Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


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Neueste Informationen zu COVID-19-Impfstoffen

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Wien prescht vor: „2-G“ für Nachtgastro und größere Events

21.9.2021

Die CoV-Regeln sind schon bisher in Wien strenger als in anderen Bundesländern. Bürgermeister Michael Ludwig stellte neue Maßnahmen ab 1. Oktober vor. Das bedeutet, dass nur geimpfte oder genesene Personen in der Nachtgastronomie und Bars Zutritt haben. Darunter auch eine „2-G-Regel“ für größere Events. Zudem müssen Kunden künftig im gesamten Handel wieder eine FFP2-Maske tragen. Ludwig sprach sich zudem für eine „3-G-Regel“ am Arbeitsplatz aus. In Italien tritt eine solche Regelung demnächst in Kraft. Der Sinn der neuen Maßnahmen sei, die Quote der Geimpften zu erhöhen, so Ludwig bei der Pressekonferenz. Außerdem sollten die Regeln einheitlicher und verständlicher werden. Das bedeutet also nun: Dort, wo bisher „3-G“ gültig war, wird auf „2,5-G“ reduziert. Es sind nur noch PCR-Test-Zertifikate erlaubt.


Verordnung ohne Stufenplan: „Dynamische Situation“

15.9.2021

Es ist die x-te Verordnung, die ab heute in unser aller Leben eingreift. Verkündet gerade einmal 24 Stunden vor Inkrafttreten. Wobei die Regeln unklar, oft nicht nachvollziehbar, widersprüchlich, unlogisch und kaum praktikabel sind, liest man im Krone - Guten Morgen <newsletter@letter.krone.at>. Vergangene Woche hatte die Regierung ihren Stufenplan vorgestellt. Abhängig von der Belegung der Intensivstationen soll es zu Verschärfungen oder Lockerungen kommen. Wenn die nächste definierte Belegung der Intensivbetten (300) erreicht ist, würden die nächsten Maßnahmen eintreten. Die Verordnungen dazu seien „noch in Endabstimmung“ so das Ministerium. Nein - so, darüber sind sich viele einig, werden wir nicht aus dieser leidigen Corona-Misere kommen. So unklar die Regeln, so klar die Aussage der Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer: Wir bräuchten noch eine Million Geimpfte in Österreich, um die Pandemie zu besiegen. Doch beim derzeitigen Impf-Schneckentempo würden wir dafür gut ein Jahr brauchen"


Wiens Gesundheitsstadtrat im Interview

13.9.2021

Der Stufenplan der Bundesregierung sei ein Kompromiss, so Hacker im „Wien heute“-Interview. „Ich glaube, dass wir damit nicht am Ende der Fahnenstange der Maßnahmen sind, die wir brauchen. Wir sind in der mittlerweile vierten Coronawelle, die Intensivstationen füllen sich wieder, das Covid-Prognose-Konsortium geht davon aus, dass in zwei Wochen österreichweit 100 weitere Patienten auf Intensivstationen liegen". Virologin Dorothee von Laer und Komplexitätsforscher Peter Klimek sehen den neuen Stufenplan ebenfalls kritisch. Ihr Tenor: Die Politik reagiert zu spät auf die Infektionszahlen, wie die beiden Experten meinen. Bund und Wien sind sich bei der Bewertung des Dreistufenplans der Bundesregierung im Kampf gegen die CoV-Pandemie nicht einig. Während Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein die „sehr klar definierten“ und „transparenten“ Maßnahmen verteidigte, ist Wiens Bürgermeister Michael Ludwig „überzeugt, dass wir sehr viel konsequenter vorgehen müssen“. Die österreichweite Inzidenzrate liegt bei 159 (11.9.2021) und in Wien bei 225. Erschreckend bei den 15 bis 24jährigen, dort ist sie bei 310 (!). Dass die Zahl der vollimmunisierten Menschen erst 59,3 % der Gesamtbevölkerung beträgt, ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern sehr schlecht. Entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung der Impfrate sind längst überfällig und werden von vielen gefordert.


Einschränkungen für Ungeimpfte

8.9.2021

Heute sind die neuen CoV-Regeln für den Herbst bekanntgegeben worden. Unter anderem wird ab 15. September die FFP2-Maske wieder den Mund-Nasen-Schutz ersetzen wo es derzeit Maskenpflicht gibt. Für Ungeimpfte wird die FFP2-Maske im gesamten Handel verpflichtend und auch die Antigen-Tests gelten nur mehr 24 Stunden. Generell tritt ein Stufenplan in Kraft, dieser bringt Verschärfungen, die insbesondere Ungeimpfte betreffen. Richtwert für den neuen Stufenplan ist die Belegung der Betten in den Intensivstationen. Wiens Bürgermeister Michael Ludwig begrüßt den "Wiener Weg" der Bundesregierung.


Neue Faktoren für CoV-Maßnahmen

27.8.2021

Der neue Erlass, der heute in Kraft trat, ersetzt den bisherigen Hochinzidenzerlass. Künftig werden bei der Einstufung eines Bezirks als Hochrisikogebiet neben der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner*innen auch die Durchimpfungsrate des jeweiligen Bezirks sowie der Intensivbettenbelag des betreffenden Bundeslandes berücksichtigt. Der kritische Wert sei offenbar in dem Erlass mit zehn Prozent definiert worden. Die Coronavirus-Ampel leuchtet diese Woche in zwei Farben. Die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg wurden am Donnerstag von der zuständigen Kommission mit mittlerem Risiko bewertet und bleiben damit gelb. In Wien gilt fortan hingegen hohes Risiko, das heißt orange. In Wien wurden nun strengere Bedingungen als im Rest des Landes verordnet. So werden mit 1. September die Gültigkeit der Tests verkürzt. Konkret ist ein Antigen-Schnelltest, der in einer Teststraße oder in einer Apotheke durchgeführt wird, ab September nur noch 24 statt bisher 48 Stunden verwendbar. Bei PCR-Tests wird die Gültigkeit von 72 auf 48 Stunden reduziert.


IMPF-TEMPO ERHÖHEN

17.8.2021

Wer hierzulande etwa ein Lokal, einen Friseursalon oder ein Hotel besuchen möchte, für den oder die reicht eine Teilimpfung fortan nicht mehr. Ab sofort gilt der „Grüne Pass“ – neben Getesteten und Genesenen – nur noch für vollständig Geimpfte. Grund für die geänderte Regel ist unter anderem die wesentlich ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker spricht sich angesichts einer vierten Coronavirus-Welle für eine deutliche Verschärfung der Maßnahmen für Ungeimpfte aus. Er fordert strikte Beschränkungen etwa bei Freizeiteinrichtungen. Man habe „noch vier bis sechs Wochen Zeit, die Impfquote zu erhöhen“, sagte er gegenüber der „Kronen Zeitung“ (Online). Nach diesem angesprochenen Zeitraum werde entschieden sein, „mit welchen Konsequenzen die vierte Welle kommt“, so Hacker. „Die Maßnahmen, die folgen, sind völlig klar. Die Geimpften werden eine andere Lebenssituation finden als die Nicht-Geimpften“, so Hacker. „Es wird kein Weg daran vorbeiführen, dass nur mehr Geimpfte reinkommen“


Starke Einschränkungen für Ungeimpfte?

16.8.2021

Die Vollimmunisierung der Gesamtbevölkerung in Ö beträgt 55,84 % (15.8.2021). Vorrangiges Ziel muss die rasche Steigerung der Impfrate durch entsprechende Maßnahmen, vor allem für die Jungen sein. Die Gesamt-7-Tage-Inzidenz liegt bei 63,2 . Erschrecken hoch ist die Inzidenz in der Altersgruppe der 15 bis 24jährigen, da beträgt sie 170,9 (14.8.2021). Auch die Kostenpflicht für Test wird diskutiert. In Deutschland müssen Ungeimpfte ab dem 11. Oktober ihre Coronavirus-Tests selbst bezahlen. Begründet wird das mit dem aufrechten Impfangebot für alle. Nein, das ist keine Impfpflicht durch die Hintertür. Es bleibt weiterhin jedem selbst überlassen, ob er sich impfen lässt oder nicht. Wer sich gegen eine Impfung entscheidet, stellt aber die Bewegungsfreiheit und die körperliche Unversehrtheit anderer infrage. Deshalb muss es die ungeimpfte Minderheit akzeptieren, sollte ihre persönliche Freiheit eingeschränkt werden.


Debatte um Zutritt nur für Geimpfte

9.8.2021

Für eine 1-G-Regel statt der 3-G-Regel beim Zutritt in Fitnesscenter und Kulturbetriebe spricht sich Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker aus. Das könnte für Fitnesscenter gelten und sei auch im Konzerthaus oder im Theater vorstellbar, so Hacker. Während-dessen bereitet sich Wien auf die dritte Teilimpfung vor. Geklärt werden muss noch, ab welchem Zeitpunkt nach der Vollimmunisierung man den Schutz auffrischen lassen muss.


Dritte Impfung in Pflegeheimen ab Herbst

4.8.2021

Die Pflegeheime der Stadt sind als erste Anfang des Jahres durchgeimpft worden. Derzeit geht man davon aus, dass neun Monate nach der Grundimmunisierung eine dritte Impfung notwendig ist. Das Gesundheitsministerium plant daher ab Herbst Auffrischungen. In Wien sind aktuell 78 Prozent der über 84-Jährigen gegen das Coronavirus vollimmunisiert.


Debatte über Impfpflicht

2.8.2021

Sowohl Bund als auch Länder geben sich zurückhaltend bei der Einführung einer Impfpflicht in Österreich. Einzelne Bundesländer preschten mit einer Impfpflicht in bestimmten Gruppen vor. In Wien etwa gilt eine Impfpflicht für neue Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialbereich, ab dem Herbst soll die Immunisierungspflicht auch für neue Mitarbeiter in Wiener Kindergärten gelten. Die Gesamt-Inzidenz beträgt derzeit 37. Besorgniserregend ist jedoch die Entwicklung bei den 15 bis 24 Jährigen, da liegt sie bei 131,4 (Stand 2.8.). Vollimmunisiert sind in Ö 52,4 Prozent der Gesamtbevölkerung (Quelle AGES). Nach einem Bericht in n-tv.de lehnt die Hälfte der Ungeimpften die Impfung ab.


Wien bleibt bei Maskenpflicht im Handel

21.7.2021

Ab 22. Juli gelten Lockerungen in Österreich, etwa die Einschränkung der Mund-Nasen-Schutz-Pflicht im Handel. Für Wien wird das nicht gelten, wie es in einer Aussendung der Stadt Wien hieß: „Die Maske wird weiter getragen – egal ob beim Einkauf von Brot, Milch, Kleidung, Schuhen, Möbeln, Büchern.“ Auch bei Indoor-Zusammenkünften, Kulturveranstaltungen oder im Kino muss der Schutz weiter getragen werden. „Wir müssen gemeinsam alles daransetzen, die Infektionszahlen niedrig zu halten ...", so Bürgermeister Michael Ludwig. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat schärfere Kontrollen in der Gastronomie zur Einhaltung der 3-G-Regeln angekündigt. Speziell im Bereich der Nachtgastronomie sei es zuletzt zu mehr Corona-Infektionen gekommen.


Keine Panik aber „hohe Wahrscheinlichkeit“ für vierte Corona-Welle

12.7.2021

Eine vierte Welle an Corona-Infektionen wird es wegen der erhöhten Übertragbarkeit der Delta-Variante „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ geben, wie aus einem Policy Brief des Covid-Prognosekonsortiums zur Risikobewertung hervorgeht. Unklar ist allerdings der Zeitpunkt dieser Welle und ihre Höhe. Dass beim Impfen auf´s Tempo gedrückt wird, sei essenziell, denn auch eine Durchimpfungsrate (Vollimmunisierung) von 70 Prozent könnte gegen Delta noch nicht ausreichend sein. In Wien sind derzeit 38,6 % der Gesamtbevölkerung vollimmunisiert (Quelle: Gesundheitsministerium, 11.7.2021). Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut AGES bei 12,2. Am höchsten ist die Zahl weiterhin in Wien mit 25,6. Am niedrigsten ist der Wert in Vorarlberg mit 6,4. (Stand: 12.7.2021)


Wien startet Kreuzimpfung nach Astra Zeneca-Erstimpfung

7.7.2021

Mehr als eine Million Wiener*innen haben zumindest den Erststich der CoV-Impfung erhalten. 665.000 Personen in Wien sind bereits vollimmunisiert. Nun wird es möglich sein, sich kreuzimpfen zu lassen. Zuvor sprach sich die Ärztekammer (ÖAK) klar für die Kreuzimpfung aus. Am Montag aktualisierte auch das Nationale Impfgremium (NIG) seine Anwendungsempfehlung für Schutzimpfungen: Kreuzimpfungen sollen auf Patientenwunsch angeboten werden.


Strengere Maßnahmen in Wien

7.7.2021

Bürgermeister Michael Ludwig hat die in Wien geltenden, strengeren CoV-Regeln erneut verteidigt. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, vor allem die Delta-Variante könne wieder für Engpässe bei Intensivbetten sorgen. Schütze man Kinder, bedeute dies auch, dass diese weniger Erwachsene anstecken könnten. Die in Wien verordneten Maßnahmen seien vertretbar, sie sollen verhindern, dass es später erneut zu schwerwiegenden Eingriffen – wie etwa Lockdowns – kommen müsse. „Ich möchte mir nicht den Vorwurf gefallen lassen im Herbst, dass die Politik geschlafen hat“, sagte der Bürgermeister.


Coronavirus-Lockerungen Verordnung ab 1. Juli

29.6.2021

Wo 3-G gilt, ist prinzipiell gar keine Maske mehr vorgeschrieben. In Öffis und Geschäften braucht man nur noch den Mund-Nasen-Schutz. Allerdings stellt sich immer häufiger die Frage, ob uns die Delta-Variante des Corona-Virus‘ nicht einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Monika Redlberger-Fritz, Virologin am Zentrum für Virologie der MedUni Wien, sieht die Öffnungen deshalb als "eine ganz schwierige Gratwanderung".


Ampelkommission warnt vor Risiko im Sommer

21.6.2021

Mit 1. Juli kommen neue Lockerungen, die Sperrstunde fällt, Clubs dürfen wieder öffnen, die Maskenpflicht wird gelockert. Experten halten diese Schritte für „absolut vertretbar“, mahnen aber gleichzeitig weiter zur Vorsicht. Die Coronavirus-Ampelkommission sorgt sich wegen der Ausbreitung der Delta-Variante und warnt vor einem „Systemrisiko“ im Sommer.


ÄK warnt vor Delta-Variante des Coronavirus

21.6.2021

„Wir laufen Gefahr, die Fehler des vergangenen Sommers exakt zu wiederholen“, hat Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, gewarnt. Auch damals hätten die politisch Verantwortlichen gedacht, das Virus sei nun einfach verschwunden. Der einzige Unterschied sei, dass es nun Impfstoffe gibt. „Diese müssen wir nun dringend kaufen und schnell verimpfen.“ Derzeit habe aber fast die Hälfte der impfbaren Bevölkerung noch nicht einmal einen Stich erhalten hat und sei völlig ungeimpft. „Das Impftempo muss dringend erhöht werden und die Organisation muss verbessert werden“, so Szekeres. Er könne auch nicht verstehen, warum jetzt eine Million Impfdosen an das Ausland verschenkt werden. „Millionen Österreicherinnen und Österreicher sind noch nicht geimpft – es ist noch nicht die Zeit für großzügige Spenden gekommen.“


Lockerungen: Wien prüft strengere Regeln

21.6.2021

Man sehe den „sehr offensiven“ Umgang der Bundesregierung mit Lockerungen kritisch, heißt es aus dem Büro von Bürgermeister Michael Ludwig gegenüber Radio Wien. Ein Sprecher verweist unter anderem auf die aktuellen Virusmutationen und die Lage in Lissabon. Lissabon ist über das Wochenende weitgehend abgeriegelt, weil sich dort die besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus ausbreitet.


Gesundheitsverbund: Impfpflicht bei Neuanstellung

9.6.2021

Im Wiener Gesundheitsverbund gilt seit kurzem eine CoV-Impfpflicht für alle Beschäftigten, die neu angestellt werden. Betroffen sind dabei nicht nur die Gesundheitsberufe, sondern etwa auch das Verwaltungs- und Reinigungspersonal – und alle, die ein Praktikum machen.