Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Neue Bettenhäuser für Klinik Donaustadt

5.12.2022

Bis 2040 werden alle städtischen Spitäler – ausgenommen die neue Klinik Floridsdorf – modernisiert, um- oder neu gebaut. Die Klinik Donaustadt ist das jüngste der städtischen Spitäler, die in den nächsten Jahren erneuert werden. Im Zuge der Modernisierungspläne der Stadt wird auch die Klinik Donaustadt umgebaut. Die Bettenhäuser werden abgerissen und zwei statt drei neu gebaut. In Zukunft wird die Klinik Donaustadt das wienweite Ortho-Trauma-Zentrum sein. 30 Jahre steht das frühere SMZ-Ost bereits. Von 2025 bis 2037 soll umgebaut werden, geplante Kosten: rund 500 Millionen Euro.


Wien bekommt für Zentrum für Präzisionsmedizin

5.12.2022

Das Institut – finanziert vom Bund und aus Fördermitteln der Europäischen Union – soll rund 90 Millionen Euro kosten, ideale Rahmenbedingungen für mehr als 200 Forscher*innen schaffen und am Medizinstandort Wien die Entwicklung maßgeschneiderter Therapien unter Berücksichtigung modernster Diagnostik-Methoden ermöglichen. Die Stadt Wien und damit der Wiener Gesundheitsverbund sind Eigentümerin des Grundstückes und werden das Eric Kandel Institut – Zentrum für Präzisionsmedizin errichten.


Maskenpflicht in „Öffis“ bleibt

29.11.2022

In Wien werden die aktuellen Coronavirus-Schutzmaßnahmen wohl noch länger gelten. Laut Bürgermeister Michael Ludwig könnte die Maskentragepflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln den ganzen Winter über gelten.


Accenture präsentierte: Der Patient im Mittelpunkt

14.11.2022

Die 12. Wiener Fortbildungstage sind vorbei. Mit mehr als 200 Teilnehmer*innen war es ein großartiger Erfolg für die ARGE der Krankenhausmanager Wiens, so Prof. Anton Pohl vom Organisationsteam. In zahlreichen Vorträgen präsentierten Expertinnen und Experten ihre Sicht zum Kongressthema "Bereit für morgen?!". Hochinteressant war die Vorstellung der Accenture-Studie "Der Patient im Mittelpunkt - Mit einer Gesundheitsplattform ins neue Zeitalter" durch Mag. Michael Zettel, die uns hier zur Verfügung gestellt wird. In der Zusammenfassung werden u.a. hohe Kosten und geringer Outcome angeführt.


Klinik Floridsdorf

14.11.2022

Der Rechnungshof wirkt. Rund drei Viertel der überprüften Empfehlungen aus der Prüfungen der Klinik Floridsdorf, vormals Krankenhaus Nord, wurden zur Gänze oder teilweise umgesetzt. In den veröffentlichten Follow-up-Überprüfungen bekräftigt der Rechnungshof aber auch Empfehlungen, die er in den jeweils vorangegangen Berichten bereits ausgesprochen hatte. So gilt es, für den Wiener Gesundheitsverbund gemeinsam mit der neu geschaffenen Wiener Gesundheitsverbund Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH (WiGev) Projektgesellschaft Know-how aufzubauen, um die Bauherrenrolle für künftige Projekte umfassend wahrnehmen zu können.


Mehr Roboterchirurgie in Spitälern

7.11.2022

In den heimischen Spitälern soll noch stärker auf Roboterchirurgie gesetzt werden. Die an sich bereits gute Ausstattung der Spitäler mit diesen Geräten, soll sukzessive erweitert werden, heißt es im Vorfeld des Chirurgie-Kongresses in Linz, wobei Oberösterreich mit Salzburg im Spitzenfeld liegen. „Wir arbeiten heute mit einer Genauigkeit von einem halben Millimeter an der Schnittgenauigkeit und mit einem halben Grad in der Winkelgenauigkeit. Wir erreichen dadurch eine Genauigkeit, die mit freier Hand einfach nicht möglich wäre“, so Tobias Gotterbarm, Vorstand der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie am Kepler Uniklinikum.


Personalmangel in den Spitälern

7.11.2022

Die Beschäftigten in den oberösterreichischen Krankenhäusern sind am Limit. Im Oktober wurde eine Studie der Karl Landsteiner Universität Krems "MISSCARE-Austria" präsentiert. 75 Prozent der Befragten haben die Absicht, den Pflegeberuf zu verlassen. Ein Verbleib im Beruf bis zur Pension ist auch laut Arbeitsklima Index der AK Oberösterreich kaum vorstellbar.


Stadt Wien modernisiert Spitäler bis 2040

31.10.2022

Der Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) will dessen Kliniken bis zum Jahr 2040 komplett modernisieren. Den Anfang macht die Klinik Ottakring vormals Wilhelminenspital. Die „Klinik Ottakring der Zukunft“ wird aus vier Zentralbauten bestehen. Nicht nur für die Patienten und Patientinnen eine große Veränderung, auch für das Personal. Projektleiter Paul Bitzan vom WIGEV-Baumanagement betonte gegenüber „Wien heute“, dass von den Bestandsgebäuden nichts weiter genutzt werden wird, „außer der Betriebskindergarten und möglicherweise die Küche, aber sämtliche klinische Funktionen werden neu gebaut“. Der Neubau der Klinik Ottakring ist mit geplanten Kosten von 1,4 Milliarden Euro in diesem Jahrzehnt das größte Spitalsbauprojekt des WIGEV.


Wiener Gesundheitsverbund 4x ausgezeichnet beim Klinik Award in Berlin

24.10.2022

Die 60 besten, für den Klinik Award nominierten Praxisbeispiele der letzten drei Jahre wurden in Berlin vorgestellt. Gleich 4x gewann der Wiener Gesundheitsverbund. Neben 3 ausgezeichneten Projekten wurde der Wiener Gesundheitsverbund auch mit dem Sonderpreis der Jury für bestes Klinikmarketing in Silber ausgezeichnet. Tagungsort war die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt. Die feierliche Verleihung des Klinik Award fand im Beisein von Nikolaus Koller, Präsident der Bundeskonferenz Österreich, abends im Konzerthaus statt.


Spitäler in angespannter Situation

12.10.2022

Die Mitarbeitenden seien nun schon seit fast drei Jahren mit der Pandemie konfrontiert und Entspannung sei nicht in Sicht. Fachleute rechnen bereits für die kommenden anderthalb Wochen mit einem Anstieg der Covid-Patienten auf Normalstationen um 50 Prozent. Von zahlreichen "Gefährdungsanzeigen" berichten ORF und Zeitungen in ganz Österreich. Dies war auch ein Thema bei der kürzlich stattgefundenen Tagung der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs. Nahezu in allen Bundesländern gibt es gravierenden Personalmangel, der kaum mehr bewältigbar ist. Krankenstände, Überlastung des Personals und versäumte Ausbildungsoffensiven führen nun zu dieser prekären Situation. Nach einer vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) schon 2019 (!!!) durchgeführten Studie "Pflegepersonal-Bedarfsprognose für Österreich" wird der Ersatzbedarf bis zum Jahr 2030 mit rund 42.000 Personen geschätzt. Und das wussten ALLE ....


Ermittlungen zu KH Nord eingestellt

7.10.2022

Das juristische Nachspiel des Bauskandals rund um das KH Nord (Klinik Floridsdorf) ist beendet. Das berichtet die Tageszeitung „Kurier“ (Onlineausgabe). Es gebe keine weiteren Ermittlungen gegen einen Manager und eine Ex-Stadträtin.


Modernisierung der WiGeV Kliniken

3.10.2022

Das Rahmenbauprogramm des Wiener Gesundheitsverbundes, das bis 2040 die Modernisierung bis hin zum Neubau der beinahe gesamten Krankenhaus-Infrastruktur der Wiener Gemeindespitäler zur Folge haben wird, wurde im Wiener Gemeinderat einstimmig von allen fünf Fraktionen beschlossen. In den Kliniken Favoriten und Ottakring sind bereits erste Schritte gesetzt worden. „Alleine bis 2030 werden wir rund 3,3 Mrd. Euro investieren. Die Kliniken werden nicht nur auf den letzten Stand der Technik, bzw. Wissenschaft gebracht, sie werden auf klimagerechten Standards umgerüstet und ihre Struktur wird flexibel angelegt, sodass künftige wissenschaftliche bzw. medizinische Entwicklungen ohne größere Umgestaltungen integriert werden können“, so der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.


Campus Ottakring + Campus Penzing = Campus Leopoldstadt

5.9.2022

Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege des Campus Ottakring und des Campus Penzing sind übersiedelt. Mit 1.9.2022 findet der Schulbetrieb am neuen Campus Leopoldstadt, Lassallestrasse 1, 1020 Wien, statt. Das Bildungsangebot umfasst die Ausbildungen der Pflegeassistenz, der Pflegefachassistenz sowie den Akademischen Lehrgang für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege und die Weiterbildung Praxisanleitung.


Stadt Wien verlängerte CoV-Regeln

29.8.2022

Eigentlich wäre die Wiener CoV-Verordnung am 23. August ausgelaufen. Die Stadt Wien verlängert die bestehenden CoV-Regeln bis 23. Oktober. So muss weiterhin eine FFP2-Maske in den öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden. Auch in Apotheken muss die FFP2-Maske getragen werden. Die strengeren Regeln bleiben auch in Wiens Krankenhäusern aufrecht. Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Pro Tag und Patientin oder Patient dürfen maximal drei Personen zu Besuch kommen.


Kein Personal: Spitäler sperren Stationen

29.8.2022

10.000 Pflegekräfte braucht Wien in den nächsten zehn Jahren. Schon jetzt sind allein in den Wiener Gemeindespitälern 2.000 Stellen unbesetzt. Das ist jede 13. Stelle. Betten und auch ganze Stationen müssen gesperrt werden. In der Klinik Favoriten sind aufgrund der Personalsituation 147 Betten gesperrt, in der Klinik Ottakring ist eine Unfallchirurgie komplett geschlossen. Eine Gefährdungsanzeige wurde verfasst, die auf die Überlastung des Personals hindeutet.


Wiener Ordensspitäler behandelten 446.000 Patienten

23.8.2022

Die Wiener Ordensspitäler haben in einer Aussendung ihre Leistungsbilanz 2021 präsentiert und zugleich die gute Partnerschaft mit der Stadt Wien betont. In den Ordensspitälern steht jedes fünfte Wiener Spitalsbett und es werden dort rund ein Viertel der stationären Patientinnen und Patienten behandelt. Die sieben Krankenhäuser hätten 2021 zudem bedeutsame Beiträge zur Behandlung von Menschen mit COVID geliefert: So wurden rund 1.560 Akutpatienten (1.190 auf Normalstationen, 370 auf Intensivstationen) behandelt, zudem erhielten in vier Ordensspitälern rund 730 Patienten eine stationäre Post-Covid Behandlung.


Neueste Informationen zu COVID-19-Impfstoffen

online

Die nun geltenden Regeln

1.8.2022

Die Quarantäne nach einem positiven Coronavirus-Test ist Geschichte. Wer sich nicht krank fühlt, kann demnach auch nach einem positiven Test das Haus verlassen, ist allerdings Verkehrsbeschränkungen unterworfen. Das bedeutet, dass FFP2-Maske getragen werden muss, außer man ist im Freien und es sind innerhalb von zwei Meter Abstand keine anderen Personen unterwegs. Sonderregelungen gibt es in mehreren Bundesländern: In den Salzburger Spitälern müssen symptomlos infizierte Mitarbeiter, die keinen Kontakt zu Patienten haben, ab Montag mit FFP2-Maske regulär zum Dienst erscheinen. Die anderen Bundesländer wollen kein ansteckendes Personal im Spital haben. In Wiener Spitälern, Pflegeeinrichtungen, Kindergärten und (den städtischen) Schulen etwa werden auch nach dem Quarantäne-Ende keine positiv getesteten Mitarbeiter zum Einsatz kommen. Im Burgenland müssen neben den Landesbediensteten auch Landeslehrer, Mitarbeiter der KRAGES-Spitäler und Pflegeheime zu Hause bleiben.


Details zu Quarantäne-Aus präsentiert

26.7.2022

Die Quarantäne bei Infektionen mit dem Coronavirus fällt mit dem 1. August. Das hat Gesundheitsminister Johannes Rauch nach einem Treffen mit den Bundesländern bestätigt. Bereits zuvor war eine entsprechende Verordnung kursiert. Dieser zufolge können positiv Getestete künftig mit einigen Einschränkungen das Haus verlassen, wenn sie sich nicht krank fühlen. Rauch betonte, man müsse in eine neue Pandemiephase eintreten. In einem Pressestatement zum weiteren Vorgehen im Pandemie-Management hat Bürgermeister Michael Ludwig das von der Bundesregierung geplante Aus für die Quarantäne scharf kritisiert und vor dem geplanten Schritt gewarnt: „Ich halte das für einen falschen Weg, den die Bundesregierung da einschlägt“, sagte Ludwig.


Spitäler bereiten sich auf nächste CoV-Welle vor

13.7.2022

„Wir haben eine neue Situation. Es ist das erste Mal, dass wir eine Welle im Juli beobachten.“, sagte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Die Stadt Wien behält ihren vorsichtigen CoV-Kurs bei. Angesichts der aktuellen CoV-Infektionswelle werden die Regeln in Gesundheitseinrichtungen verschärft. Die Menschen im Gesundheitsbereich seien dabei in mehrfacher Sicht besonders betroffen. Es gebe einerseits mehr Patientinnen und Patienten, andererseits mehr infiziertes Personal und es habe die Urlaubszeit begonnen.