“, freut sich Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig. Das Krankenhaus präsentiert sich mit allen Leistungen auf einer neuen Webseite ...


AKH Wien – Medizinischer Universitätscampus ab 1. Juli 2020 rauchfrei

4.6.2019

Zusätzlich zu den Gebäuden, in denen heute schon ein Rauchverbot gilt, wird ab 1. Juli 2020 das gesamte Gelände des AKH Wien – Medizinischer Universitätscampus zur rauchfreien Zone. Das wurde bei einer Informationsveranstaltung den MitarbeiterInnen von AKH Wien und MedUni Wien sowie den Studierenden bekannt gegeben. Weiters wurden begleitende Maßnahmen für MitarbeiterInnen präsentiert.


Krankenhaus Nord startet

3.6.2019

Das Krankenhaus Nord - neuer Name: Klinik Floridsdorf - startet heute den Patientenbetrieb. Das Spital mit durchaus bewegter Baugeschichte wird künftig gemeinsam mit dem Donauspital die Versorgung im Nordosten Wiens abdecken. Ab heute geht es in Betrieb. Im Jahr rechnet man mit rund 250.000 Ambulanzbesuchen und 46.000 stationären Aufnahmen. In 16 OP-Sälen werden jährlich 17.000 Eingriffe erwartet.


Ärztekammer fordert generelle Impfpflicht für Gesundheitspersonal

23.5.2019

Die Wiener Ärztekammer fordert, dass für das gesamte Gesundheitspersonal in Österreichs Spitälern Impfungen zukünftig angeboten und auch durch den Arbeitgeber bezahlt werden sollen – einschließlich von Titerbestimmungen im Falle eines unklaren Impfstatus. Zudem fordert die Ärztekammer, dass in Krankenanstalten zukünftig nur mehr Personen aufgenommen werden dürfen, die einen vollständigen Impfstatus entsprechend den im österreichischen Impfplan empfohlenen Impfungen nachweisen können.


Kritik des Wiener Stadtrechungshofes

13.5.2019

Der Wiener Stadtrechnungshof hat sich angeschaut, wie viel Zeit verstreicht, bis schwer kranke oder schwer verletzte Personen von der Berufsrettung an ein Spital übergeben werden. Das Ergebnis: Bei einem Viertel der Patienten dauerte es mehr als zwei Stunden bis zur Aufnahme. Grund dafür war die zeitintensive Suche nach einer Versorgungsmöglichkeit für die Betroffenen. Im Fokus der Überprüfung, deren Ergebnis in Form eine Berichts veröffentlicht wurde, stand die Koordinierung des Ablaufes der Übergabe von schwer kranken bzw. verletzten Personen durch die Wiener Rettung (MA 70) an Spitäler des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Dabei handelt es sich etwa um Patienten mit einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder Verbrennungen oder Vergiftungen.


Medizinischer Probebetrieb läuft

10.5.2019

Seit Wochen wird im Krankenhaus Nord – Klink Floridsdorf geprobt: Die Teams aller Abteilungen spielen die medizinischen Kernprozesse durch. „Die Simulationen sind bis jetzt durchwegs zufriedenstellend verlaufen“, so die Ärztliche Direktorin, Margot Löbl. Ab 3. Juni ist das Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf geöffnet, ab 24. Juni sind alle Abteilungen vollständig in der Brünnerstraße im Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf. Ein ehrgeiziger Übersiedelungsplan steht nun bevor: Zwischen 27. Mai und 3. Juni übersiedelt das Krankenhaus Floridsdorf mit den Fächern Innere Medizin mit Akutgeriatrie, Allgemeinchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin und die Zentrale Notaufnahme sowie die 4. Psychiatrie aus dem Otto-Wagner-Spital. Zusätzlich wird die neue Kinder- und Jugendpsychiatrie in Betrieb genommen. Das Orthopädische Krankenhaus Gersthof schließt am 31. Mai seine Pforten und steht ab 11. Juni als Abteilung für Orthopädie und Traumatologie im Krankenhaus Nord zur Verfügung. Die Semmelweis Frauenklinik schließt am 10.6. am derzeitigen Standort und nimmt den Betrieb in der Brünner Straße ab 17. Juni wieder auf. Zusätzlich siedelt die Kinder- und Jugendheilkunde-Station der Krankenanstalt Rudolfstiftung ins Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf. Die MitarbeiterInnen der Herzchirurgie, Kardiologie, aus Teilen der Anästhesie/Intensivmedizin sowie Radiologie aus dem Krankenhaus Hietzing sowie ein großer Teil der 1. Pulmologie und Thoraxchirurgie aus dem Otto-Wagner-Spital siedeln am 17. Juni ab und starten am 24. Juni im Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf.


Zentrale Notaufnahme in Rudolfstiftung eröffnet

9.5.2019

Im Krankenhaus Rudolfstiftung sollen Notfallpatienten ab sofort vorgereiht und schneller behandelt werden. Organisiert ist sie nach einem Modell, das auch als Manchester Triage bekannt ist und nach Erstbegutachtung nach Dringlichkeit gereiht werden. Das Spitalskonzepts 2030 sieht für alle Gemeindespitäler zentrale Notaufnahmen vor. Im Krankenhaus Hietzing (künftig Klinik Hietzing) wurde das Konzept bereits 2016, im Wilhelminenspital (künftig Klinik Ottakring) im vergangenen Winter umgesetzt. Demnächst folgt das Krankenhaus Nord (künftig Klinik Floridsdorf).


Das Krankenhaus Nord ist dicht

7.5.2019

Der bekanntgewordene Wasserschaden hat nicht mit Regen zu tun. „Es gab vergangene Woche einen Wasserschaden im Krankenhaus Nord - Klinik Floridsdorf. Ein Siphon einer Abflussleitung war nicht korrekt angeschlossen, weshalb Wasser ausgetreten ist. Mit einer angeblichen Undichtheit des Gebäudes aufgrund des Regens hat das überhaupt nichts zu tun. Derzeit werden alle Leitungen von der betroffenen Firma überprüft. Defekte Leitungen sowie auch der bestehende Wasserschaden fallen selbstverständlich unter die Garantie und Gewährleistung und werden den KAV keinen Cent kosten“ so der KAV-Direktor Herwig Wetzlinger.


Wiener Gemeinderat beschloss neue KAV-Baukompetenzen

6.5.2019

In der Sitzung am 30.4. wurde der Bericht zur Untersuchungkommission „Klärung der Projekt-, Kosten- und Terminentwicklung des KH Nord" diskutiert. Als eine der Konsequenzen der Untersuchungskommission erhält der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) nun eine Projektgesellschaft. Diese Gesellschaft übernimmt in Zukunft die Projektleitung aller Bau- und Sanierungsmaßnahmen des KAV und wird für mehr Transparenz sorgen. Nachdem mit der Eröffnung des Krankenhaus Nord in Kürze in der Region Wien Nord-Ost das modernste Schwerpunktkrankenhaus zur Verfügung stehen wird, sollen nun basierend auf den Ergebnissen der medizinischen Leistungs- und Kapazitätsplanung auch an anderen Spitalsstandorten umfassende Investitionsmaßnahmen erfolgen, wie zum Beispiel im AKH, Wilhelminenspital, Krankenhaus Hietzing oder im Krankenhaus Rudolfstiftung. Insgesamt stehen bis zu 20 Einzelprojekte auf der Agenda des KAV.


Impfpflicht für Gesundheitsberufe

30.4.2019

Die Volksanwaltschaft fordert nach Masernausbrüchen eine Impfpflicht für das österreichische Gesundheitspersonal und verstärkt die Forderung, dass kein Angehöriger der Gesundheitsberufe, der nicht geimpft ist, mehr in seinem Beruf tätig sein dürfte. In der Steiermark sind von Jänner bis März mehr als 15.500 Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfungen verabreicht worden – im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 190 Prozent mehr. Die gestiegene Impfbereitschaft wird auf den letzten Masernausbruch zurückgeführt. In Europa allein habe es vergangenes Jahr 72 Todesfälle gegeben.


25 Jahre nach Eröffnung braucht Österreichs größtes Spital eine Generalsanierung

29.4.2019

Die geplanten Kosten: 1,4 Milliarden Euro. Von der Öffentlichkeit weit weniger beachtet, hat inzwischen schon das nächste Wiener Spitäler-Bauprojekt begonnen, das es hinsichtlich Bedeutung und Investitionsvolumen locker mit der Klinik in Floridsdorf (Anm. KH-Nord) aufnehmen kann: Der bis 2030 laufende Umbau und Neubau des AKH, des größten und wichtigsten Krankenhauses Österreichs beginnt. Bund und Stadt Wien teilen sich die Kosten, wie 2016 in einem Vertrag vereinbart wurde.


Fünf Primärversorgungszentren für Wien

15.4.2019

Sozialversicherung und Ärztekammer haben sich auf einen Gesamtvertrag zu den Primärversorgungszentren geeinigt. Ärzte sollen mit Therapeuten und Pflegern zusammenarbeiten. In Wien sind fünf Zentren geplant. Bisher ist der Ausbau dieser Primärversorgungszentren schleppend vorangegangen, fast fünf Jahre wurde verhandelt. Nun hofft man, rasch voranzukommen. In Wien gibt es bisher zwei solche Versorgungszentren in der Donaustadt und Mariahilf. Noch im Mai sollen fünf weitere dazukommen, wie Wiener Ärztekammer, Wiener Gebietskrankenkasse und Stadt Wien gegenüber dem ORF Wien bestätigten.


Ärztemangel: Das Bermuda-Dreieck der Wiener Spitäler

15.4.2019

Laut Ärztekammer fehlen in den KAV-Häusern mindesens 300 Fachärztinnen und Fachärzte. Dies ist jedoch nur die Anzahl, welche durch Einführung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KA-AZG) und der damit einhergehenden Reduktion von durchschnittlich 55 auf nun maximal 48 Wochenstunden aufgerissen wurde. Dazu kommt, dass Wien in den letzten zehn Jahren ziemlich genau um die Einwohnerzahl von Linz gewachsen ist, das sind 200.000 Menschen.


Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf: Besucherandrang im KH Nord

8.4.2019

Bei einem Tag der offenen Tür haben sich tausende Besucher am Samstag ein Bild vom Krankenhaus Nord gemacht. Heute startet der Testbetrieb des wegen Bauverzögerungen und Kostenüberschreitungen umstrittenen Spitals. Es sei die einzigartige Gelegenheit, das vieldiskutierte Spital, vor der Inbetriebnahme zu besichtigen und sich selbst ein Bild zu machen - diese Werbung der Stadt Wien haben am Samstag tausende Besucher genutzt. Die nunmehrige „Klinik Floridsdorf“ verfügt über 16 Operationssäle und 800 Betten, die sich auf Ein- und Zweibettzimmer verteilen. 2.500 Mitarbeiter werden sich künftig um 17.000 Operationen, rund 250.000 Ambulanzbesuche und 46.000 stationären Aufenthalten pro Jahr kümmern.


Nie mehr Sprachprobleme mit PatientInnen

25.3.2019

Von der österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit wurde die Arbeitsgruppe „Umgang mit nicht-deutsch-sprachigen PatientInnen“ mit dem Pilotprojekt „Videodolmetschen im Gesundheitswesen“ ins Leben gerufen. Das Konzept wurde von der Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, dem ServiceCenter ÖGS barrierefrei und dem Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien entwickelt. Rechtssicher und kompetent präsentiert sich nun VIDEODOLMETSCH mit ausgebildeten DolmetscherInnen mit mehr als 50 Sprachen. Einfach und unkompliziert per PC, Laptop oder Pads zu jeder Tages- und Nachtzeit im Krankenhaus. Derzeit nutzen europaweit rund 25.000 diesen Dienst!


Erstversorgungsambulanzen für Spitäler

18.3.2019

Weil praktische Ärzte oder Fachmediziner im niedergelassenen Bereich derzeit an Wochenenden sowie an den Tagesrandzeiten ihre Praxen so gut wie nicht geöffnet hätten, würden viele Menschen automatisch ins Spital gehen. Die Ambulanzstruktur in den Wiener Spitälern soll neu organisiert werden. Konkret sind mittelfristig in allen Stadt-Krankenhäusern sogenannte Erstversorgungsambulanzen vorgesehen.