Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Neue Operationssäle im St. Josef Krankenhaus

16.12.2019

Der Um- und Ausbau des St. Josef Krankenhauses Wien ist nun seit 2015 im Gange, und das bei laufendem Betrieb. Bisher meistert man diese Aufgabe bravourös und hat nun einen weiteren Quantensprung geschafft: Die neuen Operationssäle sind in Betrieb. „Für die operativen Fächer brechen hier neue Zeiten an“, freut sich Dr. Ulrich Schmidbauer, Ärztlicher Direktor des Hauses und selbst Chirurg. „Die schneidenden Fächer, also Chirurgie, Plastische Chirurgie und Gynäkologie, aber auch unsere medizinischen Zentren – das Darmgesundheitszentrum, das Brustgesundheitszentrum und das Zentrum für Speiseröhren- und Magenchirurgie – können sich auf mehr Flexibilität bei der Planung von Operationen, effiziente Abläufe und eine moderne technische Ausstattung freuen.


11. Wiener Fortbildungstage

13.12.2019

Am 11. und 12. November 2019 fanden die mittlerweile 11. Wiener Fortbildungstage für Krankenhausmanagement der ARGE der Krankenhausmanager Wiens statt. Erstmals unterstützte dabei MEDahead die Abwicklung und die Organisation der Fachausstellung. Die Fortbildungsveranstaltung hat sich über die Jahre als Fixpunkt in den Kalendern der Krankenhausmanager, der Industrie und der wichtigsten Entscheidungsträger im österreichischen Spitalswesen etabliert. Um die perfekte Organisation und Abwicklung dieser immer größer werdenden Veranstaltung zu garantieren, suchte die ARGE heuer die Unterstützung der Kongressprofis von MEDahead. Als einer der größten Organisatoren von Ärztefortbildungen in Österreich war es MEDahead eine Freude, die bewährte Expertise in die Veranstaltung einbringen zu dürfen. Angesichts dieser neu genutzten Synergien kam es zu einem Besucherrekord und auch die Fachausstellung der Industrie musste aufgrund der großen Beliebtheit expandieren.


Das Krankenhaus Nord bekommt mehr als 70 zusätzliche Dienstposten

13.12.2019

Das kündigt der Krankenanstaltenverbund (KAV) an. Mit Beginn der Inbetriebnahme wurden alle Prozesse überprüft. Die nunmehrige Aufstockung des Personals ist eine erste Maßnahme. Der größte Brocken entfällt auf das Pflegepersonal. „Weil es die größte Berufsgruppe in der Klinik ist“, so der Pflegedirektor Jochen Haidvogel im ORF. Des Weiteren werden Dienstposten für Hebammen, Ärzte und Physiotherapeuten geschaffen. Es sollen aber auch weitere Serviceassistenten und administratives Personal angestellt werden. Bis das Personal gefunden wird, dürfte es aber noch etwas dauern.


OP-Kleidung bzw. OP-Abdeckungen: Einweg oder Mehrweg?

3.12.2019

Prof. Dr. Zastrow, Institutsdirektor Hygiene und Umweltmedizin Berlin/Coburg, war Referent bei den 11. Wiener Fortbildungstagen. In seinem hochinteressanten Referat „Hygiene quo vadis“ forderte er einmal mehr, die Hygienesicherheit in den Häusern sicherzustellen. Vorfälle, wie wir alle sie kennen, seien ein Zeichen von Schlamperei, die mit allen Mittel geahndet werden müssen. Ein klares Bekenntnis legte er auch für die wiederverwendbare OP-Bekleidung aus textilen Laminaten und permanent hydrophoben Materialien aus Mikrofilamentgewebe ab. Untersuchungen zeigen, dass nicht nur die hohe Sicherheit und der Tragekomfort der textilen Bekleidung, sondern auch weniger Entsorgungsprobleme dafür sprechen. Ebenfalls werden wertvolle Ressourcen geschont und damit ein nachhaltiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet. Bei Kaufentscheidung empfahl er, die Operateure bezüglich Tragekomfort mitentscheiden zu lassen und stellte die These auf, dass „sie mit optimaler Bekleidung auch besser operieren würden“. Bei den OP-Abdeckungen ist beispielsweise auch das einfachere Handling bzw. die Drapierbarkeit hervorzuheben. (ap)


Krankenhaus Nord

28.11.2019

Im Interview nimmt KAV-Direktor Herwig Wetzlinger zu den Medienberichten über das Krankenhaus Nord (Klinik Floridsdorf) Stellung. Insbesondere zu Personalmangel, Wasserschäden und gesperrte OP-Säle. Zu fehlende Gehälter meint er „das war eine inakzeptable Aktion, die absolut vermeidbar gewesen wäre.“


Die Zukunft der Krankenhausplanung

25.11.2019

Im Rahmen der 11. Wiener Fortbildungstage für Krankenhausmanagement lud gsm Gesellschaft für Sicherheit in der Medizintechnik zum ersten gsm Expertengespräch „Neue Lösungen für neue Herausforderungen in der Krankenhausplanung". Dieses lieferte einen wertvollen Blick über den eigenen Tellerrand und ermöglichte konkreten Erfahrungsaustausch, auch anhand von Best Practice Beispielen. Durch diese brancheninterne Vernetzung können Verantwortliche aus unterschiedlichen Bereichen die komplexen Herausforderungen auf einem hohen Niveau gemeinsam erörtern. "Wir diskutierten Vor- und Nachteile von Vorgehensweisen und schaffen so einen Mehrwert für alle Teilnehmer - und damit auch einen Nutzen für künftige Projekte“ resümiert Ing. Lukas Dolesch, Geschäftsführer der gsm Gesellschaft für Sicherheit in der Medizintechnik.


Auszeichnung für die Wiener ARGE

25.11.2019

Bei den 11. Wiener Fortbildungstagen überreichte Dr. Lajos Ari vom Verband der ungarischen Krankenhausdirektoren (EGVE) dem Vorsitzenden der ARGE der Krankenhausmanager Wiens, Wilhelm Strmsek die Ehremedaille zum 30jährigen Bestand der EGVE und jahrzehntelangen Freundschaft mit den Wiener KrankenhausdirektorInnen. Dabei betonte Dr. Ari seine Österreich-Verbindung, die schon bei der Ausbildung im Österreichischen Institut für Krankenhausmanagement (ÖIK) in ferner Vergangenheit begann und die Fortführung dieser Beziehung in der Gegenwart, sowohl in Wien als auch in Ungarn. Er sprach auch eine Einladung zum 29. Kongress der Europäischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren aus, der von 30.9. bis 2.10.2020 in Budapest stattfindet.


Gewalt im Spital

21.11.2019

Rund 85 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Spitälern der Stadt Wien fühlten sich schon einmal durch aggressives Verhalten von Patienten bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Personals im Auftrag des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV). Bei den Arbeitsbereichen zeigt sich wenig überraschend, dass insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit laufendem Patientenkontakt Aggression erleben. Auch wenn die häufigste Form der Gewalt gegenüber Ärzten und Ärztinnen sowie dem medizinischen und pflegerischen Personal „nur“ verbaler Art ist, fordert die Ärztekammer neuerlich mehr Personal. Verbale Gewalt „steigt, wenn man auf die Behandlung warten muss, da besteht ein enger Zusammenhang mit der Personalknappheit, die wir haben“ so die ÄK.


Erfolgreiche 11. Wiener Fortbildungstage

18.11.2019

Bei den kürzlich zu Ende gegangenen Wiener Fortbildungstagen „Zeit für (mutige) Veränderungen“ waren über 240 TeilnehmerInnen aus allen Bundesländern Österreichs, aus Deutschland, Südtirol und Ungarn angemeldet. Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland befassten sich mit den Themenschwerpunkten Patientensicherheit, Personal und künstliche Intelligenz. Beendet wurde der Kongress mit einem "come together" und dem Wunsch, bei den 12. Wiener Fortbildungstagen wieder dabei zu sein.


AKH Wien: 1,4 Mrd Investitionen aber Probleme im Krankenhaus Nord

18.11.2019

Im Jänner 2016 wurde ein umfassender Investitionsplan bis zum Jahr 2030 für gemeinsame Innovationen von AKH Wien und Medizinischer Universität Wien beschlossen, um die zukünftigen Anforderungen für die medizinische und pflegerische Versorgung und die universitären Aufgaben in Forschung und Lehre bestmöglich erfüllen zu können. Nun ist die 2. Stufe der Bauprojekte voll im Laufen und umfasst 28 Projekte bis zum Jahr 2030 mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Mrd. Euro, das zu 60 Prozent von der Stadt Wien und zu 40 Prozent vom Bund getragen wird. "Kalt-Warm" im Gesundheitswesen schreibt die Kronen Zeitung. Das Wiener AKH baut aus - aber in dem erst im Sommer eröffneten Spital Nord spitzen sich die Personalprobleme zu.


ELGA im KAV

13.11.2019

Gemeinsam mit den öffentlichen Spitälern in der Steiermark übernahm der KAV eine Vorreiterrolle in Österreich: Bereits vor mehr als drei Jahren führte er in seinen Häusern ELGA ein. Nach und nach folgten weitere Spitalsbetreiber und die niedergelassenen Ärzte. Für den KAV ist ELGA eine »Erfolgsstory«. Nach einem kurzen Testbetrieb im Krankenhaus Hietzing wurde ELGA flächendeckend in allen Spitälern und Pflegewohnhäusern des KAV eingeführt. Schon nach den ersten drei Monaten wurden insgesamt rund 400.000 stationäre und ambulante Entlassungen in ELGA registriert. Heute ist ELGA gut geübte Praxis im KAV: Bis Ende Mai 2018 wurden bereits weit über 5,5 Millionen Befunde über das elektronische System bereitgestellt.


Höchste Zeit für (mutige) Veränderungen!

11. und 12. November 2019

Unter diesem Titel finden die diesjährigen Wiener Fortbildungstage der Krankenhausmanager Wiens im Wiener Rathaus statt. Die Schwerpunkte unserer nun schon 11. Fortbildungstage sind "Personal neu denken", "Wege zur digitalen Strategie" und "Wer sind die Mutigen?", die bereit sind, das Gesundheitswesen zu verändern.


Neue innovative Gesundheitsplattform für Wien

21.10.2019

Die im Rahmen der DigitalCity.Wien Initiative – in Kooperation mit Professor Siegfried Meryn – initiierte, neue Plattform HEALTH.DigitalCity.Wien soll die brennendsten Themen rund um künftige Technologien und Digitalisierung im Gesundheitsbereich in Wien vorantreiben. Sie richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und die Ärzteschaft sowie an den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich mit medizintechnischen genauso wie pharmazeutischen Unternehmen und setzt auf Vernetzung und Kooperation der relevanten Akteure. Koordinationsstelle der DigitalCity.Wien Initiative ist Urban Innovation Vienna (UIV), ein Unternehmen der Wien Holding.


Herz-Jesu Krankenhaus ist Wiens familienfreundlichstes Unternehmen

28.10.2019

Kürzlich wurde das Herz-Jesu Krankenhaus von der Initiative Taten statt Worte im Rahmen des Wiener Landeswettbewerbs zum frauen- und familienfreundlichsten Betrieb im Bereich Non-Profit Unternehmen gewählt. „Familie und gelingende soziale Beziehungen sind eine ganz wichtige Grundlage unserer Gesellschaft und damit auch die Basisvoraussetzung, um einen Teil seiner Lebenszeit erfolgreich in einem Unternehmen als Arbeitskraft einbringen zu können. Wir unterstützen daher unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, Beruf und Familie bestmöglich miteinander zu vereinbaren“, sagt Geschäftsführer Mag. David Pötz.


Pflegeplan vor Umsetzung

21.10.2019

Seit Anfang Oktober gibt es die Möglichkeit, sich als pflegender Angehöriger bei der Pflege Service Burgenland anstellen zu lassen. Für das Land steht die sozialrechtliche Absicherung von jenen im Mittelpunkt, die schon bisher ihre Angehörigen zu Hause gepflegt haben, aber für ihre Betreuungsarbeit weder bezahlt wurden, noch versichert waren. Anm: Leider nur im Burgenland.


Pflegewohnhaus Rudolfsheim-Fünfhaus

14.10.2019

Das neugebaute Haus ist ein gutes Beispiel dafür, den Spitalscharakter vor allem für Demenzpatienten zu vermeiden. Gegen den hohen Bewegungsdrang der Demenzpatienten hat man sich nun etwas einfallen lassen. Inmitten des sogenannten "Demenzgartens" befindet sich eine kleine Pergola mit einem Straßenbahn-Haltestellenschild der Wiener Linien. Einen Ticketautomaten gibt es auch. Dort bleiben die Patienten jetzt viel länger sitzen als zuvor, als es die fingierte Haltestelle noch nicht gab. Grundsätzlich ist das Pflegewohnhaus Rudolfsheim-Fünfhaus aber ohnehin so groß, dass man schon einmal 20 Minuten lang im Kreis schlendern kann, ohne eine Stelle zweimal zu passieren. Zwölf Stationen mit insgesamt 328 Zimmern weist der Komplex am Kardinal-Rauscher-Platz auf, vier Höfe sind in die Kubatur eingeschnitten, der Demenzgarten ist einer davon. Offiziell heißen die Höfe "Wachau", "Prater", "Wienerwald" und "Schneeberg". Die Gesiba hat das Pflegewohnhaus errichtet, den Wettbewerb dazu hatte der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) 2011 ausgeschrieben. Vier Jahre zuvor hatte die Stadt Wien ihr neues Geriatriekonzept beschlossen, das den Bau von acht neuen Pflegewohnhäusern beinhaltete. Diese sind nun alle in Betrieb.


Neuer Praxisplan online

22.11.2019

Die vielleicht wichtigste Arztsuche in Wien erstrahlt in neuem Design. Gesucht und sortiert werden kann im neuen Wiener Praxisplan zukünftig nach der Entfernung zur jeweiligen Ordination. Das Feature "Jetzt geöffnet" ermöglicht zudem Patientinnen und Patienten, unkompliziert und schnell eine Ordination in der Nähe zu finden, die aktuell gerade geöffnet hat. Ziel ist es, die Benutzer rascher zur gewünschten Ärztin oder zum gewünschten Arzt zu führen. Im Besonderen kann nach Postleitzahl (Bezirk), Geschlecht, Fachgebiet, sonstigen Tätigkeiten und Diplomen, speziellen Angeboten, Krankenkassen, Ordinationszeiten, Fremdsprachenkenntnissen sowie behindertengerechtem Ordinationsstatus gesucht werden.


E-Cards mit Foto werden ab sofort verschickt

4.10.2019

Die erhöhte Sicherheit, vor allem in Spitalsambulanzen, rechtfertigt diese Umstellung. Neben der Identitätsprüfung könne damit etwa verhindert werden, dass im Zuge der E-Medikation Arzneimittel einer falschen Person zugeordnet werden. Die neue E-Card bringt für die Versicherten keine Mehrkosten, sie wird gratis zugestellt.


Barrieren in Krankenanstalten abbauen !

30.9.2019

Am 24. September 2019 fand in Wien eine öffentliche Sitzung des Unabhängigen Monitoringausschusses und der Wiener Monitoringstelle zum Thema „Barrierefreiheit in Krankenanstalten“ statt. Zu diesem Anlass war auch der Krankenanstaltenverbund (KAV) eingeladen, der den Expertinnen und den Experten der Wiener Monitoringstelle die Türen zu einer Begehung öffnete. Diese sammelten in drei KAV-Krankenhäusern ihre Eindrücke zu noch vorherrschenden Barrieren und Barrierefreiheit und präsentierten ihre Ergebnisse.


Ärztekammer: Gastpatienten in Wiens Spitälern verschärfen Personalsituation dramatisch

27.9.2019

„Selbstverständlich ist es so, dass Wien und seine Spitäler als Standorte für Spitzenmedizin unter den Patienten auch in den anderen Bundeländern wahrgenommen werden“, erklärt der Vizepräsident der Ärztekammer für Wien den regen Andrang von Gastpatienten. 2016 lag der Anteil der Aufnahmen in den Wiener Gemeindespitälern von Einwohnern aus anderen Bundesländern bei 21,4 Prozent. Eine andere Kennzahl macht die Problematik noch deutlicher: 23,6 Prozent der Niederösterreicher und damit knapp ein Viertel wurden 2017 in Wien stationär versorgt, unter den niederösterreichischen Krebspatienten lag der Anteil sogar bei 47,8 Prozent.