Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


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Neueste Informationen zu COVID-19-Impfstoffen

online

Wien gurgelt

30.11.2021

"Wenn Sie gestern früh gegurgelt haben, dann gibt es eine gewisse Chance, dass meine Kollegin Katharina Kropshofer dabei war, als Ihre Spucke auf Corona untersucht wurde: Gemeinsam mit Florian Klenk hat sie dem Labor der Firma Lifebrain einen Besuch abgestattet, um sich ein Bild davon zu machen, wie dort Tag für Tag der Pandemiestatus der Wienerstadt erhoben wird. Hunderttausende PCR-Tests werden dort jeden Tag binnen weniger Stunden ausgewertet. Und wenn ich jetzt sagen würde, dass das so gut funktioniert wie sonst nirgends in Österreich, dann wäre das eigentlich gemein: Denn in den anderen Bundesländern funktioniert es nämlich überhaupt nicht ..." Einen schönen Tag wünscht Soraya Pechtl (Falter-Redaktion).


Lockdown in ganz Österreich

22.11.2021

Es gilt in ganz Österreich erneut ein flächendeckender Lockdown für alle, egal ob geimpft oder nicht. Der Handel muss – mit wenigen Ausnahmen – ebenso zusperren wie die Gastronomie. An den Schulen soll weiterhin Präsenzunterricht stattfinden, wenngleich Eltern ihre Kinder ohne ärztliches Attest vom Unterricht entschuldigen können. Die Details der Vorschriften wurden vom Gesundheitsminister per Verordnung geregelt. Die Verordnung wurde wenige Stunden vor Inkrafttreten des Lockdowns veröffentlicht. Die Bundesregierung hat sich gemeinsam mit den Bundesländern darauf verständigt, dass ein Gesetzgebungsverfahren zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht eingeleitet wird. Die Einführung der allgemeinen Impfpflicht erfolgt unter Beachtung einer gebotenen verfassungsrechtlichen Frist zur operativen Umsetzung.


Was in Spanien anders läuft

22.11.2021

Während in Österreich die Pandemielage täglich neue Eskalationsstufen erreicht und ein bundesweiter Lockdown anläuft, ist in Spanien davon keine Rede – das Land hat das Infektionsgeschehen sehr gut unter Kontrolle. Doch was sind die Gründe für die entspannte Lage? Verkürzt gesagt: Es gibt bemerkenswerte Unterschiede zu Österreich. Da wären etwa die üblichen Kennzahlen: während die 7-Tage-Inzidenz in Österreich bei über 1.000 liegt, liegt der Wert in Spanien nach aktuellem Stand bei etwa 66. Während sich also binnen sieben Tagen in Österreich je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner etwa 1.000 Menschen neu mit dem Coronavirus infizieren, sind es in Spanien nach aktuellem Stand ein paar Dutzend.


Personalmangel, Überforderung, Burnout: Berichte aus Spitälern und Pflegeheimen zeichnen ein besorgniserregendes Bild

17.11.2021

"Wenn Sie in der Nähe eines Spitals oder einer Pflegeeinrichtung wohnen, haben Sie es ja vielleicht mitbekommen: Vorigen Dienstag um fünf nach zwölf verließen in Wien, Graz, Innsbruck und anderen Städten Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte kurz die Krankenzimmer, um zu protestieren. „Unsere Akkus sind leer: Handelt endlich!“, stand auf einem Transparent, das vor dem Wiener AKH hochgehalten wurde. „Die Pflege ist ein Pflegefall“, mahnte ein anderes. Wegen Covid-19 sind die Intensivstationen voll, Operationen müssen wegen des akuten Personalmangels verschoben, Abteilungen geschlossen werden. Das Personal ist gezwungen, ständig Überstunden zu schieben. Auch in Pflegeheimen stehen Zimmer leer, weil zu wenige Mitarbeiter da sind, um sich um alte und pflegebedürftige Menschen zu kümmern. Und vom Applaus, der in den ersten Tagen der Pandemie aufbrandete, hört man so gar nichts mehr – ebensowenig wie vom politischen Versprechen einer gerechteren Bezahlung."


Regierung zieht Notbremse: Lockdown für Ungeimpfte

15.11.2021

Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte sind als höchste Eskalationsstufe im Stufenplan der Bundesregierung vorgesehen. Diese tritt nun in Kraft. Damit gelten für Personen ab zwölf Jahren, die weder geimpft noch genesen sind, neue Ausgangsbeschränkungen, so Bundeskanzler Alexander Schallenberg. Der private Wohnbereich sei nur noch in Ausnahmefällen zu verlassen, im Handel gilt die 2-G-Regel. Der Lockdown für Ungeimpfte soll der „Verhinderung eines Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung“ dienen, so unsere Regierung. Dieser Lockdown trifft laut Berechnungen der APA rund zwei Millionen Menschen in Österreich. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt bei 849,2 (Stand 14.11.2021). Salzburg liegt mit einer Inzidenz von 1.344,4 an der Spitze, gefolgt von Oberösterreich mit 1.314,8. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Wien (477,7) und der Steiermark (666,6).


Maßnahmen kamen zu spät

12.11.2021

Die Entwicklung der Coronavirus-Infektionszahlen sei seit Mitte Oktober erkennbar gewesen. Generell sei für Statistiker Erich Neuwirth aber klar, dass man schon viel früher reagieren hätte müssen. „Wir haben seit Mitte Oktober eine exponentielle Entwicklung, und zwar mit einer ziemlich hohen Steigerungsrate von 50 bis 60 Prozent pro Woche. Also ab spätestens Mitte Oktober wäre es erkennbar gewesen, dass wir uns einer kritischen Situation nähern“, sagte der Statistiker. Damals hätte man reagieren und Maßnahmen setzen müssen. In drei Bundesländern – neben Oberösterreich auch in Niederösterreich und Tirol – gilt nun eine Maskenpflicht in Schulen für die Oberstufen. Auch das sieht Neuwirth als „etwas, was sehr schnell die Infektionsgefahr stark verringert. Und ich fände es auch gut, wenn man das nicht nur in diesen drei Bundesländern machen würde“. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 815,0 (Stand: 13.11.). Salzburg liegt mit einer Inzidenz von 1.345,4 an der Spitze, gefolgt von Oberösterreich mit 1.263,8. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Wien (460,9) und der Steiermark (607,7).


In ganz Österreich gilt 2G!

8.11.2021

Nun gilt in Gastronomie, Hotellerie, bei körpernahen Dienstleistungen sowie bei Besuchen in Spitälern und Pflegeheimen 2-G. Zutritt haben dann ausschließlich in den letzten neun Monaten vollständig Geimpfte, oder in den letzten sechs Monaten Genesene. Außerdem wird die Gültigkeit des „Grünen Passes“ verkürzt und die FFP2-Maskenpflicht ausgeweitet.


Verschärfungen in Wien

4.11.2021

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig kündigte an, dass ab kommender Woche der Zutritt zu Gastronomie, körpernahen Dienstleistungen (wie Friseuren) und Zusammenankünften ab 25 Personen nur erhält, wer geimpft oder genesen (2-G-Regel) ist. Zudem wird ein Impfangebot für Fünf- bis Zwölfjährige geschaffen.


Hubschrauberlandeplatz im AUVA-Traumazentrum Wien-Meidling

4.11.2021

26 Meter hoch, 700 Tonnen schwer und rund 590m² Landefläche – das sind die Eckdaten zur neuen Hubschrauberlandeplattform, die im Traumazentrum Wien (TZW) am Standort Meidling in Betrieb genommen wurde. Jährlich werden rund 120 Patient:innen mit der Flugrettung ins TZW gebracht.


Wiens neuer ARGE-Präsident

15.10.2021

Mag. Norbert Wasl ist neuer Vorsitzender in der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Krankenhausmanager Wiens. Die Neuwahl in der Generalversammlung erfolgte einstimmig. Er legte ein umfassendes Arbeitsprogramm für die nächsten Jahre vor, allen voran, die für 2022 geplanten 12. Wiener Fortbildungstage für Krankenhausmanagement im Wiener Rathaus und eine vertiefte Einbindung aller Mitglieder. Wasl ist seit vielen Jahren im Wiener Gesundheitssystem verankert und Leitender Direktor in der Pflegeeinrichtung des Wiener Gesundheitsverbundes in Floridsdorf und Betriebswirtschaftlicher Leiter der Pflege Rudolfsheim-Fünfhaus, sowie Mitglied in der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs.


Neurologie in der Klinik Floridsdorf eröffnet

15.10.2021

„Neurologische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Etwa 5000 Menschen erleiden in Wien jährlich einen Schlaganfall. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache. Deshalb haben wir uns entschieden, die neurologische Versorgung in Wien auszubauen“, so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker bei der Eröffnung der Neurologie in der Klinik Floridsdorf. Das Angebot deckt das gesamte Leistungsspektrum der Neurologie ab. Ein großer Schwerpunkt liegt auf der Akutversorgung, zum Beispiel von Schlaganfällen. Aber auch die Diagnose und Therapie anderer neurologischer Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Epilepsie oder Kopfschmerzen gehören zum Leistungsportfolio. In Betrieb gehen 24 stationäre Norm-Betten, sowie 6 Schlaganfallbetten, sogenannte Stroke-Unit-Betten, und 4 Betten zur neurologischen Akutnachsorge.


Official Journal of the European Association of Hospital Managers

zum

Steigt der Spardruck im Gesundheitswesen?

11.10.2021

Die geplante Reduktion der Krankenversicherungsbeiträge führt weiterhin zu Debatten im Gesundheitssystem und auch zu mancher Kritik. So auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig: „... die Reduzierung der Sozialversicherungsbeiträge bedeutet ja, dass Krankenanstalten beispielsweise weniger Geld zur Verfügung haben und dass die Träger, das sind oft die Bundesländer, dafür aufkommen müssen“. ÖGK-Obmann Andreas Huss sieht die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge ebenfalls kritisch. Das habe „direkt durchschlagende Auswirkungen auf das gesamte Gesundheitssystem. Von den Beitragseinnahmen hängen Regelungen in der Krankenhausfinanzierung und der Gesamtverträge mit der Ärztekammer zusammen. Insgesamt schwächt diese Maßnahme damit das Gesundheitssystem als Ganzes, mitten in einer Gesundheitskrise wohl die schlechteste Idee".


Licht und Schatten im Wiener Gesundheitswesen

11.10.2021

Die vergangenen 18 Monate haben Wiens Gesundheitssystem auf eine harte Probe gestellt. Was lief gut, was schlecht? Und wo muss in Zukunft nachgebessert werden? Eines vorweg: Es ist beispiellos, mit welchen Herausforderungen sich das Gesundheitssystem seit Beginn der Pandemie konfrontiert sieht.


Umweltauszeichnung für "Green Hospital"

4.10.2021

Große Auszeichnung für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien mit dem EMAS Gütesiegel der EU. Dieses beinhaltet die strengsten Gütekriterien im Hinblick auf Umweltschutz. EMAS ist das weltweit anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement.


Wien prescht vor: „2-G“ für Nachtgastro und größere Events

21.9.2021

Die CoV-Regeln sind schon bisher in Wien strenger als in anderen Bundesländern. Bürgermeister Michael Ludwig stellte neue Maßnahmen ab 1. Oktober vor. Das bedeutet, dass nur geimpfte oder genesene Personen in der Nachtgastronomie und in Bars Zutritt haben. Darunter auch eine „2-G-Regel“ für größere Events. Zudem müssen Kunden künftig im gesamten Handel wieder eine FFP2-Maske tragen. Ludwig sprach sich zudem für eine „3-G-Regel“ am Arbeitsplatz aus. In Italien tritt eine solche Regelung demnächst in Kraft. Der Sinn der neuen Maßnahmen sei, die Quote der Geimpften zu erhöhen, so Ludwig bei der Pressekonferenz. Außerdem sollten die Regeln einheitlicher und verständlicher werden. Das bedeutet also nun: Dort, wo bisher „3-G“ gültig war, wird auf „2,5-G“ reduziert. Es sind nur noch PCR-Test-Zertifikate erlaubt.


Verordnung ohne Stufenplan: „Dynamische Situation“

15.9.2021

Es ist die x-te Verordnung, die ab heute in unser aller Leben eingreift. Verkündet gerade einmal 24 Stunden vor Inkrafttreten. Wobei die Regeln unklar, oft nicht nachvollziehbar, widersprüchlich, unlogisch und kaum praktikabel sind, liest man im Krone - Guten Morgen <newsletter@letter.krone.at>. Vergangene Woche hatte die Regierung ihren Stufenplan vorgestellt. Abhängig von der Belegung der Intensivstationen soll es zu Verschärfungen oder Lockerungen kommen. Wenn die nächste definierte Belegung der Intensivbetten (300) erreicht ist, würden die nächsten Maßnahmen eintreten. Die Verordnungen dazu seien „noch in Endabstimmung“ so das Ministerium. Nein - so, darüber sind sich viele einig, werden wir nicht aus dieser leidigen Corona-Misere kommen. So unklar die Regeln, so klar die Aussage der Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer: Wir bräuchten noch eine Million Geimpfte in Österreich, um die Pandemie zu besiegen. Doch beim derzeitigen Impf-Schneckentempo würden wir dafür gut ein Jahr brauchen"


Wiens Gesundheitsstadtrat im Interview

13.9.2021

Der Stufenplan der Bundesregierung sei ein Kompromiss, so Hacker im „Wien heute“-Interview. „Ich glaube, dass wir damit nicht am Ende der Fahnenstange der Maßnahmen sind, die wir brauchen. Wir sind in der mittlerweile vierten Coronawelle, die Intensivstationen füllen sich wieder, das Covid-Prognose-Konsortium geht davon aus, dass in zwei Wochen österreichweit 100 weitere Patienten auf Intensivstationen liegen". Virologin Dorothee von Laer und Komplexitätsforscher Peter Klimek sehen den neuen Stufenplan ebenfalls kritisch. Ihr Tenor: Die Politik reagiert zu spät auf die Infektionszahlen, wie die beiden Experten meinen. Bund und Wien sind sich bei der Bewertung des Dreistufenplans der Bundesregierung im Kampf gegen die CoV-Pandemie nicht einig. Während Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein die „sehr klar definierten“ und „transparenten“ Maßnahmen verteidigte, ist Wiens Bürgermeister Michael Ludwig „überzeugt, dass wir sehr viel konsequenter vorgehen müssen“. Die österreichweite Inzidenzrate liegt bei 159 (11.9.2021) und in Wien bei 225. Erschreckend bei den 15 bis 24jährigen, dort ist sie bei 310 (!). Dass die Zahl der vollimmunisierten Menschen erst 59,3 % der Gesamtbevölkerung beträgt, ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern sehr schlecht. Entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Impfrate sind längst überfällig und werden von vielen gefordert.


Einschränkungen für Ungeimpfte

8.9.2021

Heute sind die neuen CoV-Regeln für den Herbst bekanntgegeben worden. Unter anderem wird ab 15. September die FFP2-Maske wieder den Mund-Nasen-Schutz ersetzen wo es derzeit Maskenpflicht gibt. Für Ungeimpfte wird die FFP2-Maske im gesamten Handel verpflichtend und auch die Antigen-Tests gelten nur mehr 24 Stunden. Generell tritt ein Stufenplan in Kraft, dieser bringt Verschärfungen, die insbesondere Ungeimpfte betreffen. Richtwert für den neuen Stufenplan ist die Belegung der Betten in den Intensivstationen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig begrüßt den "Wiener Weg" der Bundesregierung.