Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Nie mehr Sprachprobleme mit PatientInnen

25.3.2019

Von der österreichischen Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit wurde die Arbeitsgruppe „Umgang mit nicht-deutsch-sprachigen PatientInnen“ mit dem Pilotprojekt „Videodolmetschen im Gesundheitswesen“ ins Leben gerufen. Das Konzept wurde von der Plattform Patientensicherheit in Kooperation mit dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin, dem ServiceCenter ÖGS barrierefrei und dem Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien entwickelt. Rechtssicher und kompetent präsentiert sich nun VIDEODOLMETSCH mit ausgebildeten DolmetscherInnen mit mehr als 50 Sprachen. Einfach und unkompliziert per PC, Laptop oder Pads zu jeder Tages- und Nachtzeit im Krankenhaus. Derzeit nutzen europaweit rund 25.000 diesen Dienst!


Erstversorgungsambulanzen für Spitäler

18.3.2019

Weil praktische Ärzte oder Fachmediziner im niedergelassenen Bereich derzeit an Wochenenden sowie an den Tagesrandzeiten ihre Praxen so gut wie nicht geöffnet hätten, würden viele Menschen automatisch ins Spital gehen. Die Ambulanzstruktur in den Wiener Spitälern soll neu organisiert werden. Konkret sind mittelfristig in allen Stadt-Krankenhäusern sogenannte Erstversorgungsambulanzen vorgesehen.


Zum zehnten Mal in Folge hat es Wien geschafft

15.3.2019

Wien ist der jüngsten Mercer-Studie zufolge weiterhin die weltweit lebenswerteste Stadt. Das Beratungsunternehmen hat die Bundeshauptstadt zum inzwischen zehnten Mal hintereinander auf den ersten Platz gereiht. Dahinter liegen Zürich an zweiter sowie Vancouver (Kanada), München und Auckland (Neuseeland) ex aequo an dritter Stelle. "Neben einem stabilen politischen und sozialen Umfeld punktet die österreichische Hauptstadt vor allem durch sehr gute medizinische Versorgung, ein abwechslungsreiches Kultur- und Freizeitangebot sowie eine ausgesprochen hohe Anzahl an internationalen Schulen"


Der Wiener Krankenanstaltenverbund wird zum Wiener Gesundheitsverbund

6.3.2019

Mit der neuen Rechtsform erhält der Wiener Krankenanstaltenverbund auch einen neuen Namen. Ab 1. Jänner 2020 wird der KAV Wiener Gesundheitsverbund heißen und eint als Dachmarke die beiden Geschäftsfelder Wien Kliniken und Wien Pflege. „Der Name Wien Kliniken geht nicht verloren“ so Hacker. „Er betitelt künftig das Geschäftsfeld, indem die Krankenhäuser geführt werden“. Auch die Einrichtungen des KAV erhalten neue Namen. Die städtischen Krankenhäuser werden in Kliniken umbenannt und mit dem jeweiligen Bezirksnamen versehen (z.B. Wiener Gesundheitsverbund, Klinik Hietzing). Eine Ausnahme bildet das AKH. Es behält seinen Namen, aber „Wiener Gesundheitsverbund“ wird ihm ebenfalls vorangestellt.


Gesundheit in Wien ist bunt!

4.3.2019

Genauso bunt sind die Ideen, die jedes Jahr von der Wiener Gesundheitsförderung mit dem Wiener Gesundheitspreis ausgezeichnet werden. 2019 steht der Preis im Zeichen des Jahresschwerpunkts „Gesunde vielfältige Stadt“. Einreichungen sind bis Freitag, 10. Mai 2019, möglich – auch in den bewährten Kategorien „Gesund in Grätzel und Bezirk“ sowie „Gesund in Einrichtungen/Organisationen“. In der Kategorie „Gesunde vielfältige Stadt“ werden zusätzlich drei Medienpreise vergeben.


Krebs: Welche Rolle spielt die Postleitzahl?

4.3.2019

"Die Diagnose Krebs gehört zu den großen Ängsten des spätmodernen Menschen, auch wenn es sich dabei dank der Fortschritte in der medizinischen Forschung längst nicht mehr zwangsläufig um ein Todesurteil handelt. Stimmt es also nun, dass Österreich das beste Land ist, in dem man leben kann, wenn man Krebs bekommt? Bekommt jeder Patient hierzulande nach einer allfälligen Diagnose die gleiche Behandlung, nämlich die bestmögliche? Nein….


Masernerkrankungen sorgen für Impf-Boom in Österreich

21.2.2019

Die Berichterstattung über die Masern-Ausbrüche in den vergangenen Wochen bewog zahlreiche Österreicher dazu, sich impfen zu lassen. In Wien gab es in den vergangenen drei Wochen um 80 Prozent mehr Impfungen als im Vorjahr. 95 Prozent Durchimpfungsrate sind notwendig, um die Bevölkerung vor Masern effektiv zu schützen. Österreich liegt nach Schätzungen um gut zehn Prozent darunter. So gesehen, haben die Masern-Ausbrüche der vergangenen Wochen auch ihr Gutes. Die Berichterstattung hat deutlich mehr Österreicher dazu bewogen, sich impfen zu lassen, ergab ein Rundruf bei den Gesundheitsbehörden in den Bundesländern.


Kassen rüsten für e-Rezept

18.2.2019

Die Krankenkassen, die Ärztekammer und die Apothekerkammer haben sich auf die Einführung des elektronischen Rezeptes geeinigt. 60 Millionen Rezepte werden jährlich in Österreich ausgestellt, das sei ein Berg so hoch wie der Kilimandscharo (5.895 m). Allein durch den Wegfall von Rezeptblöcken etc. werde sich der Hauptverband 2 bis 2,4 Mio. an direkten Kosten sparen. Ärzte und Apotheker sollen 3 Mio. Euro Anschubfinanzierung und Pauschalvergütung für die Wartung bekommen, so der Hauptverband.


Kaiser-Franz-Josef-Spital

15.2.2019

Das Geriatriezentrum im Kaiser-Franz-Josef-Spital schließt mit Jahresende und wird zum Onkologiezentrum umgebaut. Rund hundert Geriatrie-Patienten sind betroffen. Sie werden in andere Pflegehäuser der Stadt umgesiedelt. Betroffen sind rund 100 Patienten und 116 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Für das Personal gibt es im KAV eine Arbeitsplatzgarantie, die Bewohner müssen bis Jahresende übersiedeln.


Influenza: Besuchsverbot im KH Oberwart und in Wien tausende Neuerkrankungen

12.2.2019

In Wien gab es in der vergangenen Woche 9.300 Neuerkrankungen. In der Woche zuvor waren es rund 8.400 gewesen. Der Trend zeigt nach oben, stellten die Experten vom Diagnostischen Influenzanetzwerk Österreich (DINÖ) fest. Im Krankenhaus Oberwart gilt seit Freitag ein Besuchsverbot für vier Stationen. Ursache ist das Auftreten von Grippeviren: Rund 15 Patienten seien an Influenza erkrankt, bestätigte ein Sprecher der KRAGES am Montag einen Bericht der BVZ.


Haus der Barmherzigkeit erhält Zertifikat als familienfreundlicher Arbeitgeber

5.2.2019

Eine ausgeglichene Balance zwischen Berufs- und Privatleben rangiert bei einem Großteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der Prioritätenliste ganz oben. Auch im Haus der Barmherzigkeit, das schwer pflegebedürftigen Menschen und chronisch Kranken Langzeitbetreuung bietet, steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vordergrund. „Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten in der Altenpflege und in der Betreuung von Menschen mit Behinderung" so die Personalentwicklung des Hauses. Mit der Verleihung des Grundzertifikats erhält das Unternehmen das staatliche Gütezeichen berufundfamilie sowie die Nutzungsrechte für das europaweit geschützte Gütezeichen workandfamily.


Spital-Scheren: Kurzer Schnitt – und ab in den Sondermüll

5.2.2019

Die Einweg-Schere im Spital wird oft nur während Sekunden gebraucht. Aber sie durchläuft einen absurden Weg von der Ressource über die Produktion bis zur Trennung in der Schlacke. Das kleine Ökologie-Dilemma als Beispiel für das Grosse und die Problematik der Wiederaufbereitung".


Neue zentrale Geburtsanmeldung in Wien

4.2.2019

Die Stadt Wien schafft gemeinsam mit dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) und der Vinzenz Gruppe mit der zentralen Geburtsanmeldung einen neuen Service für schwangere Frauen: Ab sofort können sie sich unkompliziert und bequem von zu Hause zur Geburt anmelden - online unter www.geburtsinfo.wien oder oder telefonisch - +43 1/90 801. Mit der zentralen Anmeldung zur Geburt hat Wien ein Service geschaffen, mit dem Frauen einfach und ohne großen Aufwand zu ihrem Geburtsplatz kommen.


Krankenhaus Nord wird besiedelt

30.1.2019

Von der Baustelle zum Spital: Wenige Wochen vor der Eröffnung ist das Krankenhaus Nord bereits Arbeitsplatz zahlreicher Mitarbeiter. Die Haus- und Sicherheitstechnik wird getestet und die Übersiedelung vorbereitet. Obwohl das KH Nord noch als Betriebsstätte gilt, wird es immer belebter: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen ihren neuen Arbeitsplatz kennen, Schulklassen bekommen Führungen, es wird alles gereinigt und bezugsfertig gemacht. „Es wird alles planmäßig passieren, so wie im letzten Jahr auch schon, wo wir schon ein Jahr zuvor verkündet haben, wann wir fertig sind und wann die Behördenverfahren beginnen. Also es läuft eigentlich wie am Schnürchen“, sagt KAV-Generaldirektor Herwig Wetzlinger.


Ärztemangel

30.1.2019

Um den Mangel an Kassen-Hausärzten in Wien auszugleichen, brauche es eine Strukturänderung, sagt die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz. Sie möchte, dass andere Gesundheitsberufe wie Pflegekräfte mehr Verantwortung bekommen. „Warum soll nicht auch eine gut ausgebildete Pflegekraft, die mit einem Arzt oder einer Ärztin zusammenarbeitet, Hausbesuche machen, Wunden versorgen, Infusionen und Spritzen geben und Gespräche führen. Das wäre eine zukunftsfähige Entwicklung. Die ist in anderen Ländern auch schon Realität“, sagt Pilz in einem „Wien heute“-Interview.


News aus der Krankenhauslandschaft Österreichs

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Eine gute Idee

22.1.2019

Der Weg vom Auto bzw. Spitalseingang ins Krankenhausinnere kann für Patienten und oft auch ihre Besucher, die nicht mehr gut zu Fuss sind, oft zur Qual werden. Das Spital Emmental in der Schweiz hat am Standort Burgdorf sogenannte Transportrollstühle angeschafft, die wie Einkaufwagen mit einer Pfandmünze zu entlehnen sind.


Videoüberwachung mit beruhigender Wirkung

14.1.2019

Aggressive Patienten und Besucher sowie Übergriffe durch sie auf Personal des Wilhelminenspitals hatten so überhand genommen, dass im Vorjahr eine Videoüberwachung montiert wurde. Die Zahl der Vorfälle hat sich fast halbiert. Ob Bespucken, Beschimpfen oder Würgen: Fast täglich kam es zu solchen und ähnlichen Vorfällen, heute hat sich die Zahl fast halbiert. Waren es 2017 noch 145 dokumentierte Vorfälle, bei denen Spitalspersonal beschimpft oder sogar geschlagen wurde, sind im vergangenen Jahr nur noch 67 gemeldet worden - ein Minus von 46 Prozent.


Wien-Bonus im Pflegebereich

7.1.2019

Gesundheits- und Sozialstadtrat Peter Hacker stellt eine Art "Wien-Bonus" für den Pflegebereich in Aussicht. Während man bei der stationären Pflege schon jetzt eine gewisse Zeit in Wien gewohnt haben muss, um Leistungen ersetzt zu bekommen, "sind wir im mobilen Bereich noch sehr großzügig", sagte der Ressortchef zur APA. Da werde sich etwas ändern. Die Stadt will sich sehr wohl anschauen, wie viel Leistungen sie derzeit etwa in Spitälern für Patienten aus anderen Bundesländern übernimmt. Die Ressorts wurden beauftragt, in ihrem jeweiligen Kompetenzbereich Möglichkeiten zu eruieren.


Das Krankenhaus Nord

ist

"das modernste Krankenhaus Österreichs – Lernen Sie es mit uns kennen" so der KAV.