Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Danke Rudi!

13.4.2021

Schade, dass viele seiner Konzepte zur Eindämmung der Pandemie nicht durchsetzbar waren. In der dritten Welle haben die Interessenskonflikte immer stärker zugenommen. Der Kampf gegen "Windmühlen" hat ihm wohl zu viel Kraft gekostet. Gesundheitsminister Rudolf Anschober tritt zurück. Bei einer kurzfristig angesetzten "persönlichen Erklärung" sprach Anschober von einer "Überlastungssituation". "Ich bin überarbeitet und ausgepowert", sagte der 60-Jährige. Daher habe er sich entschieden, sein Amt zurückzulegen. "In der schwersten Gesundheitskrise seit Jahrzehnten braucht die Republik einen Gesundheitsminister, der zu 100 Prozent fit ist", begründete Anschober seinen Abgang.


Neueste Informationen zu COVID-19-Impfstoffen

online

Neuerlich Höchststand auf Intensivstationen

6.4.2021

„Wien hat den höchsten Standard bei der Intensivmedizin, jeder vierte Patient auf den Wiener Intensivstationen ist ein Gastpatient aus den Bundesländern“ so Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker in „Wien-heute“ am 2. April.


Hilfe, wir sind am Limit!

6.4.2021

Ganz Europa befindet sich in der dritten Welle, fast in allen Ländern wird es eng mit den Behandlungskapazitäten für Schwerkranke. Auch bei uns in Österreich, denn derzeit sind die Intensivstationen in Ostösterreich bereits dramatisch belastet - großteils deutlich stärker als im Krisenherbst des Vorjahres. Alle sprechen von "Bettenzahlen", von der unfassbaren Belastung der Mitarbeiter*innen auf den Intensivstationen wird nur wenig gesagt. „Wir kommen an unsere psychischen Grenzen“, war eine Aussage aus der Klinik Floridsdorf (vorher Krankenhaus-Nord). Möglich, dass die Zahl der Betten vermehrbar ist, die Anzahl der speziell Ausgebildeten auf den Intensivstationen nicht und wie schon gesagt, sie sind am Limit. Dies macht wieder einmal deutlich, wie hoch der Personalmangel ist. Und es gibt derzeit einige Unbekannte, etwa die Mutationen - die zu Maßnahmen führen können, die wir heute noch nicht abschätzen können. Zu Beginn der Pandemie wurde für das medizinische Personal und die Pflegekräfte als Zeichen der Anerkennung immer wieder applaudiert. Eine nette Geste, die sicherlich auch vielen Kraft gespendet hat, aber eine Geste reicht oft eben nicht. Bereits seit Jahren wird eine Aufwertung der Berufe im Pflegebereich gefordert. Qualifizierten Hochrechnungen zufolge, fehlen bis 2030 rund 100.000 Menschen in den Pflegeberufen!!!


Vier PCR-Gurgeltests pro Woche für jeden

3.4.2021

Wien geht einen weiteren Schritt in seiner Teststrategie und rollt die PCR-Gurgeltests aus. Alle Wienerinnen und Wiener können pro Woche vier Tests in 152 Abholstationen gratis abholen. Die Abgabe erfolgt dann in einer von 620 Stationen. Die Teststrategie beruht auf der Zusammenarbeit zwischen dem REWE-Konzern und einem eigens errichteten Großlabor. Das Ergebnis des Tests kommt binnen 24 Stunden auf das Handy.


4 Bezirke in Wien erreichen schon den Corona-Alarmwert

22.3.2021

Wien hat derzeit mit 295 die zweithöchste Inzidenz Österreichs (nach Salzburg/291). Doch auch in Wien ist die Corona-Landkarte zweigeteilt. An der Spitze liegen die bevölkerungsreichsten Bezirke, die sich gefährlich nahe dem Alarmwert von 400 nähern.


Neue Regelungen für PatientInnen des Wiener Gesundheitsverbundes

22.3.2021

Es ist eine Rechnung des Schreckens: aggressivere Mutationen + weicher werdende Lockdowns = volle Intensivstationen. Zwei Wiener Krankenhäuser stehen kurz vor der Überfüllung. Indes werden auch die Regeln in den Tageskliniken der Spitäler verschärft: Ab sofort müssen Patienten vor der Behandlung zum Corona-Test.


Neuer Direktor in Klinik Landstraße

3.3.2021

Dipl.BW Horst Cubert, MBA, wurde zum Verwaltungsdirektor der Klinik Landstraße, vormals Rudolfstiftung, bestellt. Horst Cubert war zuletzt kaufmännischer Direktor im burgenländischen Krankenhaus Kittsee, davor war er Leiter des Logistikzentrums Wr. Neustadt. Von diesem Logistikzentrum werden die Landeskliniken Baden-Mödling, Hainburg, Hochegg, Neunkirchen und Wiener Neustadt zentral mit Sterilgütern, Medikamenten und Gebrauchsgütern versorgt. Die Klinik Landstraße hat rund 700 Betten, über 2.000 Mitarbeiter*innen und etwa 33.000 stationäre Aufenthalte pro Jahr. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 5,5 Tage.


Mehr Besucher in Heimen möglich

1.3.2021

Ab sofort dürfen auch Bewohnerinnen und Bewohner von Wiener Alters- und Pflegeheimen pro Woche zwei Besuche von maximal zwei Personen erhalten. Die gleiche Regelung gilt bei Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Basis für die Lockerung der Besuchsregeln war ein Beschluss im Hauptausschuss des Nationalrats.


Wien: Statistisches Jahrbuch 2020 veröffentlicht

26.2.2021

Die umfangreiche statistische Publikation enthält Informationen aus allen Bereichen der amtlichen Statistik sowie aus externen Quellen. Sie beschreibt anhand von Eckdaten die geografischen, demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse Wiens und zeigt Strukturen und Entwicklungstendenzen auf. Kennzahlen aus dem Gesundheitsbereich auf den Seiten 106 ff.


„Superhelden-Aktion“

16.2.2021

Am internationalen Kinderkrebstag überraschte die WEGA die Kinder im St. Anna Kinderspital mit einer „Superhelden-Aktion“. Die Dächer und Fassaden des Kinderspitals waren Schauplatz für „Batwoman“ und andere Seiltechniker der Sondereinheit WEGA , die für die kleinen Patientinnen und Patienten des Sankt Anna Kinderspitals eine willkommene Abwechslung boten.


Hacker plant Wochenend-Lockdowns

8.2.2021

Wien plant ein neues Modell zur Eindämmung der CoV-Pandemie. Montags bis Donnerstags soll es keinen Lockdown geben und sogar die Gastronomie öffnen. Dafür schlägt Gesundheitsstadtrat Peter Hacker an den Wochenenden einen harten Lockdown vor.


Wien wieder orange statt rot

5.2.2021

Seit 5. November war ganz Österreich auf Rot gestellt, in allen Bezirken und Regionen hat damit drei Monate lang das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus als sehr hoch gegolten. Nun springt die Ampel wieder um, wenn auch nur in Wien: Hier zeigt sie Orange. Zu diesem Schritt hat sich die Ampelkommission am Donnerstag entschlossen, nachdem sie zuvor zwei Wochen lang „aufgrund der unübersichtlichen Lage sowie der noch nicht abschließend bewertbaren Implikationen der Virusmutationen auf die Risikobewertung keine differenzierte Risikoeinschätzung auf Länder- und Bezirksebene“ vorgenommen hatte.


Lorenz-Böhler-Spital: Schließung vom Tisch

25.1.2021

Lange Zeit war die Zukunft des Lorenz-Böhler-Spitals ungewiss. Auch die Schließung des renommierten Unfallkrankenhauses in Wien-Brigittenau stand im Raum. Es gab Protestaktionen vor dem Spital, mit Unterschriftenlisten wurde gegen eine Schließung demonstriert. Nun ist die Rettung des Lorenz-Böhler-Spitals – bzw. des Traumazentrums Wien – Standort Lorenz Böhler, wie es inzwischen offiziell heißt – offenbar geglückt. Der Standort sei gesichert, bestätigte der Ärztliche Direktor der AUVA, Roland Frank, gegenüber Radio Wien. Das sei nun beschlossen worden.


Freimachen von COVID-Betten im Wiener Gesundheitsverbund

25.1.2021

Seit dem Jahreswechsel ist die Anzahl der in Wiener Spitälern versorgten COVID-19-PatientInnen stabil. Mit Stand 20. Jänner 2021 werden gesamt 391 COVID-Erkrankte in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes versorgt, davon 101 in Intensivstationen, damit hat sich die Situation in den Wiener Kliniken entspannt und es können Spitalsbetten wieder für andere Patientinnen und Patienten freigegeben werden. Dies in einer APA-Aussendung des Wiener Gesundheitsverbundes.


Die Regeln bis 7. Februar

18.1.2021

Der Lockdown begann am 26. Dezember und soll am 8. Februar enden. Danach öffnen (so die Hoffnung, Anm.) als Erstes wieder Schulen, Handel und Museen. Auch unsere "Lernfähigkeit" wurde bewiesen: Der österreichische "Babyelefant" ist nun auf Europagröße gewachsen und FFP2-Masken werden Bedingung. Gastronomie, Tourismus und Veranstalter müssen sich bis Ende Februar gedulden, so die Regierung.


CoV-Mutation: Experte mahnt zu raschen Maßnahmen

14.1.2021

Die britische CoV-Mutation B.1.1.7 dürfte sich bereits in Österreich verbreitet haben. Das Zeitfenster, in dem man verhindern hätte können, dass sich die britische Mutation in Österreich verbreitet, hat sich nach Ansicht des Komplexitätsforschers Peter Klimek und seiner Kolleginnen und Kollegen vom Complexity Science Hub Vienna bereits geschlossen. Es werden schnelle, regionale Maßnahmen empfohlen um größere Ausbrüche dieser Variante rasch zu entdecken und mit schärferen regionalen Maßnahmen einzudämmen. Wie der KURIER heute schreibt und warum der Lockdown nicht wirkt "weil wir ein Land der Schlupflöcher sind?" Und weiter "Die zwei Seiten der österreichischen Seele: Der Regel-Slalom wird zum Volkssport."


Chief Medical Officer zieht Lockdown-Ende in Zweifel

11.1.2021

Katharina Reich, Chief Medical Officer im Gesundheitsministerium, zieht angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen mitten im dritten Lockdown dessen geplantes Ende per 24. Jänner in Zweifel: „Es gibt vielleicht eine kleine Abmilderungsmöglichkeit, aber so wirklich aus einem Leben mit starken Einschränkungen kommen wir so nicht heraus“, sagte sie der Tageszeitung „Der Standard“. Das „können wir uns mit derzeitigen Zahlen einfach nicht leisten“


Ludwig: „Eintrittstest“ nur kurze Zeit gültig

8.1.2021

Zur aktuellen Diskussion meint Bürgermeister Michael Ludwig im „Wien heute“-Interview: „Ein sehr aktueller Test, der 24 bzw. 48 Stunden zurückliegt, wäre sicher eine Möglichkeit.“ Ein aktueller Test könnte eine Möglichkeit bieten, etwa bei Kultur- und Sportveranstaltungen teilzunehmen. Dieser solle aber nicht, „wie das vorgesehen war von der Bundesregierung beispielsweise in der Gastronomie eine Woche lang gelten – da haben alle Virologen gesagt, das ist völlig sinnlos“, sondern müsse aktuell sein.


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