Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Höchste Zeit für (mutige) Veränderungen!

(save the date)

unter diesem Titel finden die diesjährigen Wiener Fortbildungstage der Krankenhausmanager Wiens im Wiener Rathaus statt. Die Schwerpunkte unserer nun schon 11. Fortbildungstage sind "Personal neu denken", "Wege zur digitalen Strategie" und "Wer sind die Mutigen?", die bereits sind, das Gesundheitswesen zu verändern. Save the date 11. und 12. November 2019.


Betriebsstart Krankenhaus Nord - Klinik Floridsdorf

23.5.2019

Es ist so weit, die Übersiedlungen starten. Insgesamt werden drei Krankenhaus-Standorte komplett in das moderneste Krankenhaus Österreichs übersiedeln: Die Semmelweis Frauenklinik, das Orthopädische Krankenhaus Gersthof und das Krankenhaus Floridsdorf. Zudem ziehen mehrere Abteilungen aus dem Otto-Wagner-Spital und dem Krankenhaus Hietzing sowie die Kinderstation der Krankenanstalt Rudolfstiftung um. Die alten Gebäude werden nicht leer stehen, sondern der Stadt Wien für eine sinnvolle Nachnutzung übergeben.


Ärztekammer fordert generelle Impfpflicht für Gesundheitspersonal

23.5.2019

Die Wiener Ärztekammer fordert, dass für das gesamte Gesundheitspersonal in Österreichs Spitälern Impfungen zukünftig angeboten und auch durch den Arbeitgeber bezahlt werden sollen – einschließlich von Titerbestimmungen im Falle eines unklaren Impfstatus. Zudem fordert die Ärztekammer, dass in Krankenanstalten zukünftig nur mehr Personen aufgenommen werden dürfen, die einen vollständigen Impfstatus entsprechend den im österreichischen Impfplan empfohlenen Impfungen nachweisen können.


Kritik des Wiener Stadtrechungshofes

13.5.2019

Der Wiener Stadtrechnungshof hat sich angeschaut, wie viel Zeit verstreicht, bis schwer kranke oder schwer verletzte Personen von der Berufsrettung an ein Spital übergeben werden. Das Ergebnis: Bei einem Viertel der Patienten dauerte es mehr als zwei Stunden bis zur Aufnahme. Grund dafür war die zeitintensive Suche nach einer Versorgungsmöglichkeit für die Betroffenen. Im Fokus der Überprüfung, deren Ergebnis in Form eine Berichts veröffentlicht wurde, stand die Koordinierung des Ablaufes der Übergabe von schwer kranken bzw. verletzten Personen durch die Wiener Rettung (MA 70) an Spitäler des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). Dabei handelt es sich etwa um Patienten mit einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder Verbrennungen oder Vergiftungen.


Medizinischer Probebetrieb läuft

10.5.2019

Seit Wochen wird im Krankenhaus Nord – Klink Floridsdorf geprobt: Die Teams aller Abteilungen spielen die medizinischen Kernprozesse durch. „Die Simulationen sind bis jetzt durchwegs zufriedenstellend verlaufen“, so die Ärztliche Direktorin, Margot Löbl. Ab 3. Juni ist das Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf geöffnet, ab 24. Juni sind alle Abteilungen vollständig in der Brünnerstraße im Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf. Ein ehrgeiziger Übersiedelungsplan steht nun bevor: Zwischen 27. Mai und 3. Juni übersiedelt das Krankenhaus Floridsdorf mit den Fächern Innere Medizin mit Akutgeriatrie, Allgemeinchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin und die Zentrale Notaufnahme sowie die 4. Psychiatrie aus dem Otto-Wagner-Spital. Zusätzlich wird die neue Kinder- und Jugendpsychiatrie in Betrieb genommen. Das Orthopädische Krankenhaus Gersthof schließt am 31. Mai seine Pforten und steht ab 11. Juni als Abteilung für Orthopädie und Traumatologie im Krankenhaus Nord zur Verfügung. Die Semmelweis Frauenklinik schließt am 10.6. am derzeitigen Standort und nimmt den Betrieb in der Brünner Straße ab 17. Juni wieder auf. Zusätzlich siedelt die Kinder- und Jugendheilkunde-Station der Krankenanstalt Rudolfstiftung ins Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf. Die MitarbeiterInnen der Herzchirurgie, Kardiologie, aus Teilen der Anästhesie/Intensivmedizin sowie Radiologie aus dem Krankenhaus Hietzing sowie ein großer Teil der 1. Pulmologie und Thoraxchirurgie aus dem Otto-Wagner-Spital siedeln am 17. Juni ab und starten am 24. Juni im Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf.


Zentrale Notaufnahme in Rudolfstiftung eröffnet

9.5.2019

Im Krankenhaus Rudolfstiftung sollen Notfallpatienten ab sofort vorgereiht und schneller behandelt werden. Organisiert ist sie nach einem Modell, das auch als Manchester Triage bekannt ist und nach Erstbegutachtung nach Dringlichkeit gereiht werden. Das Spitalskonzepts 2030 sieht für alle Gemeindespitäler zentrale Notaufnahmen vor. Im Krankenhaus Hietzing (künftig Klinik Hietzing) wurde das Konzept bereits 2016, im Wilhelminenspital (künftig Klinik Ottakring) im vergangenen Winter umgesetzt. Demnächst folgt das Krankenhaus Nord (künftig Klinik Floridsdorf).


Das Krankenhaus Nord ist dicht

7.5.2019

Der bekanntgewordene Wasserschaden hat nicht mit Regen zu tun. „Es gab vergangene Woche einen Wasserschaden im Krankenhaus Nord - Klinik Floridsdorf. Ein Siphon einer Abflussleitung war nicht korrekt angeschlossen, weshalb Wasser ausgetreten ist. Mit einer angeblichen Undichtheit des Gebäudes aufgrund des Regens hat das überhaupt nichts zu tun. Derzeit werden alle Leitungen von der betroffenen Firma überprüft. Defekte Leitungen sowie auch der bestehende Wasserschaden fallen selbstverständlich unter die Garantie und Gewährleistung und werden den KAV keinen Cent kosten“ so der KAV-Direktor Herwig Wetzlinger.


Wiener Gemeinderat beschloss neue KAV-Baukompetenzen

6.5.2019

In der Sitzung am 30.4. wurde der Bericht zur Untersuchungkommission „Klärung der Projekt-, Kosten- und Terminentwicklung des KH Nord" diskutiert. Als eine der Konsequenzen der Untersuchungskommission erhält der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) nun eine Projektgesellschaft. Diese Gesellschaft übernimmt in Zukunft die Projektleitung aller Bau- und Sanierungsmaßnahmen des KAV und wird für mehr Transparenz sorgen. Nachdem mit der Eröffnung des Krankenhaus Nord in Kürze in der Region Wien Nord-Ost das modernste Schwerpunktkrankenhaus zur Verfügung stehen wird, sollen nun basierend auf den Ergebnissen der medizinischen Leistungs- und Kapazitätsplanung auch an anderen Spitalsstandorten umfassende Investitionsmaßnahmen erfolgen, wie zum Beispiel im AKH, Wilhelminenspital, Krankenhaus Hietzing oder im Krankenhaus Rudolfstiftung. Insgesamt stehen bis zu 20 Einzelprojekte auf der Agenda des KAV.


Impfpflicht für Gesundheitsberufe

30.4.2019

Die Volksanwaltschaft fordert nach Masernausbrüchen eine Impfpflicht für das österreichische Gesundheitspersonal und verstärkt die Forderung, dass kein Angehöriger der Gesundheitsberufe, der nicht geimpft ist, mehr in seinem Beruf tätig sein dürfte. In der Steiermark sind von Jänner bis März mehr als 15.500 Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfungen verabreicht worden – im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 190 Prozent mehr. Die gestiegene Impfbereitschaft wird auf den letzten Masernausbruch zurückgeführt. In Europa allein habe es vergangenes Jahr 72 Todesfälle gegeben.


25 Jahre nach Eröffnung braucht Österreichs größtes Spital eine Generalsanierung

29.4.2019

Die geplanten Kosten: 1,4 Milliarden Euro. Von der Öffentlichkeit weit weniger beachtet, hat inzwischen schon das nächste Wiener Spitäler-Bauprojekt begonnen, das es hinsichtlich Bedeutung und Investitionsvolumen locker mit der Klinik in Floridsdorf (Anm. KH-Nord) aufnehmen kann: Der bis 2030 laufende Umbau und Neubau des AKH, des größten und wichtigsten Krankenhauses Österreichs beginnt. Bund und Stadt Wien teilen sich die Kosten, wie 2016 in einem Vertrag vereinbart wurde.


Fünf Primärversorgungszentren für Wien

15.4.2019

Sozialversicherung und Ärztekammer haben sich auf einen Gesamtvertrag zu den Primärversorgungszentren geeinigt. Ärzte sollen mit Therapeuten und Pflegern zusammenarbeiten. In Wien sind fünf Zentren geplant. Bisher ist der Ausbau dieser Primärversorgungszentren schleppend vorangegangen, fast fünf Jahre wurde verhandelt. Nun hofft man, rasch voranzukommen. In Wien gibt es bisher zwei solche Versorgungszentren in der Donaustadt und Mariahilf. Noch im Mai sollen fünf weitere dazukommen, wie Wiener Ärztekammer, Wiener Gebietskrankenkasse und Stadt Wien gegenüber dem ORF Wien bestätigten.


Ärztemangel: Das Bermuda-Dreieck der Wiener Spitäler

15.4.2019

Laut Ärztekammer fehlen in den KAV-Häusern mindesens 300 Fachärztinnen und Fachärzte. Dies ist jedoch nur die Anzahl, welche durch Einführung des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes (KA-AZG) und der damit einhergehenden Reduktion von durchschnittlich 55 auf nun maximal 48 Wochenstunden aufgerissen wurde. Dazu kommt, dass Wien in den letzten zehn Jahren ziemlich genau um die Einwohnerzahl von Linz gewachsen ist, das sind 200.000 Menschen.


Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf: Besucherandrang im KH Nord

8.4.2019

Bei einem Tag der offenen Tür haben sich tausende Besucher am Samstag ein Bild vom Krankenhaus Nord gemacht. Heute startet der Testbetrieb des wegen Bauverzögerungen und Kostenüberschreitungen umstrittenen Spitals. Es sei die einzigartige Gelegenheit, das vieldiskutierte Spital, vor der Inbetriebnahme zu besichtigen und sich selbst ein Bild zu machen - diese Werbung der Stadt Wien haben am Samstag tausende Besucher genutzt. Die nunmehrige „Klinik Floridsdorf“ verfügt über 16 Operationssäle und 800 Betten, die sich auf Ein- und Zweibettzimmer verteilen. 2.500 Mitarbeiter werden sich künftig um 17.000 Operationen, rund 250.000 Ambulanzbesuche und 46.000 stationären Aufenthalten pro Jahr kümmern.


Nie mehr Sprachprobleme mit PatientInnen

25.3.2019

Von der österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit wurde die Arbeitsgruppe „Umgang mit nicht-deutsch-sprachigen PatientInnen“ mit dem Pilotprojekt „Videodolmetschen im Gesundheitswesen“ ins Leben gerufen. Das Konzept wurde von der Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, dem ServiceCenter ÖGS barrierefrei und dem Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien entwickelt. Rechtssicher und kompetent präsentiert sich nun VIDEODOLMETSCH mit ausgebildeten DolmetscherInnen mit mehr als 50 Sprachen. Einfach und unkompliziert per PC, Laptop oder Pads zu jeder Tages- und Nachtzeit im Krankenhaus. Derzeit nutzen europaweit rund 25.000 diesen Dienst!


Erstversorgungsambulanzen für Spitäler

18.3.2019

Weil praktische Ärzte oder Fachmediziner im niedergelassenen Bereich derzeit an Wochenenden sowie an den Tagesrandzeiten ihre Praxen so gut wie nicht geöffnet hätten, würden viele Menschen automatisch ins Spital gehen. Die Ambulanzstruktur in den Wiener Spitälern soll neu organisiert werden. Konkret sind mittelfristig in allen Stadt-Krankenhäusern sogenannte Erstversorgungsambulanzen vorgesehen.


Zum zehnten Mal in Folge hat es Wien geschafft

15.3.2019

Wien ist der jüngsten Mercer-Studie zufolge weiterhin die weltweit lebenswerteste Stadt. Das Beratungsunternehmen hat die Bundeshauptstadt zum inzwischen zehnten Mal hintereinander auf den ersten Platz gereiht. Dahinter liegen Zürich an zweiter sowie Vancouver (Kanada), München und Auckland (Neuseeland) ex aequo an dritter Stelle. "Neben einem stabilen politischen und sozialen Umfeld punktet die österreichische Hauptstadt vor allem durch sehr gute medizinische Versorgung, ein abwechslungsreiches Kultur- und Freizeitangebot sowie eine ausgesprochen hohe Anzahl an internationalen Schulen"


Der Wiener Krankenanstaltenverbund wird zum Wiener Gesundheitsverbund

6.3.2019

Mit der neuen Rechtsform erhält der Wiener Krankenanstaltenverbund auch einen neuen Namen. Ab 1. Jänner 2020 wird der KAV Wiener Gesundheitsverbund heißen und eint als Dachmarke die beiden Geschäftsfelder Wien Kliniken und Wien Pflege. „Der Name Wien Kliniken geht nicht verloren“ so Hacker. „Er betitelt künftig das Geschäftsfeld, indem die Krankenhäuser geführt werden“. Auch die Einrichtungen des KAV erhalten neue Namen. Die städtischen Krankenhäuser werden in Kliniken umbenannt und mit dem jeweiligen Bezirksnamen versehen (z.B. Wiener Gesundheitsverbund, Klinik Hietzing). Eine Ausnahme bildet das AKH. Es behält seinen Namen, aber „Wiener Gesundheitsverbund“ wird ihm ebenfalls vorangestellt.


Gesundheit in Wien ist bunt!

4.3.2019

Genauso bunt sind die Ideen, die jedes Jahr von der Wiener Gesundheitsförderung mit dem Wiener Gesundheitspreis ausgezeichnet werden. 2019 steht der Preis im Zeichen des Jahresschwerpunkts „Gesunde vielfältige Stadt“. Einreichungen sind bis Freitag, 10. Mai 2019, möglich – auch in den bewährten Kategorien „Gesund in Grätzel und Bezirk“ sowie „Gesund in Einrichtungen/Organisationen“. In der Kategorie „Gesunde vielfältige Stadt“ werden zusätzlich drei Medienpreise vergeben.


Krebs: Welche Rolle spielt die Postleitzahl?

4.3.2019

"Die Diagnose Krebs gehört zu den großen Ängsten des spätmodernen Menschen, auch wenn es sich dabei dank der Fortschritte in der medizinischen Forschung längst nicht mehr zwangsläufig um ein Todesurteil handelt. Stimmt es also nun, dass Österreich das beste Land ist, in dem man leben kann, wenn man Krebs bekommt? Bekommt jeder Patient hierzulande nach einer allfälligen Diagnose die gleiche Behandlung, nämlich die bestmögliche? Nein….


Masernerkrankungen sorgen für Impf-Boom in Österreich

21.2.2019

Die Berichterstattung über die Masern-Ausbrüche in den vergangenen Wochen bewog zahlreiche Österreicher dazu, sich impfen zu lassen. In Wien gab es in den vergangenen drei Wochen um 80 Prozent mehr Impfungen als im Vorjahr. 95 Prozent Durchimpfungsrate sind notwendig, um die Bevölkerung vor Masern effektiv zu schützen. Österreich liegt nach Schätzungen um gut zehn Prozent darunter. So gesehen, haben die Masern-Ausbrüche der vergangenen Wochen auch ihr Gutes. Die Berichterstattung hat deutlich mehr Österreicher dazu bewogen, sich impfen zu lassen, ergab ein Rundruf bei den Gesundheitsbehörden in den Bundesländern.