Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Wiener Rudolfstiftung: Laut KAV keine Gefahr durch Asbest

9.11.2018

Ein aktuelles Gutachten bestätigt, dass Mitarbeiter und Patienten wegen Asbestsanierungen keinem Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Bei den durchgeführten Raumluftmessungen konnten keine Asbestfasern nachgewiesen werden, so der KAV. Verschiedene Pressemeldungen vermuteten einen "Asbestskandal" der nun jeder Grundlage entbehrt.


Gesetzespaket zur Sozialversicherungsreform

5.11.2018

Die Regierung schlägt eine umfassende Strukturreform im Bereich der Sozialversicherung vor und hat dem Nationalrat dazu ein umfangreiches Gesetzespaket vorgelegt. Mit der 163 Seiten starken Sammelnovelle werden insgesamt 48 Gesetze geändert, drei neue Gesetze geschaffen und ein Gesetz aufgehoben. Gelten soll die neue Organisationsstruktur ab 2020, im Sinne eines geordneten Übergangs werden etliche Bestimmungen aber bereits 2019 in Kraft treten. Begleitend zur Sozialversicherungsreform ist vorgesehen, die Prüfung aller lohnabgängigen Abgaben und Beiträge bei der Finanz zu bündeln.


Krebsmittel wegen Fälschungsverdacht zurückgerufen

29.10.2018

Mehrere Packungen eines möglicherweise gefälschten Krebsmedikamentes sind europaweit in die legale Vertriebskette gelangt und möglicherweise bereits auch in österreichischen Apotheken verkauft worden: Es handelt sich um um zwei Chargen mit rund 50 Packungen des Arzneimittels "Jakavi 15 mg Tabletten", bei denen "dringender Fälschungsverdacht" besteht, wie das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen mitteilte. Bei internationalen Razzien hat der Zoll rund 500 Tonnen gefälschter Medikamente sichergestellt. Darunter seien auch unwirksame Mittel gegen Krebs, Schmerzen und zur Potenzsteigerung, erklärte die Polizeiorganisation Interpol in Lyon, die das Vorgehen koordiniert hatte. Im Oktober fanden demnach Durchsuchungen in 116 Ländern statt, 850 Verdächtige wurden festgenommen.


Erster Schmerzbericht erschienen

25.10.2018

Wien will die Schmerzversorgung in der Stadt nach­haltig verbessern. Als erstes wurde dafür ein sogenannter „Schmerzbericht“ erstellt. Dieser soll chronische Schmerzen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Der Wiener Schmerzbericht ist der erste Schmerzbericht in Österreich und auch im deutschsprachigen Raum.


Eröffnung der neuen psychiatrischen Abteilungen im Krankenhaus Hietzing

22.10.2018

Mit der Übersiedlung von zwei psychiatrischen Abteilungen vom Otto-Wagner-Spital ins Krankenhaus Hietzing im Juni 2018 wurde ein wichtiger Schritt für die Behandlung von psychiatrischen Erkrankungen gesetzt. Nun wurde die hochmoderne Psychiatrie mit 158 Plätzen eröffnet.


Zu viele Gründe für zu wenig Ärzte

22.10.2018

Ärztemangel in Wien ist kein neues Thema, aber eines, das immer wieder aufflammt. Jüngstes Beispiel ist die Neonatologie im Kaiser-Franz-Josef-Spital, wo spezielle Kinderärzte fehlen. Die Gründe für den Ärztemangel sind vielschichtig.


Übersiedelungsplan präsentiert

12.10.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) kommt der Fertigstellung des Krankenhauses Nord (KHN) einen entscheidenden Schritt näher. Die Eckdaten für die Übersiedlungen ins Krankenhaus Nord sind fix. „Der Übersiedlungsplan ist unser nächster Meilenstein. Wir bewältigen damit einen großen organisatorischen Aufwand und verlieren andererseits unser wichtigstes Ziel nicht aus den Augen: Alles zum Wohle der Wiener Patientinnen und Patienten zu tun“, so STR Peter Hacker bei der Pressekonferenz am 11. Oktober im KHN. "Damit liege das Krankenhaus Nord im Zeit- und auch im Kostenplan", betonte der für das Krankenhaus Nord zuständige KAV-Generaldirektor-Stellvertreter Herwig Wetzlinger.


"Spitals-ökonomisch"

8.10.2018

"Die Patientenversorgung kostet, doch die Spitalsfinanzierung hinkt seit Jahren den notwendigen Ansprüchen hintennach. Dass es deshalb die schlampigen Verhältnisse mit den Nebenbeschäftigungen von Klinikärzten gibt, ist Ausfluss davon." Nachzulesen in einem Leitartikel von Peter Nindler in der Tiroler Tageszeitung/APA.


KAV-Geschäftsbericht 2017 veröffentlicht

8.10.2018

Als eine der größten Gesundheitseinrichtungen Europas steht der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) für kompetente, fortschrittliche Medizin, Pflege und Therapie. 2017 wurden zahlreiche Projekte initiiert, forciert und abgeschlossen, um den KAV mit neuen Strukturen, Arbeitsabläufen, Technologien und aktuellen Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten in die Zukunft zu führen. Eine Dokumentation der Leistungen findet man im KAV-Geschäftsbereicht 2017.


Polizei nun auch im Wilhelminenspital

8.10.2018

Um die Sicherheit in Spitälern zu erhöhen und vor allem das viel zitierte persönliche Sicherheitsempfinden zu steigern, patrouillieren seit dem Sommer Polizisten im Kaiser-Franz-Josef-Spital in Favoriten. „Sicherheitspartnerschaft“ nennen der Krankenanstaltenverbund (KAV) und die Favoritner Grätzelpolizei das Pilotprojekt. Nun soll die Partnerschaft auf das Wilhelminenspital erweitert werden.


Kassenreform: Privatspitäler bekommen mehr Geld

3.10.2018

Während die Regierung bei Sozialversicherungsträgern und Krankenkassen den Rotstift ansetzt, bekommen die Privatspitäler im Zuge der geplanten Strukturreform der Sozialversicherungen mehr Geld. Per Gesetz soll künftig die Privatklinik Währing öffentliche Mittel erhalten so der ORF.


KAV-Leitung nun auch offiziell bestellt

27.9.2018

Als neue Generaldirektorin des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) wurde die bisherige Generaldirektorin-Stellvertreterin Evelyn Kölldorfer-Leitgeb bestellt. Ihre Stellvertretung wird Herwig Wetzlinger, schon bisher und weiterhin Teilunternehmensdirektor des AKH, übernehmen. Der Wiener KAV ist mit rund 30.000 MitarbeiterInnen die größte Gesundheitseinrichtung Österreichs. Die weitere sukzessive Umsetzung des Wiener Spitalskonzeptes und die Neuorganisation des KAV sind die nächsten Meilensteine, die der Vorstand gemeinsam mit den MitarbeiterInnen umsetzen wird. Priorität liegt u.a. auf der Fertigstellung und Inbetriebnahme des Krankenhauses Nord.


Neue Methode: Keine Brille nach Grauer Star-OP

24.9.2018

Patienten mit Grauem Star sollen künftig nach einer Operation noch besser sehen können. Das Hanuschkrankenhaus hat eine Methode entwickelt, die die Kunststofflinse genauer als bisher berechnet. Der minimalinvasive Eingriff erfolgt mittlerweile in der Regel tagesklinisch, die Wartezeit beträgt vier bis fünf Monate. Kataraktoperationen werden auch im Wiener Krankenanstaltenverbund im AKH Wien, im Krankenhaus Hietzing, in der Krankenanstalt Rudolfstiftung und im Donauspital durchgeführt.


Probebetrieb steht bevor

13.9.2018

Das Krankenhaus Nord steht nach viel Kritik nun in den Startlöchern für die Probephase. Schon seit Beginn des Jahres ist das Krankenhaus Nord keine Großbaustelle mehr. Aktuell läuft die technische Inbetriebnahme, bei der Strom und Heizung bereits aktiviert wurden. Auch Geräte, Möbel und Krankenbetten sind zum Teil schon da und werden ausgepackt. Nun braucht es nur mehr die Zustimmung der Behörde, damit der Probebetrieb demnächst starten kann, so der ORF-Wien nach einem Lokalaugenschein.


Europäische Gesundheitsoffensive

12.9.2018

Das St.Anna Kinderspital ist eine treibende Kraft bei der europäischen Gesundheitsoffensive für eine bessere medizinische Versorgung krebskranker Kinder und Mitglied im Europäischen Referentsnetzwerk (ERN) in dem 300 Krankenhäuser zusammenarbeiten. Österreich ist europaweit an der Spitze der medizinischen Versorgung von Kinderkrebs.


NEU: Online-Terminvereinbarung für Ambulanzen

12.9.2018

Am Wiener AKH wurde ein Pilotprojekt zur Online-Terminvereinbarung für Kontrolluntersuchungen an einigen Ambulanzen der Klinischen Abteilung für Orthopädie eingerichtet. Der Termin wird durch automatische Aussendung einer E-Mail bestätigt.


Workshops für Hospiz-Betreuung

10.9.2018

Ein Workshop-Programm soll bessere Fortbildung für Pfleger von Hospizpatienten in Pflegeheimen der Stadt Wien bringen. Drei Häuser sind entsprechend zertifiziert, bis 2025 sollen alle elf Pflegeheime auf dem erhöhten Standard sein.


Spitalsfinanzierung: „Der Systemkollaps muss abgewendet werden“

6.9.2018

In einer Aussendung der Ärztekammer für Wien (ÄK), anlässlich des Wiener Spitalsärztekongresses, fordert diese Änderungen beim Finanzierungssystem. Denn während Leistungen in Spitälern über ein Punktesystem abgerechnet würden, gebe es im Ambulanzsektor pauschalierte Abgeltungen. Die Folgen seien etwa, dass es keinerlei Anreize gebe, eine ambulante der stationären Versorgung vorzuziehen. Weiters wurde der ärztliche Personalmangel bekritelt. Ärzte hätten kaum noch Zeit, sich ausreichend um jeden einzelnen Patienten zu kümmern so die ÄK. So würden allein in Wien 300 Spitalsärzte fehlen.


Sicherheitspartnerschaft zwischen Kaiser-Franz-Josef-Spital und Favoritner Grätzlpolizei

27.8.2018

Auf Initiative der Personalvertretung und Unterstützung durch die Spitalsleitung wurde das Kaiser-Franz-Josef-Spital zum Sicherheitspartner für die Favoritner Polizei. Seit Juni 2018 sorgen sichtbare polizeiliche Fußstreifen am Gelände des Kaiser-Franz-Josef-Spitals für mehr Sicherheit.


Schwierige Spitalssuche bei Geburt

27.8.2018

Es wird immer schwieriger, sich für einen Spitalsplatz für die Geburt anzumelden, kritisieren werdende Mütter in Wien. Auch bei der Patientenanwältin gibt es Beschwerden. Der Krankenanstaltenverbund (KAV) versucht zu beruhigen. Aus dem KAV heißt es, dass es genug Kapazitäten gebe, es müsse jedoch nicht „immer das Wunschspital“ sein. Abhilfe soll zudem das zentrale Geburtenanmelderegister schaffen, das Ende des Jahres starten soll, heißt es aus dem KAV.