Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Gewalt im Spital

21.11.2019

Rund 85 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Spitälern der Stadt Wien fühlten sich schon einmal durch aggressives Verhalten von Patienten bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Personals im Auftrag des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV). Bei den Arbeitsbereichen zeigt sich wenig überraschend, dass insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit laufendem Patientenkontakt Aggression erleben. Auch wenn die häufigste Form der Gewalt gegenüber Ärzten und Ärztinnen sowie dem medizinischen und pflegerischen Personal „nur“ verbaler Art ist, fordert die Ärztekammer neuerlich mehr Personal. Verbale Gewalt „steigt, wenn man auf die Behandlung warten muss, da besteht ein enger Zusammenhang mit der Personalknappheit, die wir haben“ so die ÄK.


Erfolgreiche 11. Wiener Fortbildungstage

18.11.2019

Bei den kürzlich zu Ende gegangenen Wiener Fortbildungstagen „Zeit für (mutige) Veränderungen“ waren über 240 TeilnehmerInnen aus allen Bundesländern Österreichs, aus Deutschland, Südtirol und Ungarn angemeldet. Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland befassten sich mit den Themenschwerpunkten Patientensicherheit, Personal und künstliche Intelligenz. Beendet wurde der Kongress mit einem "come together" und dem Wunsch, bei den 12. Wiener Fortbildungstagen wieder dabei zu sein.


AKH Wien: 1,4 Mrd Investitionen aber Probleme im Krankenhaus Nord

18.11.2019

Im Jänner 2016 wurde ein umfassender Investitionsplan bis zum Jahr 2030 für gemeinsame Innovationen von AKH Wien und Medizinischer Universität Wien beschlossen, um die zukünftigen Anforderungen für die medizinische und pflegerische Versorgung und die universitären Aufgaben in Forschung und Lehre bestmöglich erfüllen zu können. Nun ist die 2. Stufe der Bauprojekte voll im Laufen und umfasst 28 Projekte bis zum Jahr 2030 mit einem Investitionsvolumen von rund 1,4 Mrd. Euro, das zu 60 Prozent von der Stadt Wien und zu 40 Prozent vom Bund getragen wird. "Kalt-Warm" im Gesundheitswesen schreibt die Kronen Zeitung. Das Wiener AKH baut aus - aber in dem erst im Sommer eröffneten Spital Nord spitzen sich die Personalprobleme zu.


ELGA im KAV

13.11.2019

Gemeinsam mit den öffentlichen Spitälern in der Steiermark übernahm der KAV eine Vorreiterrolle in Österreich: Bereits vor mehr als drei Jahren führte er in seinen Häusern ELGA ein. Nach und nach folgten weitere Spitalsbetreiber und die niedergelassenen Ärzte. Für den KAV ist ELGA eine »Erfolgsstory«. Nach einem kurzen Testbetrieb im Krankenhaus Hietzing wurde ELGA flächendeckend in allen Spitälern und Pflegewohnhäusern des KAV eingeführt. Schon nach den ersten drei Monaten wurden insgesamt rund 400.000 stationäre und ambulante Entlassungen in ELGA registriert. Heute ist ELGA gut geübte Praxis im KAV: Bis Ende Mai 2018 wurden bereits weit über 5,5 Millionen Befunde über das elektronische System bereitgestellt.


Herz-Jesu Krankenhaus ist Wiens familienfreundlichstes Unternehmen

28.10.2019

Kürzlich wurde das Herz-Jesu Krankenhaus von der Initiative Taten statt Worte im Rahmen des Wiener Landeswettbewerbs zum frauen- und familienfreundlichsten Betrieb im Bereich Non-Profit Unternehmen gewählt. „Familie und gelingende soziale Beziehungen sind eine ganz wichtige Grundlage unserer Gesellschaft und damit auch die Basisvoraussetzung, um einen Teil seiner Lebenszeit erfolgreich in einem Unternehmen als Arbeitskraft einbringen zu können. Wir unterstützen daher unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, Beruf und Familie bestmöglich miteinander zu vereinbaren“, sagt Geschäftsführer Mag. David Pötz.


Neue innovative Gesundheitsplattform für Wien

21.10.2019

Die im Rahmen der DigitalCity.Wien Initiative – in Kooperation mit Professor Siegfried Meryn – initiierte, neue Plattform HEALTH.DigitalCity.Wien soll die brennendsten Themen rund um künftige Technologien und Digitalisierung im Gesundheitsbereich in Wien vorantreiben. Sie richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und die Ärzteschaft sowie an den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich mit medizintechnischen genauso wie pharmazeutischen Unternehmen und setzt auf Vernetzung und Kooperation der relevanten Akteure. Koordinationsstelle der DigitalCity.Wien Initiative ist Urban Innovation Vienna (UIV), ein Unternehmen der Wien Holding.


Pflegeplan vor Umsetzung

21.10.2019

Seit Anfang Oktober gibt es die Möglichkeit, sich als pflegender Angehöriger bei der Pflege Service Burgenland anstellen zu lassen. Für das Land steht die sozialrechtliche Absicherung von jenen im Mittelpunkt, die schon bisher ihre Angehörigen zu Hause gepflegt haben, aber für ihre Betreuungsarbeit weder bezahlt wurden, noch versichert waren. Anm: Leider nur im Burgenland.


Pflegewohnhaus Rudolfsheim-Fünfhaus

14.10.2019

Das neugebaute Haus ist ein gutes Beispiel dafür, den Spitalscharakter vor allem für Demenzpatienten zu vermeiden. Gegen den hohen Bewegungsdrang der Demenzpatienten hat man sich nun etwas einfallen lassen. Inmitten des sogenannten "Demenzgartens" befindet sich eine kleine Pergola mit einem Straßenbahn-Haltestellenschild der Wiener Linien. Einen Ticketautomaten gibt es auch. Dort bleiben die Patienten jetzt viel länger sitzen als zuvor, als es die fingierte Haltestelle noch nicht gab. Grundsätzlich ist das Pflegewohnhaus Rudolfsheim-Fünfhaus aber ohnehin so groß, dass man schon einmal 20 Minuten lang im Kreis schlendern kann, ohne eine Stelle zweimal zu passieren. Zwölf Stationen mit insgesamt 328 Zimmern weist der Komplex am Kardinal-Rauscher-Platz auf, vier Höfe sind in die Kubatur eingeschnitten, der Demenzgarten ist einer davon. Offiziell heißen die Höfe "Wachau", "Prater", "Wienerwald" und "Schneeberg". Die Gesiba hat das Pflegewohnhaus errichtet, den Wettbewerb dazu hatte der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) 2011 ausgeschrieben. Vier Jahre zuvor hatte die Stadt Wien ihr neues Geriatriekonzept beschlossen, das den Bau von acht neuen Pflegewohnhäusern beinhaltete. Diese sind nun alle in Betrieb.


E-Cards mit Foto werden ab sofort verschickt

4.10.2019

Die erhöhte Sicherheit, vor allem in Spitalsambulanzen, rechtfertigt diese Umstellung. Neben der Identitätsprüfung könne damit etwa verhindert werden, dass im Zuge der E-Medikation Arzneimittel einer falschen Person zugeordnet werden. Die neue E-Card bringt für die Versicherten keine Mehrkosten, sie wird gratis zugestellt.


Barrieren in Krankenanstalten abbauen !

30.9.2019

Am 24. September 2019 fand in Wien eine öffentliche Sitzung des Unabhängigen Monitoringausschusses und der Wiener Monitoringstelle zum Thema „Barrierefreiheit in Krankenanstalten“ statt. Zu diesem Anlass war auch der Krankenanstaltenverbund (KAV) eingeladen, der den Expertinnen und den Experten der Wiener Monitoringstelle die Türen zu einer Begehung öffnete. Diese sammelten in drei KAV-Krankenhäusern ihre Eindrücke zu noch vorherrschenden Barrieren und Barrierefreiheit und präsentierten ihre Ergebnisse.


Ärztekammer: Gastpatienten in Wiens Spitälern verschärfen Personalsituation dramatisch

27.9.2019

„Selbstverständlich ist es so, dass Wien und seine Spitäler als Standorte für Spitzenmedizin unter den Patienten auch in den anderen Bundeländern wahrgenommen werden“, erklärt der Vizepräsident der Ärztekammer für Wien den regen Andrang von Gastpatienten. 2016 lag der Anteil der Aufnahmen in den Wiener Gemeindespitälern von Einwohnern aus anderen Bundesländern bei 21,4 Prozent. Eine andere Kennzahl macht die Problematik noch deutlicher: 23,6 Prozent der Niederösterreicher und damit knapp ein Viertel wurden 2017 in Wien stationär versorgt, unter den niederösterreichischen Krebspatienten lag der Anteil sogar bei 47,8 Prozent.


"KAV-Führung wird (teil)entmachtet"

17.9.2019

Wie die Presse in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, wurde der Leiter der MA 24 (Strategische Gesundheitsversorgung), Senatsrat Mag. Richard Gauss in wesentlichen Bereichen der KAV-Führung vorgesetzt. „Die KAV-Führung hat nach all den Vorfällen einen Aufpasser bekommen.“ liest man in der Presse.


Spitalsärzte: Finanzierung als große Hürde für Gesundheit

9.9.2019

„Wien hat sich stets als Stadt der Spitzenmedizin ausgezeichnet“ so die ÄK-Wien beim "Wiener SpitalsärztInnenkongresses 2019“ im Wiener Museumsquartier. Der Gesundheitsbereich als Wirtschaftsfaktor war eines der Themen. Gesundheitsökonomen waren sich dabei einig, dass die Versorgung aufgrund der wachsenden Anzahl der Patienten in Zukunft mehr Investitionen benötigen werde. Das Wohl des medizinischen Personals - und in weiterer Folge auch das der Patienten - dürfe daher durch die stetigen Rationalisierungstendenzen „keine Einbußen“ erleiden.


Ärztekammer ortet Personalnot im KH Nord

1.9.2019

Das Wiener Krankenhaus Nord - Klinik Floridsdorf sorgt wieder einmal für Debatten. Anlass war diesmal eine geäußerte Kritik der Ärztekammer, wonach im Großspital in Floridsdorf Personalnot herrsche. Der Krankenanstaltenverbund stellt klar: Der Inbetriebnahme-Prozess des Krankenhauses Nord liegt voll im Plan. Das betrifft auch die Besetzung von Dienstposten für ÄrztInnen, den Pflege- sowie den Verwaltungsbereich. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Krankenhaus Nord machen einen großartigen Job", bestätigte der KAV-Direktor. "Sie sind es in erster Linie, die eine planmäßig verlaufende Inbetriebnahme eines der modernsten Spitäler Europas ermöglichen. Ich verstehe nicht, weshalb der Wiener ÄK-Vizepräsident mit falschen Aussagen die Belegschaft verunsichert. " Der Stufenplan in Richtung Vollbetrieb wird jedenfalls weiterhin konsequent umgesetzt."


Primärversorgungseinheit (PVE) in Wien-Meidling eröffnet

1.9.2019

In der Einrichtung in Wien-Meidling bieten neben praktischen Ärzten auch eine Diätologin, eine Psychotherapeutin und Sozialarbeiter ihre Leistungen an. Geboten wird ein umfassendes Angebot und verlängerte Öffnungszeiten bis 19 Uhr. Bundesweit sollen in den kommenden Jahren 75 PVE entstehen, allein in der Bundeshauptstadt sind 36 vorgesehen. Zu diesem 3. PVE in Wien-Meidling sollen im heurigen Jahr noch zwei bis drei weitere Standorte eröffnet werden.


Teure Medikamente und das Misstrauen der Patienten

26.8.2019

Alpbach: Zehn bis zwölf Jahre dauert im Regelfall die Erforschung und Entwicklung eines neuen Medikaments. Die Kosten liegen bei 2,2 Milliarden Euro. Im Durchschnitt schaffen es von 10.000 nur ein bis zwei Produkte zur Marktreife. Die Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz schlug konkret eine nationale Arzneimittelkommission vor, in die Patienten einbezogen werden müssten. Diese sollte die Prioritäten bei Medikamenten festlegen, es müsse Transparenz bei Preisverhandlungen geben. Es solle nicht dazu kommen, dass ein Patient sich beklagt, weil er ein Medikament nicht erhält: "Da muss man raus aus dem Misstrauen, ich komme zu kurz."


Volle Ambulanzen und steigende Aggressionsbereitschaft wegen Ärztemangels

23.8.2019

Die Wiener Ärztekammer ortet zunehmendes Aggressionspotential in übervollen Ambulanzbereichen und den damit verbundenen langen Wartezeiten durch Personalmangel. Die Wiener Bevölkerung ist seit 2010 um 200.000 Personen gestiegen – Ärztezahl im selben Zeitraum in KAV-Spitälern und im niedergelassenen Kassenbereich zurückgegangen. Das im Zuge der Messerattacke auf einen Wiener Spitalsarzt vom Krankenanstaltenverbund (KAV) angekündigte „Maßnahmenbündel mit Risikoanalyse und Sicherheits-Checks" in allen KAV-Einrichtungen wird von der Wiener Ärztekammer grundsätzlich „als erster Schritt" begrüßt. „Das allein wird allerdings nicht ausreichen", gibt Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres zu bedenken. „Wir brauchen mehr Ärztinnen und Ärzte in Wien, sowohl in den Spitälern als auch im niedergelassenen Kassenbereich – darin liegt der Kern des Problems."


Sophienspital-Areal öffnet temporär als Park

23.8.2019

Lange blieb die künftige Nutzung des Sophienspital-Areals, das sich in der Nähe des Westbahnhofs befindet, ungeklärt. Nun geht es an die Umsetzung: Die Grünflächen sind seit Donnerstag temporär für die Bevölkerung geöffnet, ein Bauträgerwettbewerb startet. Auf dem Gelände des ehemaligen Sophienspitals, das vom KAV betrieben und im Oktober 2017 geschlossen wurde, soll geförderter Wohnraum inklusive eines Gemeindebaus entstehen.


Alle Übersiedlungen ins KH Nord – Klinik Floridsdorf sind abgeschlossen

15.7.2019

Seit einem Monat ist das modernste Spital Österreichs, das Krankenhaus Nord – Klinik Floridsdorf für Patientinnen und Patienten geöffnet. Über den Sommer werden die Kapazitäten nun schrittweise aufgebaut, damit Ende September das Spital im Vollbetrieb laufen kann. Die Inbetriebnahme des modernsten und innovativsten Spitals Österreichs verlief planmäßig.


Gesundheitsberuferegister erfolgreich

9.7.2019

Bereits 170.000 in Gesundheitsberufen Beschäftigte haben sich erfolgreich im Gesundheitsberuferegister registriert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zehn Gesundheitsberufen erhielten im Zuge der Registrierung auch ihren Berufsausweis. Basis dafür ist das Gesundheitsberuferegister, das erstmals Transparenz und Nachvollziehbarkeit für Berufsangehörige, Dienstgeber, Patientinnen und Patienten schafft.