Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


CoV-Massentests: Wien bleibt kritisch

25.11.2020

Das betonte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Ob Wien wie die Bundesländer Salzburg, Tirol und Vorarlberg schon vor dem letzten Wochenende vor Weihnachten den Testmarathon durchführen will, ließ Hacker auf Nachfrage offen. Man sei gerade am Entwickeln von Plänen. Grundsätzlich betonte Hacker, er halte es für gescheiter, zielgerichtete Großtestungen durchzuführen – etwa in Pflegeheimen und in Spitälern, wie Wien das bereits regelmäßig mache. Auch bei Pädagoginnen und Pädagogen bzw. in Kindergärten sei das sinnvoll. Hacker übte auch Kritik am Umgang der Bundesregierung in Sachen Wintertourismus. Es sei ihm „schleierhaft, warum schon wieder Hoffnungen geweckt werden, dass wir uns alle nach Weihnachten wieder auf der Skipiste finden können. Ich teile die Einsicht vieler Länder rund um Österreich, die sagen, Skiurlaub und Skifahren wird es heuer nicht geben.“ Daran würden auch Massentests nicht ändern: „Wir reden von einer ansteckenden Krankheit, die sich nicht wegtesten lässt.“ Diesen Fehler habe man im Sommer gemacht. „Der Preis ist teuer, den zahlen wir gerade“, warnte der Wiener Gesundheitsstadtrat.


"Nikolaus Massentest"

23.11.2020

Die Pläne für die geplanten Coronavirus-Massentests in Österreich sind ein Stück konkreter geworden. Am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Dezember, und somit zum Ende des harten Lockdowns sollen alle Landes- und Bundeslehrerinnen und -lehrer sowie Kindergartenbetreuerinnen und -betreuer (rund 200.000 Personen) getestet werden. An den Tagen danach, die Polizei und die Bevölkerung in Gemeinden mit hoher Inzidenz. Die Massentests auf freiwilliger Basis sollen kurz vor Weihnachten starten. Verwendet werden Antigen-Schnelltests. Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker betont, dass die für die Massentests vorgesehenen Antigentests vor allem bei einem negativen Ergebnis eine gute Aussagekraft hätten. In Wien werden Antigen-Schnelltests derzeit vorwiegend in Pensionistenwohnhäusern sowie bei den neuen „Checkboxen“ – das sind Ordinationscontainer, wo sich Menschen mit grippe- bzw. corona-ähnlichen Symptomen untersuchen lassen können – angewendet, hieß es aus dem Gesundheitsstadtratbüro.


Zweifel am CoV-Krisenmanagement steigt

19.11.2020

Das geht aus einer präsentierten Studie hervor, die das Gallup-Institut in Kooperation mit dem Medienhaus Wien erstellt hat. Das Institut erhebt seit Mitte März regelmäßig die Stimmungslage sowie die Mediennutzung in der Coronavirus-Krise. Die Angst vor einer Ansteckung ist wieder gestiegen (57 Prozent der Befragten). Erstmals seit April ist auch die Bereitschaft gestiegen, vorübergehend Freiheitsrechte aufzugeben (80 Prozent). Dennoch ist laut der Studie nur noch die Hälfte der Bevölkerung der Meinung, dass die Regierung mit dem Virus richtig umgeht. Der Anteil jener, die der Meinung sind, die Pandemie sei nicht unter Kontrolle, erreichte mit 83 Prozent den höchsten Wert seit dem Ausbruch der Krise.


Über die Hälfte der Intensivbetten belegt

9.11.2020

Mehr als die Hälfte der derzeit für Covid-19-Erkrankte vorgesehenen Intensivbetten in Wiens Krankenhäusern sind belegt. Die Situation sei „Besorgnis erregend“, so der Wiener Gesundheitsverbund. Der Versorgungsplan der Stadt Wien sieht vor, dass bei Bedarf maximal eine Verdoppelung dieser Kapazitäten möglich ist, und man sei auch schon im Begriff, diese zusätzlichen Kapazitäten zu schaffen. „Aber halten die Steigerungen bei den Infektionszahlen ungebremst an, kriegen wir in einigen Bereichen ein Problem“, gab der Gesundheitsverbund-Sprecher zu bedenken. Elektive Operationen – Eingriffe, die nicht dringlich und aufschiebbar sind – müssten dann verschoben bzw. verlegt werden.


Strenge CoV-Regeln

1.11.2020

Ab Dienstag, 3. November gelten in Österreich neue, deutlich verschärfte Regeln zur Eindämmung des Coronavirus. Dazu zählt eine Ausgangsbeschränkung zwischen 20.00 und 6.00 Uhr außer für streng definierte Ausnahmefälle. Die Gastronomie darf nur noch Abhol- und Lieferdienste anbieten, Hotels ist die Aufnahme von Touristen untersagt. Schließen müssen auch Theater, Museen und andere Freizeiteinrichtungen. Die Maßnahmen im Überblick:


Beatmungsstrategie auf Wiener Intensivstationen umgestellt

31.10.2020

Zu Beginn der Pandemie gab es eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), schwer kranke CoV-Patientinnen und -Patienten möglichst rasch zu intubieren, also mit einem eingeführten Beatmungsschlauch zu beatmen. Doch davon kam man auf den Wiener Covid-19-Stationen bald ab, weil die künstliche Beatmung selbst oft schwere gesundheitliche Folgen hatte. In Wien setzt man nun auf AirVo-Geräte, die mit Druck über eine Maske den Patienten Sauerstoff verabreichen. Bei dieser „High-Flow-Therapie“ wird einer Person über eine Nasenbrille Sauerstoff mit einem bestimmten Druck zugeführt. Rund 500 solcher Geräte hat der Wiener Gesundheitsverbund angekauft.


Dr. Susanne Drapalik zur Präsidentin des Samariterbund Wiens gewählt

30.10.2020

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist Dr. Drapalik als Leiterin aller COVID-19-Betreuungseinrichtungen der Stadt Wien maßgebend mit der Bewältigung der Gesundheitskrise beschäftigt. Als ehemalige Direktorin der KAV Geriatriezentren und Pflegewohnhäuser sowie als erfahrene Internistin hat sie nicht nur umfangreiche Kenntnisse im medizinischen Bereich, sondern auch viel Erfahrung in der Leitung großer Organisationen. Susanne Drapalik ist seit 2017 im Vorstand des Samariterbund Wiens und hat dabei die Funktion der Landeschefärztin ausgeübt


Neuer CoV-Schnelltest vor breiter Anwendung

21.10.2020

Den einfachen und raschen Nachweis des Erbguts des SARS-CoV-2-Virus erlaubt die von den Wiener Forschern entwickelte „RT-LAMP“-Methode. In Zusammenarbeit mit der AGES wurde das Verfahren nun auf seine Genauigkeit überprüft und seine Zuverlässigkeit bestätigt. Die Wissenschaftler können mittlerweile die notwendigen Enzyme selbst herstellen und stellen den gesamten Ansatz offen zur Verfügung („Open Access“). So liege der Preis pro Testreaktion bei rund 20 Cent. Die AGES beginnt jetzt damit, erste Interessenten in die neue Methode einzuführen.


Büroumzug des Wiener Gesundheitsverbundes ?

20.10.2020

Wie Immobilien-online meldet, gab es kürzlich eine Rekordvermietung in Wien. In der Lassallestrasse 1 hat sich der Wiener Gesundheitsverbund, vormals Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) auf rund 10.000 m² eingemietet.


Therme Wien bietet „Corona-Reha“ an

6.10.2020

Schwere Atemprobleme, Abgeschlagenheit, starke Kopfschmerzen – die Folgen einer Covid-19-Infektion können bei vielen Erkrankten Monate andauern. Um schneller fit zu werden, bietet die Therme Wien jetzt eine ambulante Rehabilitation an – mit Atemtraining, Muskelaufbau und Traumabewältigung.


Start für die Tagesklinik Chirurgie im Franziskus Spital

5.10.2020

Im Franziskus Spital Wien-Margareten werden ab sofort viele chirurgische Eingriffe mehr tagesklinisch durchgeführt. Im Trend liegen die gesteigerte Nachfrage und der wachsende Versorgungsbedarf bei gleichbleibender medizinischer Qualität. Nicht zuletzt wegen Corona wollen Patientinnen und Patienten so kurz wie möglich im Spital sein. Vor allem bei minimal- invasiven Verfahren sprechen Vorteile wie eine schnellere Rehabilitation und Rückkehr in den Alltag, geringere postoperative Schmerzen und weniger Wundinfektionen für einen tagesklinischen Aufenthalt. Die Patientin oder der Patient werden am Morgen auf der Tagesklinik Chirurgie aufgenommen und gehen nach der Operation noch am selben Tag nach Hause.


Wien hat keinen Engpass

30.9.2020

Trotz mehr Patientinnen und Patienten wegen Infektionen mit dem Coronavirus gibt es keinerlei Engpässe auf Intensiv- oder Überwachungsstationen in Wien. Laut Wiener Gesundheitsverbund sind in den städtischen Spitälern bei den für Coronavirus-Patienten reservierten Betten derzeit 400 Normalbetten zur Hälfte sowie 150 Intensivbetten zu zwei Drittel noch frei. Derzeit müssen auch keine Operationen ausfallen, meinte Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Generaldirektorin des Wiener Gesundheitsverbunds


Registrierung statt frühere Sperrstunde in Wien

28.9.2020

Die CoV-Maßnahmen werden verschärft. Während die westlichen Bundesländern die Sperrstunde auf 22 Uhr vorverlegt haben, erlassen Wien und Niederösterreich Verordnungen, die eine verpflichtete Registrierung der Gäste in der Gastronomie verfügen.


Neue Direktorin der Klinik Floridsdorf

23.9.2020

Mag. Agnes Frey wurde zur Verwaltungsdirektorin von Wiens neuestem Krankenhaus, der Klinik Floridsdorf (vormals KH Nord) des Wiener Gesundheitsverbundes bestellt. Agnes Frey leitete bereits seit Monaten interimistisch die Geschicke des Hauses. Davor war sie federführend im Finanzbereich für die Spitäler des Wiener Krankenanstaltenverbundes, nun Wiener Gesundheitsverbund, tätig. Die Klinik Floridsdorf verfügt über 16 Operationssäle und 750 Betten, die sich auf Ein- und Zweibettzimmer verteilen. In der Klinik sind rund 2.500 Mitarbeiter beschäftigt. Die Leistungsdaten sind etwa 10.500 Operationen, rund 222.000 Ambulanzbesuche und 26.000 stationäre Aufenthalte pro Jahr.


Welche Maske ?

22.9.2020

So allgegenwärtig das Tragen von Mund-Nase-Masken während der Corona-Pandemie geworden ist, so hartnäckig hält sich die Debatte über deren Nutzen.


Mehr neue Fälle in Niederösterreich als in Wien

21.9.2020

Im 24-Stunden-Vergleich sind 660 neue Coronavirus-Fälle in Österreich gemeldet worden. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums (Stand: heute, 16.00 Uhr) hervor. Mit 230 (Stand: 15.00 Uhr) wurden aus Niederösterreich mehr neue Fälle gemeldet als aus Wien (201). Die Zahl der bisher bestätigten Fälle steigt damit auf 39.092. Derzeit gibt es 8.375 aktive Fälle. Insgesamt wurden bisher 1.458.095 Tests durchgeführt. ORF.at verwendet die Zahlen des Epidemiologischen Meldesystems (EMS) als Basis seiner Berichterstattung.


Kapazitätsgrenze in erstem Spital erreicht

21.9.2020

Im ersten Wiener Spital ist die Kapazitätsgrenze für Covid-19-Patienten erreicht. Die Klinik Favoriten (ehemals Kaiser-Franz-Josef Spital) nimmt keine Intensiv- oder Normalpatienten mehr auf. In anderen Spitälern seien aber noch genug Betten frei, heißt es.


Ampelstart mit lauten Tönen

7.9.2020

Während Linz eine Verschärfung der Maßnahmen zurückweist, sieht Wien die Sache gelassen. Die Stadt Wien trifft bereits seit längerem Vorbereitungen für die Umsetzung der Corona-Maßnahmen im Falle, dass sich die Farbe der Corona-Ampel ändert. Teilweise wurden gewisse Maßnahmen schon seit Mai konsequent umgesetzt, ohne, dass die Ampel dies überhaupt vorschreiben musste. Bürgermeister Michael Ludwig vermisst allerdings nach wie vor die rechtliche Grundlage für die Ampelregelung.


Jeder vierte Euro in Wien kommt aus Healthsektor

7.9.2020

Eine Studie zeigt, dass Gesundheit in Wien 28 Prozent des Regionalprodukts ausmacht. Neben dem direkten Medizinproduktehandel mit pharmazeutischen, medizinischen und orthopädischen Erzeugnissen löst der Gesundheitssektor mit seinen einkommensstärkeren Beschäftigten am meisten Umsatzeffekte auch in anderen Handelsbranchen wie etwa dem Lebensmittelhandel und dem Textilhandel) aus. Gesundheit und Medizin sind die Wachstumsbranchen der kommenden Jahre.


Mehr Ärzte für Wiens Spitäler

24.8.2020

380 Stellen werden insgesamt neu geschaffen, darunter 120 Akutdienstposten für Mediziner. Auch in der Pflege sollen 120 neue Stellen besetzt werden. Die übrigen 140 Stellen werden für weitere Berufsgruppen eingerichtet, etwa für den Bereich der Medizin-Technik oder der Verwaltung, gab Bürgermeister Michael Ludwig in einer Pressekonferenz bekannt.