Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Erstversorgung durch Ambulanz und Arzt

27.1.2020

In den Wartezonen der Ambulanzen der Wiener Spitäler müssen Patienten teils stundenlang warten. Gleichzeitig kommt die politisch immer wieder beschworene Verlagerung der Behandlung von den Krankenhäusern zu den niedergelassenen Ärzten nicht voran. Im Krankenhaus Wien-Hietzing startet nun ein Pilotprojekt zur Entlastung der Gemeindespitäler. Gesundheitsminister Anschober sichert sich EU-Geld für den noch schleppenden Ausbau der Primärversorgungszentren.


Umfrage: Wie stehen Sie zur Impfpflicht?

22.1.2020

Dieser Tage findet der jährliche Österreichische Impftag statt. Die neue Regierung plant in ihrem Programm keine Impfpflicht, aber mehr Aufklärung und Anreizsysteme. Was denken Sie? Wie sollen die Impfquoten erhöht werden? Nehmen Sie teil an der Umfrage von MedMedia ... und Ergebnisanzeige.


Neue Spitäler-Kooperation: Stadt Wien und AUVA

19.1.2020

AUVA und Stadt Wien/KAV intensivieren in einer neuen Art die Zusammenarbeit in der Sofort-Versorgung von Unfällen. Dafür wurde ein „Memorandum“ zur gegenseitigen Ressourcen-Nutzung im Sinne einer optimierten Spitals-Patienten-Versorgung unterzeichnet. Der Schwerpunkt der neuen Kooperation ist die Optimierung der Versorgung von Trauma (Unfall) PatientInnen im Großraum Wien.


Weißer Hof übersiedelt 2026 nach Wien

15.1.2020

Das Rehabilitationszentrum Weißer Hof der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) soll nur noch bis 2026 in Klosterneuburg bleiben. Wie Ex-Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage mitteilte, soll der Standort danach in das UKH Wien-Meidling übersiedeln. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt teilte mit, dass bis zur Übersiedlung in die Bundeshauptstadt der Betrieb am Standort in Klosterneuburg zur vollsten Zufriedenheit der Patienten weitergeführt werden solle.


KAV: OP-Wartelisten wieder online

14.1.2019

Nun wurden die neuen OP-Wartelisten des Wiener Krankenanstaltenverbund veröffentlicht, nachdem sie vor Monaten vom Netz genommen wurden. Sie wurde in den letzten Wochen überarbeitet, da die frühere Darstellung nicht korrekt war. Freiwillige Verschiebungen hätten die durchschnittliche Wartezeiten erhöht.


250 zusätzliche Ärztinnen und Ärzte im KAV

9.1.2020

Der Wiener Gesundheitsverbund, bisher Krankenanstaltenverbund (KAV) ist der größte Arbeitgeber im österreichischen Gesundheitswesen. Aktuell arbeiten in den KAV-Spitälern mehr als 3.500 ÄrztInnen, davon mehr als 1.100 in Ausbildung. Ab 2020 erhöht der städtische Spitalsbetreiber seine Kapazitäten um 250 Stellen für FachärztInnen und ÄrztInnen in Ausbildung. Weiters wurden Pflegekräfte aller Professionen auf Betreiben von Wiens Gesundheitsstadtrat, auf die Mangelberufsliste gesetzt. Wien hat, wie auch alle anderen Bundesländer, mit einem Pflegekräftemangel zu kämpfen. Wien braucht bis 2030 mehr als 9.000 neue Pflegekräfte.


Kindermedizinische Versorgung

7.1.2019

Die geplante Sperre der Kinderabteilung im Krankenhaus Nord/Klinik Floridsdorf zwischen 8. und 19. Jänner entfachte ein unverständliches Medienecho. Tatsache ist, das sehr viele Abteilungen in den Wiener Spitälern temporär gesperrt werden um Zeitfenster zu schaffen, in denen Personalurlaube ermöglicht werden als auch notwendige Arbeiten durchgeführt werden können. Eine absolut gängige Maßnahme! In diesen Situationen übernehmen alle anderen KAV-Spitäler die medizinische Versorgung. Also keine Panikmache, die wienweite Versorgung ist sichergestellt.


Pflegekräfte ab 2020 auf Mangelberufsliste

7.1.2019

Auf Betreiben von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker wurden Pflegekräfte aller Professionen ab 2020 auf die Mangelberufsliste gesetzt. Wien hat, wie auch alle anderen Bundesländer, mit einem Pflegekräftemangel zu kämpfen. Wien braucht bis 2030 mehr als 9.000 neue Pflegekräfte. Auf der Mangelberufsliste befinden sich derzeit 45 Berufe, um den Fachkräftemangel in Österreich zu bekämpfen. Die Liste wird nahezu jährlich von der Bundesregierung überarbeitet. Durch die Aufnahme auf die Mangelberufsliste können nun auch Pflegefachkräfte aus Nicht-EU-Staaten mittels Rot-Weiß-Rot–Karte vereinfacht nach Österreich zuwandern und hier einen ihren Qualifikationen entsprechenden Beruf auszuüben.


Wiener Krankenanstaltenverbund wird Wiener Gesundheitsverbund

20.12.2019

Der Wiener Gemeinderat hat die Statutenänderung für den Wiener Krankenanstaltenverbund beschlossen. Wiens größter Gesundheitsdienstleister wird damit 2020 zum Wiener Gesundheitsverbund und ist damit inmitten der umfassendsten Reform seiner Geschichte. "Die Umbenennung des Unternehmens ist ein sichtbares Zeichen für all die Weiterentwicklungen, die dazu nötig sind, die Veränderungen in der Managementstruktur, der Sanierungs- und Modernisierungsplan für die Wiener Städtischen Spitäler und die neue Rechtsform, die uns den notwendigen Handlungsspielraum für unsere weitere Unternehmensentwicklung gibt", so die Generaldirektorin des KAV. Im Zuge der Umbenennung des Konzerns bekommen auch alle Spitäler und Pflegewohnhäuser neue Namen. Sie sollen den Patientinnen und Patienten Orientierung geben .....


Ausgliederung des KAV für Wiener Gesundheitssystem essenziell

16.12.2019

„Zunächst braucht der Wiener Krankenanstaltenverbund, das größte Gesundheitsunternehmen Österreichs, endlich eine Finanz- und Personalhoheit, damit dieser sich selbst sanieren und die notwendigen Schritte für eine ausreichende Patientenversorgung setzen kann“, fordert die Wiener Ärztekammer und begrüßt die jüngsten Zusagen von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker für mehr Investitionen in den niedergelassenen Bereich, um die Wiener Spitäler indirekt zu entlasten. Angekündigt ist die Reform für 2020.


Neue Operationssäle im St. Josef Krankenhaus

16.12.2019

Der Um- und Ausbau des St. Josef Krankenhauses Wien ist nun seit 2015 im Gange, und das bei laufendem Betrieb. Bisher meistert man diese Aufgabe bravourös und hat nun einen weiteren Quantensprung geschafft: Die neuen Operationssäle sind in Betrieb. „Für die operativen Fächer brechen hier neue Zeiten an“, freut sich Dr. Ulrich Schmidbauer, Ärztlicher Direktor des Hauses und selbst Chirurg. „Die schneidenden Fächer, also Chirurgie, Plastische Chirurgie und Gynäkologie, aber auch unsere medizinischen Zentren – das Darmgesundheitszentrum, das Brustgesundheitszentrum und das Zentrum für Speiseröhren- und Magenchirurgie – können sich auf mehr Flexibilität bei der Planung von Operationen, effiziente Abläufe und eine moderne technische Ausstattung freuen.


11. Wiener Fortbildungstage

13.12.2019

Am 11. und 12. November 2019 fanden die mittlerweile 11. Wiener Fortbildungstage für Krankenhausmanagement der ARGE der Krankenhausmanager Wiens statt. Erstmals unterstützte dabei MEDahead die Abwicklung und die Organisation der Fachausstellung. Die Fortbildungsveranstaltung hat sich über die Jahre als Fixpunkt in den Kalendern der Krankenhausmanager, der Industrie und der wichtigsten Entscheidungsträger im österreichischen Spitalswesen etabliert. Um die perfekte Organisation und Abwicklung dieser immer größer werdenden Veranstaltung zu garantieren, suchte die ARGE heuer die Unterstützung der Kongressprofis von MEDahead. Als einer der größten Organisatoren von Ärztefortbildungen in Österreich war es MEDahead eine Freude, die bewährte Expertise in die Veranstaltung einbringen zu dürfen. Angesichts dieser neu genutzten Synergien kam es zu einem Besucherrekord und auch die Fachausstellung der Industrie musste aufgrund der großen Beliebtheit expandieren.


Das Krankenhaus Nord bekommt mehr als 70 zusätzliche Dienstposten

13.12.2019

Das kündigt der Krankenanstaltenverbund (KAV) an. Mit Beginn der Inbetriebnahme wurden alle Prozesse überprüft. Die nunmehrige Aufstockung des Personals ist eine erste Maßnahme. Der größte Brocken entfällt auf das Pflegepersonal. „Weil es die größte Berufsgruppe in der Klinik ist“, so der Pflegedirektor Jochen Haidvogel im ORF. Des Weiteren werden Dienstposten für Hebammen, Ärzte und Physiotherapeuten geschaffen. Es sollen aber auch weitere Serviceassistenten und administratives Personal angestellt werden. Bis das Personal gefunden wird, dürfte es aber noch etwas dauern.


OP-Kleidung bzw. OP-Abdeckungen: Einweg oder Mehrweg?

3.12.2019

Prof. Dr. Zastrow, Institutsdirektor Hygiene und Umweltmedizin Berlin/Coburg, war Referent bei den 11. Wiener Fortbildungstagen. In seinem hochinteressanten Referat „Hygiene quo vadis“ forderte er einmal mehr, die Hygienesicherheit in den Häusern sicherzustellen. Vorfälle, wie wir alle sie kennen, seien ein Zeichen von Schlamperei, die mit allen Mittel geahndet werden müssen. Ein klares Bekenntnis legte er auch für die wiederverwendbare OP-Bekleidung aus textilen Laminaten und permanent hydrophoben Materialien aus Mikrofilamentgewebe ab. Untersuchungen zeigen, dass nicht nur die hohe Sicherheit und der Tragekomfort der textilen Bekleidung, sondern auch weniger Entsorgungsprobleme dafür sprechen. Ebenfalls werden wertvolle Ressourcen geschont und damit ein nachhaltiger Beitrag für den Umweltschutz geleistet. Bei Kaufentscheidung empfahl er, die Operateure bezüglich Tragekomfort mitentscheiden zu lassen und stellte die These auf, dass „sie mit optimaler Bekleidung auch besser operieren würden“. Bei den OP-Abdeckungen ist beispielsweise auch das einfachere Handling bzw. die Drapierbarkeit hervorzuheben. (ap)


Krankenhaus Nord

28.11.2019

Im Interview nimmt KAV-Direktor Herwig Wetzlinger zu den Medienberichten über das Krankenhaus Nord (Klinik Floridsdorf) Stellung. Insbesondere zu Personalmangel, Wasserschäden und gesperrte OP-Säle. Zu fehlende Gehälter meint er „das war eine inakzeptable Aktion, die absolut vermeidbar gewesen wäre.“


Die Zukunft der Krankenhausplanung

25.11.2019

Im Rahmen der 11. Wiener Fortbildungstage für Krankenhausmanagement lud gsm Gesellschaft für Sicherheit in der Medizintechnik zum ersten gsm Expertengespräch „Neue Lösungen für neue Herausforderungen in der Krankenhausplanung". Dieses lieferte einen wertvollen Blick über den eigenen Tellerrand und ermöglichte konkreten Erfahrungsaustausch, auch anhand von Best Practice Beispielen. Durch diese brancheninterne Vernetzung können Verantwortliche aus unterschiedlichen Bereichen die komplexen Herausforderungen auf einem hohen Niveau gemeinsam erörtern. "Wir diskutierten Vor- und Nachteile von Vorgehensweisen und schaffen so einen Mehrwert für alle Teilnehmer - und damit auch einen Nutzen für künftige Projekte“ resümiert Ing. Lukas Dolesch, Geschäftsführer der gsm Gesellschaft für Sicherheit in der Medizintechnik.


Auszeichnung für die Wiener ARGE

25.11.2019

Bei den 11. Wiener Fortbildungstagen überreichte Dr. Lajos Ari vom Verband der ungarischen Krankenhausdirektoren (EGVE) dem Vorsitzenden der ARGE der Krankenhausmanager Wiens, Wilhelm Strmsek die Ehremedaille zum 30jährigen Bestand der EGVE und jahrzehntelangen Freundschaft mit den Wiener KrankenhausdirektorInnen. Dabei betonte Dr. Ari seine Österreich-Verbindung, die schon bei der Ausbildung im Österreichischen Institut für Krankenhausmanagement (ÖIK) in ferner Vergangenheit begann und die Fortführung dieser Beziehung in der Gegenwart, sowohl in Wien als auch in Ungarn. Er sprach auch eine Einladung zum 29. Kongress der Europäischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren aus, der von 30.9. bis 2.10.2020 in Budapest stattfindet.


Gewalt im Spital

21.11.2019

Rund 85 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Spitälern der Stadt Wien fühlten sich schon einmal durch aggressives Verhalten von Patienten bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Personals im Auftrag des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV). Bei den Arbeitsbereichen zeigt sich wenig überraschend, dass insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit laufendem Patientenkontakt Aggression erleben. Auch wenn die häufigste Form der Gewalt gegenüber Ärzten und Ärztinnen sowie dem medizinischen und pflegerischen Personal „nur“ verbaler Art ist, fordert die Ärztekammer neuerlich mehr Personal. Verbale Gewalt „steigt, wenn man auf die Behandlung warten muss, da besteht ein enger Zusammenhang mit der Personalknappheit, die wir haben“ so die ÄK.


Erfolgreiche 11. Wiener Fortbildungstage

18.11.2019

Bei den kürzlich zu Ende gegangenen Wiener Fortbildungstagen „Zeit für (mutige) Veränderungen“ waren über 240 TeilnehmerInnen aus allen Bundesländern Österreichs, aus Deutschland, Südtirol und Ungarn angemeldet. Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland befassten sich mit den Themenschwerpunkten Patientensicherheit, Personal und künstliche Intelligenz. Beendet wurde der Kongress mit einem "come together" und dem Wunsch, bei den 12. Wiener Fortbildungstagen wieder dabei zu sein.


AKH Wien: 1,4 Mrd Investitionen aber Probleme im Krankenhaus Nord

18.11.2019

Im Jänner 2016 wurde ein umfassender Investitionsplan bis zum Jahr 2030 für gemeinsame Innovationen von AKH Wien und Medizinischer Universität Wien beschlossen, um die zukünftigen Anforderungen für die medizinische und pflegerische Versorgung und die universitären Aufgaben in Forschung und Lehre bestmöglich erfüllen zu können. Nun ist die 2. Stufe der Bauprojekte voll im Laufen und umfasst 28 Projekte bis zum Jahr 2030 mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Mrd. Euro, das zu 60 Prozent von der Stadt Wien und zu 40 Prozent vom Bund getragen wird. "Kalt-Warm" im Gesundheitswesen schreibt die Kronen Zeitung. Das Wiener AKH baut aus - aber in dem erst im Sommer eröffneten Spital Nord spitzen sich die Personalprobleme zu.