Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


67. Österr. Kongress für Krankenhausmanagement

4. bis 6. Mai 2026 in Eisenstadt


Qualität mit System und Zukunft

17.3.2026

Nun ist es offiziell: Am 6. März wurde der Klinik Floridsdorf im Rahmen einer feierlichen Dekret-Überreichung die erfolgreiche erstmalige Zertifizierung nach ISO 9001:2015 bestätigt. Nach knapp einem Jahr intensiver Vorbereitung und bereichsübergreifender Zusammenarbeit konnte dieses bedeutende Ziel der Erst­zertifizierung erfolgreich erreicht werden. Die Auszeichnung unterstreicht das hohe Engagement aller Mitarbeiter*innen und markiert einen wichtigen Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung der Klinik.


Word's best Hospitals

17.3.2026

Die „World’s Best Hospitals 2026“ zeigen ein Gesundheitssystem im Wandel. Die Rangliste stützt sich auf eine breite Datenbasis: internationale Expertenbefragungen, Patientenzufriedenheitswerte, Qualitätskennzahlen und zunehmend auch PROMs, also von Patientinnen und Patienten selbst berichtete Behandlungsergebnisse. Mehr als 100.000 medizinische Fachkräfte haben ihre Einschätzungen abgegeben, ergänzt durch belastbare Daten aus nationalen und internationalen Registern. Das Ergebnis ist ein globales Panorama, das sowohl Exzellenz als auch strukturelle Verschiebungen sichtbar macht. An der Spitze bestätigt sich ein vertrautes Bild: Die Mayo Clinic in Rochester behauptet ihre Führungsrolle, getragen von einer außergewöhnlichen Verbindung aus Forschungstiefe, interdisziplinärer Versorgung und organisatorischer Präzision. Dahinter folgen das Toronto General Hospital, ein Schwergewicht der Transplantationsmedizin, sowie die Cleveland Clinic, die seit Jahren Maßstäbe in der Herzmedizin setzt. Diese Häuser profitieren von starken Forschungsbudgets, internationaler Talentmobilität und einer Kultur, die Innovation systematisch fördert. Europa bleibt 2026 nicht nur sichtbar, sondern gewinnt an Profil. Besonders bemerkenswert ist der Aufstieg des Universitätsspitals Zürich (USZ), das sich auf Platz 9 vorarbeitet und damit endgültig in der globalen Spitzengruppe ankommt. Die Charité in Berlin und das Karolinska Institutet in Stockholm behaupten ihre Positionen als europäische Leuchttürme universitärer Spitzenmedizin. Auch das Massachusetts General Hospital in Boston bleibt als transatlantischer Fixpunkt Teil der erweiterten Elite. Für Österreich ist das Ranking ein ermutigendes Zeichen: AKH Wien und MedUni Wien erreichen Platz 20 (im Vorjahr Platz 27)– ein deutlicher Sprung nach vorne . In einer Zeit, in der viele öffentliche Häuser unter strukturellen Belastungen leiden, zeigt dieser Erfolg, dass große Universitätskliniken international konkurrenzfähig bleiben können, wenn Forschung, Ausbildung und klinische Versorgung eng verzahnt sind. Zur Klasse der 100 Besten zählen ebenfalls Innsbruck und Linz.


Alle Gesundheitsdaten in einer App: „Hallo Gesundheit“ wird ELGA-fähig

17.3.2026

Österreichs elektronische Gesundheitsakte war lange ein politisches Dauerprojekt: wichtig, teuer, technisch solide – aber für viele Menschen kaum spürbar. Jetzt beginnt sich das zu ändern. Mit der Anbindung der Vinzenz-Gruppe-App **Hallo Gesundheit** an ELGA wird ein Schritt gesetzt, der weit über eine neue Funktion hinausgeht. Er zeigt, wohin die Reise im Gesundheitswesen tatsächlich geht. Zum ersten Mal verbindet ein großer privater Gesundheitsanbieter seine eigene digitale Welt direkt mit der nationalen Infrastruktur. Wer Patientin oder Patient eines Vinzenz Krankenhauses ist, kann nun per App nicht nur Befunde aus dem Spital abrufen, sondern auch die eigenen ELGA Dokumente: Röntgenbilder, MRTs, Arztbriefe, Impfstatus – und ab 2026 sogar den elektronischen Mutter Kind Pass. Damit verschwinden die Grenzen zwischen „Krankenhausakte“ und „staatlicher Akte“ ein Stück weit. Und für die Patientinnen und Patienten? Es ist ein kleiner Komfortgewinn, der große Wirkung haben könnte. Gesundheitsministerin Korinna Schumann spricht von mehr Transparenz und Selbstbestimmung. Das stimmt – aber nur, wenn die Systeme halten, was sie versprechen: Sicherheit, Nachvollziehbarkeit, Kontrolle über die eigenen Daten. Der eigentliche Wandel liegt vielleicht darin, dass Gesundheitsinformationen nicht mehr irgendwo im System liegen, sondern dort, wo sie hingehören: bei den Menschen selbst. ELGA wird damit ein Stück alltagstauglicher. Und das österreichische Gesundheitswesen ein Stück digitaler – endlich. (ap)


Wiener Gesundheitsverbund zieht erfolgreiche Bilanz

17.3.2025

Österreichs größter Gesundheitsdienstleister, der Wiener Gesundheitsverbund, präsentierte in seiner Jahres-Pressekonferenz die zentralen Entwicklungen des Jahres 2025. Neben medizinischen Innovationen, fortschreitender Digitalisierung und österreichweiten Premieren stehen auch die Leistungszahlen im Fokus. Die Patient*innen-Frequenzen sind erneut gestiegen. Im Jahr 2025 verzeichneten die Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes über 5,2 Millionen ambulante Patient*innen-Kontakte, 244.548 Patient*innen wurden stationär versorgt.


Regionaler Strukturplan Gesundheit Wien (RSG)

24.2.2026

Entsprechend der zwischen dem Bund und allen Bundesländern getroffenen Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens in der jeweils gültigen Fassung sowie dem Vereinbarungsumsetzungsgesetz 2024 stellt der Österreichische Strukturplan Gesundheit (ÖSG) den Rahmenplan für die Versorgungsplanung in den Regionalen Strukturplänen Gesundheit (RSG) dar.


Robotik-Premiere in der Herzchirurgie: Was der Floridsdorf Eingriff für das Gesundheitssystem bedeutet

3.2.2026

Kurz vor Weihnachten setzte die Klinik Floridsdorf ein gesundheitspolitisches Signal, das weit über die Mauern des Hauses hinausreicht: Erstmals in Österreich wurde ein da Vinci OP Roboter der neuesten Generation für eine herzchirurgische Operation eingesetzt. Ein Wiener Akutpatient erhielt eine roboterassistierte Bypassversorgung – durchgeführt von Herzchirurg Bernhard Winkler und seinem Team an der Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie. Der Eingriff verlief erfolgreich, der Patient konnte wenige Tage später nach Hause gehen. Doch die eigentliche Bedeutung liegt nicht allein in der medizinischen Premiere, sondern in dem, was sie für das österreichische Gesundheitssystem offenlegt: Robotik ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern ein strategischer Faktor im Wettbewerb der Spitäler – und ein Kostenblock, der gesundheitspolitische Entscheidungen erzwingt. Die Klinik Floridsdorf positioniert sich mit dem Eingriff als eines der führenden Robotik Zentren des Landes.


Die WIGEV-Kliniken werden modernisiert

21.1.2026

Der Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) startet ein umfassendes Modernisierungsprogramm, das alle städtischen Kliniken betrifft. Viele Gebäude sind über 100 Jahre alt und entsprechen nicht mehr den heutigen medizinischen, technischen und klimatischen Anforderungen. Nun beginnt ein Umbauprozess, der bis 2040 laufen soll und die Spitalslandschaft der Stadt grundlegend verändert.


Orthopädie in Wien: Kahlschlag letztlich abgewendet

15.1.2026

Die Wiener Gesundheitsplanung für das Jahr 2030 bringt zwar Einschnitte in der orthopädischen Versorgung, jedoch nicht in dem ursprünglich drastischen Ausmaß. Der nun beschlossene Regionale Strukturplan Gesundheit (RSG) sieht weiterhin Bettenkürzungen in den beiden orthopädischen Fachkliniken der Vinzenz-Gruppe – dem Orthopädischen Spital Speising und dem Herz-Jesu-Krankenhaus – vor, doch die zunächst geplante Reduktion um nahezu 50 % wurde deutlich entschärft. Ursprünglich hätte dieser Schritt massive Auswirkungen auf die Versorgungslage gehabt. Schon jetzt sind die Wartezeiten auf stationäre Aufenthalte hoch, und eine Halbierung der Betten hätte die Situation weiter verschärft. In den vergangenen Wochen führten Vertreter der Vinzenz Kliniken Wien intensive Gespräche mit der Stadt Wien, darunter auch mit Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Dabei wurde auf die Risiken einer übermäßigen Kürzung hingewiesen – mit Erfolg. Laut Vinzenz-Gruppe-Geschäftsführer David Pötz habe die breite Unterstützung aus Medien und Öffentlichkeit zusätzlich dazu beigetragen, ein Umdenken zu bewirken. Die Zielsteuerungskommission beschloss schließlich eine entschärfte Version des RSG 2030, die zwar Anpassungen vorsieht, aber den Fortbestand einer leistungsfähigen orthopädischen Versorgung sicherstellt. Für die Kliniken bedeutet der neue Plan auch einen klaren Auftrag: Prozesse sollen weiter in Richtung Ambulantisierung und Digitalisierung entwickelt werden. Zudem wird gemeinsam mit dem Wiener Gesundheitsverbund die Patient*innensteuerung modernisiert – künftig sollen etwa OP-Termine auch über die Gesundheitsnummer 1450 vergeben werden.


„Baukonzern Strabag übernimmt AKH doch nicht“

22.12.2025

berichtet die Kronen Zeitung. Der Vorstand der STRABAG SE teilte mit, dass die Gespräche mit der VIACAMA AG (ehemals VAMED AG) beendet wurden. Damit steht fest, dass STRABAG die AKH-Betriebsführungsgesellschaft, die VKMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H., nicht übernehmen wird. Seitens der VIACAMA AG wurde mitgeteilt, dass die technische Betriebsführung des AKH weiterhin auf Grundlage des bestehenden Vertrags und in enger Kooperation mit der Stadt Wien fortgeführt wird. Zu den Gründen für das Ende der Gespräche wollten weder das Unternehmen noch die Stadt Wien nähere Angaben machen. Schon im Oktober war bekannt geworden, dass die geplante gemeinsame Übernahme durch Porr und Strabag scheitert. Damals hieß es, die Verhandlungen hätten nicht „im angestrebten Zeitrahmen“ abgeschlossen werden können und zudem habe „die notwendige Genehmigung der Wettbewerbsbehörde“ gefehlt. Der Kurier berichtete zudem im August, im Wiener Rathaus gebe es Befürchtungen, die beiden Baukonzerne könnten sich durch den Erwerb der technischen Betriebsführung des AKH einen Vorteil bei anstehenden Bauprojekten bis 2030 sichern – insgesamt im Wert von rund 1,4 Milliarden Euro.


Bettenabbau in Wien

10.12.2025

Der Entwurf des regionalen Strukturplans Wiens sorgt für heftige Kritik. Geschäftsführer David Pötz spricht von „Verwunderung und Irritation“. Geplant ist ein massiver Abbau von Betten im Orthopädischen Spital Speising (von 240 auf 116) und im Herz-Jesu-Krankenhaus (von 90 auf 50). Beide Häuser sind führend bei Knie- und Hüftgelenksersatz. „Eine Halbierung ist undenkbar“, warnt Pötz und die Versorgung sei gefährdet. Schon jetzt warten Patienten bis zu 39 Wochen auf ein künstliches Kniegelenk und rund 30 Wochen auf ein Hüftgelenk. Mit weniger Betten würden sich die Wartezeiten weiter verlängern. Die Vinzenzgruppe verweist auf den steigenden Bedarf: Bis 2040 werde sich die Nachfrage nach orthopädischen Eingriffen vervierfachen. Ein Abbau sei daher kontraproduktiv. Neben Speising und Herz-Jesu gehören auch St. Josef, Göttlicher Heiland und das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern zur Gruppe. Aus dem Büro von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker heißt es, der Gesundheitsverbund habe ein Kooperationsangebot für die orthopädisch-traumatologische Versorgung gemacht. Der Ausgang bleibt offen – doch die Zukunft der orthopädischen Versorgung in Wien steht auf dem Spiel.


„Orange the World“

25.11.2025

Mit der weltweiten Kampagne wird jedes Jahr zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dem 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, auf ein ernstes gesellschaftliches Problem aufmerksam gemacht. Weltweit erstrahlen anlässlich der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" Gebäude in oranger Farbe als sichtbares Zeichen der Solidarität mit Opfern von geschlechtsspezifischer Gewalt.


Regionaler Strukturplan 2030 vorgestellt

18.11.2025

Die Wiener Gesundheitsversorgung wird in den kommenden Jahren deutlich ambulanter. Gemeinsam mit der Stadt Wien plant die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), die Zahl der regionalen Gesundheitszentren bis Ende 2030 massiv zu erhöhen. Dies wurde im Rahmen der Präsentation des Regionalen Strukturplanes Gesundheit (RSG) 2030 von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und der Wiener ÖGK-Landesstellenausschuss-Vorsitzenden Agnes Streissler-Führer bekanntgegeben. Der RSG, der Anfang 2026 in Kraft tritt, legt den Planungshorizont für intra- und extramurale Versorgung bis 2030 fest und wurde im Einvernehmen mit Bund, Land und Sozialversicherung beschlossen. Ein zentrales Ziel ist die Ausweitung der regionalen Gesundheitszentren von derzeit 70 auf 169 Einrichtungen. Dazu zählen Primärversorgungseinheiten, Kinderzentren, Erstversorgungsambulanzen, Frauengesundheitszentren, Wundzentren, Diabeteszentren und Schmerzzentren.


Wien und NÖ wollen Gastpatienten-Problem lösen

21.10.2025

Wien und Niederösterreich streben eine Einigung im Konflikt um die Versorgung von Gastpatienten an. Am Montag kamen der Wiener Landesrat Hacker und sein NÖ-Kollege Kasser zu einem Treffen zusammen. In einer gemeinsamen Mitteilung bezeichneten sie das Gespräch anschließend als „Startschuss“. Neben der Gastpatienten-Thematik wurde auch über die mögliche Gründung einer Gesundheitsregion Ost, wie von Wiens Bürgermeister Ludwig gefordert, unter Einbeziehung des Burgenlands gesprochen – laut Aussendung handelte es sich um ein „erstes konstruktives Gespräch“.


STRABAG und Porr teilen VAMED-Geschäft auf

14.10.2025

Plan war eine gemeinsame Gesellschaft zur Übernahme der VAMED, nun geht man getrennte Wege. Die STRABAG plant nun den Alleinerwerb der VAMED-KMB Krankenhausmanagement und Betriebsführungsges.m.b.H., die unter anderem für die technische Betriebsführung und Bauprojekte des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Wien zuständig ist. Laut STRABAG laufen dazu konstruktive Gespräche mit dem Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV). Im Wiener Rathaus wurden laut einem Bericht des „Kurier“ Bedenken laut, dass sich STRABAG durch den Erwerb der technischen Betriebsführung des AKH Wien Bauaufträge im Umfang von rund 1,4 Milliarden Euro bis 2030 sichern könnte. Diese betreffen geplante Sanierungen, Neu- und Zubauten. Die Porr AG übernimmt das österreichische Projektentwicklungsgeschäft der VAMED sowie deren Beteiligungen an den Vitality-World-Thermen. Dazu zählen unter anderem die Thermen in Wien, Geinberg, Längenfeld, Kaprun, Laa und Frauenkirchen. Mit der nun erfolgten Aufteilung zwischen STRABAG und Porr scheint der Weg für den vollständigen Rückzug von Fresenius aus dem VAMED-Geschäft in Österreich geebnet – vorausgesetzt, die ausstehenden behördlichen Genehmigungen werden erteilt.


Neuer Geschäftsführer für das St. Josef Krankenhaus Wien

14.10.2025

MMag. René Lambert folgt auf Mag. Andreas Waldsich, MIM, der nach über sechs Jahren an der Spitze des St. Josef Krankenhauses Wien als Wertevorstand ins Herz-Jesu Krankenhaus Wien wechselt, ebenfalls ein Haus der Vinzenz Kliniken Wien. René Lambert bringt mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Gesundheitswesen mit. Nach dem Abschluss der Studien Betriebswirtschaftslehre und Sportmanagement und ersten beruflichen Erfahrungen im Bereich Immobilien startete er bald seine Karriere im Spitalswesen. Er war zunächst vier Jahre als Finanzcontroller in der Klinik Ottakring (ehem. Wilhelminenspital) tätig und wechselte danach in die Generaldirektion des damaligen Wiener Krankenanstaltenverbundes. Dort leitete er acht Jahre lang die Stabsstelle Betriebswirtschaft. Im August 2016 übernahm er die Leitung des Bereichs Controlling in der Vinzenz Gruppe, wo er für die Gesamtsteuerung der gruppenweiten Budget- und Prognoseprozesse verantwortlich zeichnete. Die Vinzenz Gruppe beschäftigt über 12.000 Mitarbeiter*innen.


Kritik an „ausgeprägter Zwei-Klassen-Medizin” in Wien

23.9.2025

Ein aktueller Bericht der Wiener Pflege- und Patient:innenanwaltschaft (WPPA) wirft ein Schlaglicht auf die zunehmenden Herausforderungen im österreichischen Gesundheitssystem. Während Fortschritte bei Prävention und Patient:innenrechten verzeichnet werden, dominieren lange Wartezeiten und akuter Personalmangel die Realität vieler Patient:innen. Wiens Patient:innenanwalt Gerhard Jelinek kritisiert bei der Präsentation des WPPA-Tätigkeitsberichts 2024 deutlich: Wer bereit ist, privat zuzuzahlen oder eine Zusatzversicherung besitzt, erhält deutlich schneller Termine – sei es für Operationen, radiologische Untersuchungen oder Facharztbesuche. Diese Entwicklung fördert eine Zweiklassenmedizin, in der finanzielle Mittel über die Geschwindigkeit der Versorgung entscheiden.


Neue Darstellung der OP-Wartezeiten

11.9.2025

Der Wiener Gesundheitsverbund führt jährlich rund 140.000 Operationen durch. Ab sofort werden die Wartezeiten für planbare Eingriffe rückblickend dargestellt – also basierend auf tatsächlich durchgeführten Operationen im vergangenen Jahr. Diese neue Methode ersetzt die bisherige prognostische Darstellung, die auf aktuellen Wartelisten beruhte. Ziel ist eine realitätsnahe und transparente Information für Patient*innen, frei von Verzerrungen durch Doppelmeldungen oder saisonale Schwankungen


Rohbau für neue Unfallchirurgie fertiggestellt – Inbetriebnahme 2026

12.8.2025

Der Wiener Gesundheitsverbund errichtet auf dem Gelände der Klinik Ottakring ein neues Gebäude für die Unfallchirurgie. Nur neun Monate nach Baubeginn im November 2024 wurde der Rohbau des Holzgebäudes fertiggestellt – ein bedeutender Meilenstein. Die neue Infrastruktur soll eine rund um die Uhr verfügbare unfallchirurgische Versorgung für alle Wienerinnen und Wiener sicherstellen.