Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Zahlen beweisen: Wien ist kein Corona-Hotspot

26.5.2020

Viele reden von Wien als Corona-Hotspot. Ein Blick auf die Statistik vergleichbarer Städte belegt anderes. Die Landessanitätsdirektion Wien und der medizinische Krisenstab der Stadt Wien informieren regelmäßig über die aktuellen Fallzahlen und weitere Kennzahlen zum Covid-19-Virus. Stellt man die Zahlen in Relation zu den Einwohnern, so kommen auf 100.000 Wiener 160 Erkrankte. Im Bezirk Landeck in Tirol kommen auf die gleiche Personenzahl 2.263 Fälle. Im Salzburger Bezirk St. Johann im Pongau sind es immerhin noch 538,6 Fälle pro 100.000 Einwohner. Dass dies außer Acht gelassen werde, so mutmaßen manche, liege wohl daran, dass in Wien Wahlen anstehen, liest man im Standard.


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Enormer OP-Rückstau wird abgearbeitet

19.5.2020

Tausende Operationen konnten aufgrund der CoV-Krise in Wien nicht stattfinden. Sie müssen jetzt schrittweise abgearbeitet werden. Seit rund zwei Wochen operieren Ärzte des Krankenanstaltenverbunds auch in Privatspitälern. Bisher wurden laut Stadt „rund 1.000“ OPs nachgeholt.


Behutsame Öffnung der KAV-Ambulanzen

15.5.2020

Der KAV setzt einen weiteren Schritt in Richtung Normalbetrieb. Mit 18. Mai werden die Ambulanzen in den Wiener Gemeindespitälern wieder geöffnet. Nach der Wiederaufnahme von Operationen öffnet der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) nun seine Ambulanzen. Grundvoraussetzung ist aber die strikte Einhaltung der allgemeingültigen Sicherheitsvorkehrungen, die im Rahmen der diversen Pandemie-Verordnungen festgelegt wurden: Dazu gehören insbesondere die Einhaltung des Abstandsgebots, die Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Bereichen, wo ein Abstandhalten nicht zu jedem Zeitpunkt lückenlos gewährleistet werden kann.


Experten für Abbau von Spitalsbetten! Was ist richtig?

11.5.2020

Nachdem in der Vergangenheit immer wieder die Reduktion von Spitalsbetten gefordert wurde, verwies in den vergangenen Wochen vor allem die SPÖ des Öfteren darauf, hier richtig gehandelt zu haben, indem man keine „Ökonomisierung“ des Gesundheitsbereichs vorgenommen habe, so etwa der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Hacker ist strikt gegen den Abbau von Spitalsbetten – gerade die Stärke des Gesundheitssystems sei in der Pandemie einer der Erfolgsfaktoren gewesen. Thomas Czypionka vom Institut für Höhere Studien (IHS) meinte gegenüber dem „Standard“ aber, dass das glimpfliche Abschneiden des Landes nicht mit der hohen Anzahl an Akutbetten (rund 5,5 pro tausend Einwohnern) zusammenhänge. Vielmehr habe die Überlastung der Gesundheitssysteme etwa in Italien, wo es weit weniger Spitalsbetten gebe, mit anderen Faktoren zu tun wie mit der Wohnsituation der Betroffenen. Auch der Rechnungshof war für eine Reduzierung, deutet aber einen Rückzieher an: "Ganz Österreich wird seine Lehren aus der Corona-Krise ziehen müssen. Da ist der Rechnungshof keine Ausnahme", sagt Präsidentin Margit Kraker.


Wien lockert Besuchsregeln in Heimen

29.4.2020

Ab 4. Mai können Bewohnerinnen und Bewohner der Wohn- und Pflegehäuser in Wien sich wieder mit Angehörigen treffen. Bürgermeister Michael Ludwig kündigte eine Lockerung des Besuchsverbots an. Dafür wurden eigene Leitlinien entwickelt.


Kritik an Gerichtsurteil zu Gewalt im Spital

24.4.2020

Österreichweit sorgt ein Gerichtsurteil für Empörung beim Klinikpersonal: Das Bezirksgericht Innere Stadt in Wien verbietet mit aktuellem Gerichtsbeschluss den Schutz des Personals durch Sicherheitskräfte. Nachdem im vorliegenden Fall durch das Eingreifen des Sicherheitsdienstes die Gesundheit der Patientin, von Angehörigen und des Personals geschützt werden konnten, wächst das Unverständnis und die Kritik. Die Personalvertretung im Wiener Krankenanstaltenverbund, widerspricht Einschätzungen des Gerichts und fordert eine dringende Überarbeitung der gesetzlichen Richtlinien: „Wir brauchen den Rückhalt des Gesetzgebers für die Sicherheit von PatientInnen und Personal.


PremiQaMed Privatkliniken und Stadt Wien operieren gemeinsam schneller

20.4.2020

Angesichts der weiter anhaltenden großen Herausforderung durch COVID-19 werden die Spitäler des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) und die Wiener Kliniken der PremiQaMed Group ab sofort in der intramuralen Versorgung von Patienten zusammenarbeiten. Die Privatkliniken Confraternität, Döbling und Goldenes Kreuz übernehmen temporär vom Wiener Krankenanstaltenverbund dringende Operationen.


Auch in kommenden Wochen kein Normalbetrieb in Spitälern

20.4.2020

Seit der Coronavirus-Krise ist die Regelversorgung in den heimischen Krankenhäusern deutlich zurückgefahren worden, um Kapazitäten für Covid-Patienten zu schaffen. Für Michael Binder, Medizinischer Direktor des Wiener Krankenanstaltsverbunds, seien zwei Punkte wichtig, nämlich die "elektiven Leistungen wieder in das Krankenhaus hineinzubringen" sowie zu verhindern, dass Patienten, die aufgrund anderer Erkrankungen ins Spital kommen, dennoch unerkannt Covid verbreiten würden. Daher bleibt das Besuchsmanagement aufrecht. "In seiner Stringenz wird sich das nicht ändern", sagte Binder. Außerdem sollen Tests bei eingelieferten Patienten durchgeführt werden.


Drei Stationen am Wiener AKH für Corona geräumt

30.3.2020

Mit rund 1.800 Betten und jährlich über 550.000 ambulanten und über 78.000 stationären Betreuungen ist das Allgemeine Krankenhaus Wien das größte Spital Österreichs. Und wird nun auch zum größten Corona-Back Up. Die Stationen sind für Patienten vorgesehen, die nur am AKH behandelt werden können. Eigentliches "Corona-Spital" bleibt das KFJ.


Sterbehilfe, ein Gastkommentar von PD Univ.Lektor Dr. Andreas Klein

5.3.2020

Man kann es als durchaus begrüßenswert erachten, dass das Thema Sterbehilfe, das ein enorm emotionales Potenzial entfaltet, neuerlich in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit getreten ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: Das Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts vom Aschermittwoch 2020 hat international (auch in Österreich) erhebliche Beachtung gefunden, da damit nicht nur die Beihilfe zum Suizid – wie schon im Herbst 2015 im Bundestag – (neuerlich) als grundsätzlich legitim erachtet wird, sondern nun darüber hinaus auch die gewerbsmäßige Unterstützung und Förderung (wie etwa in der Schweiz) ...


Partnerschaften mit Spitalsambulanzen

5.3.2020

Der Generaldirektor der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Bernhard Wurzer, will Partnerschaften mit Spitalsambulanzen eingehen und dort etwa Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker begrüßt diesen Vorschlag, wenn ÖGK und Ambulanzen bei der Finanzierung und inhaltlichen Ausrichtung eng zusammenarbeiten. Strikt dagegen äußert sich die Ärztekammer meint, dieser Vorschlag sei „vollkommen realitätsfern“.


Nachlese Wiener Fortbildungstage

27.2.2020

Im Rahmen der 11. Wiener Fortbildungstage für Krankenhausmanagement lud gsm zum Expertengespräch. Über „Lösungen für neue Herausforderungen in der Krankenhausplanung“ diskutierten Gastgeber Ing. Lukas Dolesch, Geschäftsführer gsm, Mag. Petra Paretta (Gesundheit Österreich), Mag. David Pötz (Herz-Jesu Krankenhaus, Orthopädisches Spital Speising), Hofrat Dipl.-Ing. Josef Bichler (NÖ Landesregierung), Dipl.-Ing. Siegfried Gierlinger (Technischer Direktor AKH Wien), Dipl.-Ing. Markus Rockenschaub (KAGes Steiermärkische Krankenanstaltenges.m.b.H.) sowie Bmstr. DI (FH) Peter Köstenberger (Wiener Krankenanstaltenverbund). Das Gespräch leitete Unternehmensberaterin Dr. Kasia Greco (https://kasiagreco.com); Konzept und Umsetzung stammen von Dr. Ricki Weiss PR Management & International Consulting (http://www.rickiweiss.com)


Strahlentherapie in Vollbetrieb

25.2.2020

Das Strahlentherapiezentrum im Donauspital hat mit insgesamt vier Hochleistungs-Linearbeschleunigern den Vollbetrieb aufgenommen. Das neue Zentrum ist mit den modernsten Linearbeschleunigern und der dafür erforderlichen Infrastruktur ausgestattet. Dadurch können die Experten des Donauspitals die Strahlendosis noch gezielter verabreichen, wodurch die Behandlung für die Patientinnen und Patienten schonender erfolgt, heißt es.


Pflegeausbildung

24.2.2020

Für den Schulversuch Pflegeausbildung ist nun auch ein zweiter Standort in Wien fixiert worden. Neben der bereits präsentierten Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe der Caritas kommt noch auch die Bundesanstalt für Elementarpädagogik Patrizigasse in Floridsdorf dazu. Laut einer Studie braucht Wien in den nächsten zehn Jahren mehr als 9.000 Pflegekräfte. Aufhorchen ließ Wiens Bürgermeister Michael Ludwig mit einer Aussagen, dass jeder der Pflege braucht, diese auch bekäme. Derzeit werden knapp 23.000 Menschen in 91 Pflege- und Wohnhäusern betreut. Davon betreibt die Stadt 39 Einrichtungen. Durch den Wegfall des Pflegeregresses 2018 sind die Neuanträge auf einen stationären Pflegeplatz stark gestiegen, hieß es beim Fonds Soziales Wien.


Wie man wartende Patienten besänftigt

3.2.2020

Weder Deeskalationsschulungen des Personals, Security oder Videoüberwachung können das Problem der überlangen Wartezeiten in den Ambulanzen bzw. Notaufnahmen unserer Spitäler lösen, die oftmals zu agressivem Verhalten der Patienten führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie einer Gruppe um die Psychologin Dorit Efrat-Treister von der Ben-Gurion University, die im Fachjournal „PLOS ONE“ erschienen ist. Ein Lehrbeispiel für die Verantwortlichen, die zur Probelmlösung aufgerufen sind ...


Erstversorgung durch Ambulanz und Arzt

27.1.2020

In den Wartezonen der Ambulanzen der Wiener Spitäler müssen Patienten teils stundenlang warten. Gleichzeitig kommt die politisch immer wieder beschworene Verlagerung der Behandlung von den Krankenhäusern zu den niedergelassenen Ärzten nicht voran. Im Krankenhaus Wien-Hietzing startet nun ein Pilotprojekt zur Entlastung der Gemeindespitäler. Gesundheitsminister Anschober sichert sich EU-Geld für den noch schleppenden Ausbau der Primärversorgungszentren.


Umfrage: Wie stehen Sie zur Impfpflicht?

22.1.2020

Dieser Tage findet der jährliche Österreichische Impftag statt. Die neue Regierung plant in ihrem Programm keine Impfpflicht, aber mehr Aufklärung und Anreizsysteme. Was denken Sie? Wie sollen die Impfquoten erhöht werden? Nehmen Sie teil an der Umfrage von MedMedia ... und Ergebnisanzeige.


Neue Spitäler-Kooperation: Stadt Wien und AUVA

19.1.2020

AUVA und Stadt Wien/KAV intensivieren in einer neuen Art die Zusammenarbeit in der Sofort-Versorgung von Unfällen. Dafür wurde ein „Memorandum“ zur gegenseitigen Ressourcen-Nutzung im Sinne einer optimierten Spitals-Patienten-Versorgung unterzeichnet. Der Schwerpunkt der neuen Kooperation ist die Optimierung der Versorgung von Trauma (Unfall) PatientInnen im Großraum Wien.


Weißer Hof übersiedelt 2026 nach Wien

15.1.2020

Das Rehabilitationszentrum Weißer Hof der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) soll nur noch bis 2026 in Klosterneuburg bleiben. Wie Ex-Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage mitteilte, soll der Standort danach in das UKH Wien-Meidling übersiedeln. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt teilte mit, dass bis zur Übersiedlung in die Bundeshauptstadt der Betrieb am Standort in Klosterneuburg zur vollsten Zufriedenheit der Patienten weitergeführt werden solle.