Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Vinzenz Gruppe bietet Online-Ambulanzbesuch

14.7.2020

Ambulanzbesuch ohne Anfahrt, Wartezeit und Ansteckungsgefahr: Mit ihrem neuen Angebot der „Ambulanz online“ bietet die Vinzenz Gruppe den Patientinnen und Patienten ihrer Krankenhäuser ein neues Service an. „Wir bringen mit der Ambulanz online unsere Expertinnen und Experten online per Videochat zu den Patientinnen und Patienten nach Hause. Das ist besonders für geschwächte Patientinnen und Patienten und chronisch kranke Menschen eine große Erleichterung“, beschreibt Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe, den virtuellen Ambulanzbesuch.


Hilfspaket fürs Gesundheitssystem gefordert

26.6.2020

Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker sieht dramatische Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Finanzierung des österreichischen Gesundheitssystems. So gebe es Mehrausgaben durch die Pandemie und zugleich große Einnahmenverluste. Hacker fordert ein Hilfspaket zusätzlich zum Hilfspaket der Regierung. Dieses beläuft sich derzeit auf 50 Milliarden Euro. Eine unvorstellbare Summe, die umgerechnet auf alle Österreicher 5.600 Euro pro Kopf ergeben, die jeden Menschen in unserem Land belasten.


OP-Rückstau bei elektiven Eingriffen in Wien vorzeitig abgearbeitet

23.6.2020

Wien hat die Nagelprobe der COVID-19-Pandemie sehr gut bestanden. Das Wiener Gesundheitssystem hat in den vergangenen 5 Monaten seine Leistungsfähigkeit und Krisenfestigkeit unter Beweis gestellt. Nach nur wenigen Wochen konnten nun auch die rund 2.000 COVID-19-bedingt verschobenen, planbaren Operationen abgearbeitet werden. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, der Wiener Gesundheitsverbund und die Rudolfinerhaus Privatklinik ziehen eine erste COVID-19-Bilanz für Wien.


Reproduktionsfaktor 0,9 in Wien - Neuer Cluster in Stockerau

17.5.2020

Oft und gerne wurde in den vergangenen Wochen die Bundeshauptstadt an den Pranger gestellt, der neue Corona-Hotspot Österreichs ist aber Niederösterreich - zumindest, wenn es nach der Reproduktionszahl geht. Diese liegt nämlich nach Angaben der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) in Wien aktuell bei 0,9, in Niederösterreich hingegen bei 1,2. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. Liegt die Zahl über 1, nimmt die Zahl der Infektionen kontinuierlich zu - so wie derzeit in Niederösterreich mit der höchsten Zuwachsrate aller Länder. Niederösterreich ist momentan das einzige Bundesland mit einer Reproduktionsrate größer 1.


Wiens Ordensspitäler

10.6.2020

Die sieben gemeinnützigen Wiener Ordensspitäler, in denen jedes fünfte Wiener Spitalsbett steht, fahren derzeit konsequent und behutsam ihre Leistungen wieder hoch. Jeder 5. stationäre Patient wurde 2019 in Wien in einem Ordensspital (1.804 Betten) behandelt. Es wurden 495.300 Patienten betreut, davon 116.500 stationär, 348.341 ambulant und 30.409 tagesklinisch. 68.013 Operationen wurden durchgeführt, davon 48.871 stationär und 19.142 tagesklinisch. Angestrebt wird eine langfristige Finanzierungsvereinbarung mit der Stadt Wien. „Die Zusammenarbeit der Wiener Ordensspitäler mit der Stadt ist gut eingespielt, und die Stadt bekommt unsere Leistungen zu einem für sie sehr attraktiven Preis“, sagt Prim. Dr. Manfred Greher, Ärztlicher Direktor im Herz-Jesu Krankenhaus.


Klinik Ottakring: Aufregung um Stationen

8.6.2020

Nicht nur das Coronavirus ist im Wilhelminenspital, nun Klinik Ottakring, derzeit ein Thema. Auch die geplanten Umstrukturierungen führen zu Protesten, da weitere Abteilungen abgesiedelt werden sollen. In einem Protestschreiben an den vorgesetzten Wiener Gesundheitsverbund warnen Ärztevertreter vor einem relevanten Qualitätsverlust der Versorgung im Bereich Gefäßmedizin, vor Engpässen in der Versorgung von Krebspatienten und Erschwernissen im Bereich Frauengesundheit.


Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) wurde in "Wiener Gesundheitsverbund" (WIGEV) umbenannt.

4.6.2020

Die Umbenennung ist Teil eines weitreichenden Reformprozesses im Wiener Gesundheitswesen, zu dem auch eine neue innere Struktur, die Modernisierung seiner Kliniken und eine neue Rechtsform für das Unternehmen gehören werden. In den kommenden Monaten und Jahren wird diese Reform Schritt für Schritt umgesetzt. "In Zukunft werden Sie uns leichter finden", so die Aussage von Wiens Gesundheitsstadtrat. "Denn wir geben uns und unseren Häusern neue Namen. Aus dem Kaiser-Franz-Josef Spital, Sozialmedizinisches Zentrum Süd mit Gottfried von Preyer`schem Kinderspital wird die Klinik Favoriten. Die neue Namenslogik lautet: Unsere Kliniken tragen ab sofort den Namen des Bezirks oder Grätzels, in dem sie stehen. Analog dazu läuft`s bei den Pflegeeinrichtungen – also beispielsweise die Pflege Donaustadt."


Zahlen beweisen: Wien ist kein Corona-Hotspot

26.5.2020

Viele reden von Wien als Corona-Hotspot. Ein Blick auf die Statistik vergleichbarer Städte belegt anderes. Die Landessanitätsdirektion Wien und der medizinische Krisenstab der Stadt Wien informieren regelmäßig über die aktuellen Fallzahlen und weitere Kennzahlen zum Covid-19-Virus. Stellt man die Zahlen in Relation zu den Einwohnern, so kommen auf 100.000 Wiener 160 Erkrankte. Im Bezirk Landeck in Tirol kommen auf die gleiche Personenzahl 2.263 Fälle. Im Salzburger Bezirk St. Johann im Pongau sind es immerhin noch 538,6 Fälle pro 100.000 Einwohner. Dass dies außer Acht gelassen werde, so mutmaßen manche, liege wohl daran, dass in Wien Wahlen anstehen, liest man im Standard.


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Enormer OP-Rückstau wird abgearbeitet

19.5.2020

Tausende Operationen konnten aufgrund der CoV-Krise in Wien nicht stattfinden. Sie müssen jetzt schrittweise abgearbeitet werden. Seit rund zwei Wochen operieren Ärzte des Krankenanstaltenverbunds auch in Privatspitälern. Bisher wurden laut Stadt „rund 1.000“ OPs nachgeholt.


Behutsame Öffnung der KAV-Ambulanzen

15.5.2020

Der KAV setzt einen weiteren Schritt in Richtung Normalbetrieb. Mit 18. Mai werden die Ambulanzen in den Wiener Gemeindespitälern wieder geöffnet. Nach der Wiederaufnahme von Operationen öffnet der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) nun seine Ambulanzen. Grundvoraussetzung ist aber die strikte Einhaltung der allgemeingültigen Sicherheitsvorkehrungen, die im Rahmen der diversen Pandemie-Verordnungen festgelegt wurden: Dazu gehören insbesondere die Einhaltung des Abstandsgebots, die Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Bereichen, wo ein Abstandhalten nicht zu jedem Zeitpunkt lückenlos gewährleistet werden kann.


Experten für Abbau von Spitalsbetten! Was ist richtig?

11.5.2020

Nachdem in der Vergangenheit immer wieder die Reduktion von Spitalsbetten gefordert wurde, verwies in den vergangenen Wochen vor allem die SPÖ des Öfteren darauf, hier richtig gehandelt zu haben, indem man keine „Ökonomisierung“ des Gesundheitsbereichs vorgenommen habe, so etwa der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Hacker ist strikt gegen den Abbau von Spitalsbetten – gerade die Stärke des Gesundheitssystems sei in der Pandemie einer der Erfolgsfaktoren gewesen. Thomas Czypionka vom Institut für Höhere Studien (IHS) meinte gegenüber dem „Standard“ aber, dass das glimpfliche Abschneiden des Landes nicht mit der hohen Anzahl an Akutbetten (rund 5,5 pro tausend Einwohnern) zusammenhänge. Vielmehr habe die Überlastung der Gesundheitssysteme etwa in Italien, wo es weit weniger Spitalsbetten gebe, mit anderen Faktoren zu tun wie mit der Wohnsituation der Betroffenen. Auch der Rechnungshof war für eine Reduzierung, deutet aber einen Rückzieher an: "Ganz Österreich wird seine Lehren aus der Corona-Krise ziehen müssen. Da ist der Rechnungshof keine Ausnahme", sagt Präsidentin Margit Kraker.


Wien lockert Besuchsregeln in Heimen

29.4.2020

Ab 4. Mai können Bewohnerinnen und Bewohner der Wohn- und Pflegehäuser in Wien sich wieder mit Angehörigen treffen. Bürgermeister Michael Ludwig kündigte eine Lockerung des Besuchsverbots an. Dafür wurden eigene Leitlinien entwickelt.


Kritik an Gerichtsurteil zu Gewalt im Spital

24.4.2020

Österreichweit sorgt ein Gerichtsurteil für Empörung beim Klinikpersonal: Das Bezirksgericht Innere Stadt in Wien verbietet mit aktuellem Gerichtsbeschluss den Schutz des Personals durch Sicherheitskräfte. Nachdem im vorliegenden Fall durch das Eingreifen des Sicherheitsdienstes die Gesundheit der Patientin, von Angehörigen und des Personals geschützt werden konnten, wächst das Unverständnis und die Kritik. Die Personalvertretung im Wiener Krankenanstaltenverbund, widerspricht Einschätzungen des Gerichts und fordert eine dringende Überarbeitung der gesetzlichen Richtlinien: „Wir brauchen den Rückhalt des Gesetzgebers für die Sicherheit von PatientInnen und Personal.


PremiQaMed Privatkliniken und Stadt Wien operieren gemeinsam schneller

20.4.2020

Angesichts der weiter anhaltenden großen Herausforderung durch COVID-19 werden die Spitäler des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) und die Wiener Kliniken der PremiQaMed Group ab sofort in der intramuralen Versorgung von Patienten zusammenarbeiten. Die Privatkliniken Confraternität, Döbling und Goldenes Kreuz übernehmen temporär vom Wiener Krankenanstaltenverbund dringende Operationen.


Auch in kommenden Wochen kein Normalbetrieb in Spitälern

20.4.2020

Seit der Coronavirus-Krise ist die Regelversorgung in den heimischen Krankenhäusern deutlich zurückgefahren worden, um Kapazitäten für Covid-Patienten zu schaffen. Für Michael Binder, Medizinischer Direktor des Wiener Krankenanstaltsverbunds, seien zwei Punkte wichtig, nämlich die "elektiven Leistungen wieder in das Krankenhaus hineinzubringen" sowie zu verhindern, dass Patienten, die aufgrund anderer Erkrankungen ins Spital kommen, dennoch unerkannt Covid verbreiten würden. Daher bleibt das Besuchsmanagement aufrecht. "In seiner Stringenz wird sich das nicht ändern", sagte Binder. Außerdem sollen Tests bei eingelieferten Patienten durchgeführt werden.


Drei Stationen am Wiener AKH für Corona geräumt

30.3.2020

Mit rund 1.800 Betten und jährlich über 550.000 ambulanten und über 78.000 stationären Betreuungen ist das Allgemeine Krankenhaus Wien das größte Spital Österreichs. Und wird nun auch zum größten Corona-Back Up. Die Stationen sind für Patienten vorgesehen, die nur am AKH behandelt werden können. Eigentliches "Corona-Spital" bleibt das KFJ.


Sterbehilfe, ein Gastkommentar von PD Univ.Lektor Dr. Andreas Klein

5.3.2020

Man kann es als durchaus begrüßenswert erachten, dass das Thema Sterbehilfe, das ein enorm emotionales Potenzial entfaltet, neuerlich in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit getreten ist. Dafür gibt es mehrere Gründe: Das Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts vom Aschermittwoch 2020 hat international (auch in Österreich) erhebliche Beachtung gefunden, da damit nicht nur die Beihilfe zum Suizid – wie schon im Herbst 2015 im Bundestag – (neuerlich) als grundsätzlich legitim erachtet wird, sondern nun darüber hinaus auch die gewerbsmäßige Unterstützung und Förderung (wie etwa in der Schweiz) ...


Partnerschaften mit Spitalsambulanzen

5.3.2020

Der Generaldirektor der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Bernhard Wurzer, will Partnerschaften mit Spitalsambulanzen eingehen und dort etwa Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker begrüßt diesen Vorschlag, wenn ÖGK und Ambulanzen bei der Finanzierung und inhaltlichen Ausrichtung eng zusammenarbeiten. Strikt dagegen äußert sich die Ärztekammer meint, dieser Vorschlag sei „vollkommen realitätsfern“.


Nachlese Wiener Fortbildungstage

27.2.2020

Im Rahmen der 11. Wiener Fortbildungstage für Krankenhausmanagement lud gsm zum Expertengespräch. Über „Lösungen für neue Herausforderungen in der Krankenhausplanung“ diskutierten Gastgeber Ing. Lukas Dolesch, Geschäftsführer gsm, Mag. Petra Paretta (Gesundheit Österreich), Mag. David Pötz (Herz-Jesu Krankenhaus, Orthopädisches Spital Speising), Hofrat Dipl.-Ing. Josef Bichler (NÖ Landesregierung), Dipl.-Ing. Siegfried Gierlinger (Technischer Direktor AKH Wien), Dipl.-Ing. Markus Rockenschaub (KAGes Steiermärkische Krankenanstaltenges.m.b.H.) sowie Bmstr. DI (FH) Peter Köstenberger (Wiener Krankenanstaltenverbund). Das Gespräch leitete Unternehmensberaterin Dr. Kasia Greco (https://kasiagreco.com); Konzept und Umsetzung stammen von Dr. Ricki Weiss PR Management & International Consulting (http://www.rickiweiss.com)