Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Gesundheitsreform Wien: Landeszielsteuerungsübereinkommen beschlossen

2017

Das Land Wien und die Wiener Krankenversicherungsträger – darunter die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) – haben das neue Arbeitsprogramm für die Gesundheitsreform beschlossen. Das sogenannte Landeszielsteuerungsübereinkommen gilt für den Zeitraum 2017 bis 2021 und umfasst Maßnahmen, die einerseits das Gesundheitssystem nachhaltig sichern und andererseits die Gesundheit der Bevölkerung verbessern sollen. Ein Ziel ist, die Primärversorgung auszubauen und die Versorgung von Kindern und Jugendlichen zu optimieren.


Spitalskonzept 2030

2017

Wien wächst: Bis 2030 werden in Wien an die zwei Millionen Menschen leben. Das bringt auf vielen Gebieten Herausforderungen: im Wohnbau, in der Verkehrsplanung, bei der Bildung, auf dem Arbeitsmarkt und nicht zuletzt im Gesundheitswesen. Die Stadt Wien bekennt sich zu einer starken öffentlichen Gesundheitsversorgung, mit gleichem Zugang zu allen Leistungen für alle Wienerinnen und Wiener, unabhängig von Einkommen, sozialem Status oder Herkunft. In diesem Umfeld setzt die Stadt daher klare, zukunftsweisende Handlungen: Das Wiener Spitalskonzept 2030 sichert sowohl die medizinische Versorgung als auch optimale Arbeitsbedingungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindespitäler.


Neues OP-Zentrum

2017

Wiens neueste Operationssäle sind jetzt im Wilhelminenspital in Betrieb gegangen. Im neuen Gebäude befinden sich neben acht top modernen Operationssälen sowie einem Notsectio-OP mit den dazugehörigen Intensiv-Aufwachbereichen - sogar mit Familienzimmer bei operierten Kindern - auch eine Intensivstation und Pathologie und Mikrobiologie.


Eklatante Unterschiede im Gesundheitswesen

2017

Im österreichischen Gesundheitswesen gibt es zwischen den Bundesländern eklatante Unterschiede. Bei den Alpbacher Gesundheitsgesprächen lieferte die Gesundheitsökonomin Maria Hofmarcher dafür belegbare Hinweise. Diese sind in der Studie „Leistungskraft regionaler Gesundheitssysteme“ zusammengefasst.


Krebszentrum im Krankenhaus Hietzing eröffnet

2017

Für die zusätzlichen zwei Geräte wurde im Krankenhaus ein neues Gebäude errichtet. Die Linearbeschleuniger sind bereits seit Ende November in Betrieb. Eingesetzt werden sie zur Behandlung von Prostata-, Brust-, Darm- und Lungenkrebs, sowie Tumoren im Hals-Nasen-Ohrenbereich.


Modernes Simulationstraining im Krankenhaus Nord

2017

Das Krankenhaus Nord, der künftige Standort des Krankenhaus' Floridsdorf, wird ein modernes Notfallzentrum bekommen. Kürzlich wurde in Zusammenarbeit mit dem Niederösterreichischen Zentrum für Medizinische Simulation und Patientensicherheit ein Notfall trainiert. Diese Trainings werden künftig im Krankenhaus Nord für sämtliche medizinische Fachgebiete und das gesamte KAV-Personal zur Verfügung stehen. Auf insgesamt tausend Quadratmetern wird ein hochmodernes Simulationszentrum mit zwei OP-Sälen (auch als Kreissaal oder Schockraum nutzbar), einem Krankenzimmer (auch als Aufwachraum oder Intensivzimmer verwendbar), zwei Seminarräumen für Theorie und Debriefings sowie zwei Räumen für Skilltrainings entstehen.


Schulungen zu Formen der Gewalt

2017

Jede dritte Frau ist in ihrem Leben Opfer von Gewalt. Mitarbeiter von Krankenhäusern werden bei einem Kongress geschult, Gewaltopfer zu erkennen und richtig anzusprechen. Am LKH Villach befasst sich seit einigen Jahren eine eigene Gewaltschutzgruppe mit diesem Thema. Sie will Krankenhausmitarbeiter motivieren, bei verdächtigen Verletzungen von Patienten aktiv zu werden. Auch das Thema Gewalt in der Pflege wird am LKH Villach thematisiert.


Akut Geriatrie im KFJ eröffnet

2017

1.800 Patienten pro Jahr sollen in der neu eröffneten Akutgeriatrie im Kaiser-Franz-Josef-Spital (KFJ) in Favoriten behandelt werden. Mit dieser Übersiedlung einer Abteilung schließt das Sophienspital in Neubau seine Pforten.


Hamburg reduziert Notaufnahmen

2017

Wegen der hoffnungslos überfüllten Notaufnahmen der Krankenhäuser Hamburgs soll das gesamte Notfallsystem auf neue Pfeiler gestellt werden, meldet die Regionalzeitung „Hamburger Abendblatt“. Geplant sei eine Konzentration von Notfallambulanzen an einer Handvoll Standorten, an denen gleichzeitig niedergelassene Ärzte die Patientenströme lenken. Dort sollen dann offenbar erfahrene Ärzte über die Laufkundschaft der Notaufnahme entscheiden – also darüber, ob ein Patient in eine Krankenhaus-Notaufnahme oder doch besser zum Hausarzt gehen dürfe. Statt 21 sollen nur noch vier Zentren in einem Pilotbetrieb bleiben.