Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Unfallkrankenhäuser bleiben erhalten

14.8.2018

Sozialministerin Beate Hartinger-Klein hat am Montag das neue Reformkonzept die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) präsentiert. Laut dem Konzept soll die Versicherung erhalten bleiben. Das Leistungsangebot bleibe in vollem Umfang bestehen, hieß es bei der Pressekonferenz. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker freut sich, dass keine Unfallkrankenhäuser geschlossen werden.


KAV: Wilhelminenspital wird modernisiert

14.8.2018

"Die Modernisierung des Wilhelminenspitals steht keineswegs vor dem Aus“, sagt der für Bauprojekte zuständige Direktor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), DI Herwig Wetzlinger, zu einem entsprechenden Bericht in der heutigen Ausgabe der Kronen Zeitung.


Untersuchungskommission Krankenhaus Nord

8.8.2018

Vollkommene Transparenz bietet die Stadt Wien und veröffentlicht die Sitzungsprotokolle der Untersuchungskommission des Wiener Gemeinderats "Klärung der Projekt-, Kosten- und Terminentwicklung des Krankenhauses Nord"


Umkleiden ist Arbeitszeit

8.8.2018

Der Oberste Gerichtshof hat erneut in einer der strittigsten Fragen im Arbeitsrecht entschieden, nämlich ob Umkleidezeit Arbeitszeit ist oder nicht. Konkret ging es um Mitarbeiter/-innen in einem Krankenhaus. Nach der Entscheidung des Höchstgerichtes gelten nun Umkleidezeiten in Krankenanstalten als Arbeitszeit, wenn das Anlegen der Dienstkleidung aus hygienischen, organisatorischen und rechtlichen Gründen im Auftrag des Arbeitgebers erfolgt.


Weltpremiere im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien

7.8.2018

Anhand einer neuen medizintechnischen Errungenschaft beginnt an der Augenabteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, ein neues Zeitalter der Augenheilkunde. Weltweit erstmals wurde am 30.07.2018 eine additive Trifokallinse ergänzend zu einer Kunstlinse implantiert. Wie der Name bereits verrät, wird diese Trifokallinse, welche bisher integriert in der Kunstlinse implantiert wurde, zusätzlich eingesetzt. Der Vorteil von zwei unabhängigen Linsen ist, dass sich die Trifokallinse bei Nebenwirkungen wie Blendeempfindlichkeit und Abnahme des Kontrastsehens einfach entfernen lässt. Die Kunstlinse kann im Auge verbleiben.


Neue Spitalsabteilung für Frühchen eröffnet

3.8.2018

In Wien gibt es ein neues Angebot für die Versorgung von Frühchen und kranken Babys. Im St. Josef-Krankenhaus in Hietzing hat eine Abteilung für Kinderheilkunde mit Neonatologie eröffnet. Generell fehlt in dem Bereich Personal, stellte STR Peter Hacker anläßlich der Eröffnung fest.


Spitäler könnten OP-Säle an Privatärzte vermieten

3.7.2018

Um die Spitalsfinanzen aufzubessern, macht der für Burgenlands Spitäler zuständige Landesrat einen Vorschlag, der auch in allen anderen Bundesländern überlegenswert wäre. Die Landesspitäler könnten, ähnlich wie in den Privatkrankenanstalten gelebt, die OP-Säle privat an Ärzte vermieten. Damit wären zeitweise nicht benutzte OP-Einrichtungen genutzt, Wartezeiten wären verringert und Spitalseinnahmen verbessert.


Keimschleuder Pflegekittel ?

26.6.2018

Wie häufig die Kleidung des Pflegepersonals mit pathogenen Keimen belastet ist und welche Tätigkeiten die Belastung besonders erhöhen, hat ein Team um Dr. Kerri Thom von der Maryland School of Medicine in Baltimore eruiert.


KHN: Vollbetrieb 2019

25.6.2018

Nachdem Gesundheitsstadtrat Peter Hacker vor wenigen Wochen dem KAV-Management den Auftrag erteilte, die Kosten und Abläufe des Krankenhauses Nord noch einmal gründlich durchzurechnen und zu analysieren, liegt nun der Bericht des Managements vor. Mit dem Bericht verpflichtet sich der Vorstand, das Programmmanagement und die Kollegiale Führung des Krankenhaus Nord klar definierte Zielsetzungen zu erfüllen – das betrifft sowohl die Bau- und Errichtungskosten als den Zeitplan. „Das Management hat nun die klare Vorgabe, die Kosten in Höhe von 1,34 Mrd. Euro nicht zu überschreiten. Der Vollbetrieb des Spitals wird spätestens im September 2019 erreicht sein.


Neues Konzept für Sophienspital steht

20.6.2018

Die Zukunft des ehemaligen Sophienspitals im siebenten Bezirk ist offenbar geklärt. In den nächsten Jahren sollen dort laut Bezirksvorsteher Markus Reiter ein Bildungscampus, ein öffentlicher Park sowie Wohnungen entstehen. Der Grundstückseigentümer, der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) trägt das Konzept mit. Erst 1999 wurde um rund 140 Mio Schilling ein hochmoderner Trakt für Geriatrie, Rehabilitation, Physikalische Medizin und ein Pflegeheim errichtet.


Engpass in der Kinderintensivmedizin

14.6.2018

Immer wieder müssen Abteilungen wegen Personalmangels kurzfristig geschlossen werden, berichtet die Wiener Zeitung. Sogar der neue Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hatte im Gespräch eingeräumt, dass seine Vor-Vorgängerin in dieser Sache zu spät reagiert habe. Denn dass es eine EU-Richtlinie zu neuen Arbeitszeitregelungen gibt, habe man schon seit 20 Jahren gewusst. "Ich habe dieses Thema für die Kollektivverträge, für die ich verantwortlich war, schon vor 15 Jahren bereinigt", meinte Hacker vor zwei Wochen. Er bezog sich damit auf seine frühere Rolle als Chef des Fonds Soziales Wien.


KAV-Reform erst, wenn KH Nord fertig!

13.6.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) als „Anstalt öffentlichen Rechts“ kommt später als geplant. Erst soll das KH Nord fertiggestellt werden, sagte Wiens Gesundheitsstadtrat und weiter „Mir ist wichtiger, wir haben schneller ein Spital als eine ordentliche Geschäftsordnung.“ Der derzeitige dreiköpfige Vorstand des KAV wurde von ihm beauftragt, bis zum Herbst ein Finanzierungskonzept samt Planbudget, das auch ein Finanzierungsübereinkommen mit der Stadt vorsehen soll, zu erstellen.


Gewalt im Spital

13.6.2018

Schreiduelle auf dem Gang, Rempeleien im Wartebereich und sogar Polizeieinsätze werden aus heimischen Spitälern gemeldet. Steigt das Aggressionspotenzial bei Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern oder trügt der Schein?


Interview mit Wiens neuem Gesundheitsstadtrat

30.5.2018

Für den neuen Stadtrat Peter Hacker ist der KAV das Wichtigste, das auf seinem Schreibtisch liegt und er sagt im Interview mit der Wiener Zeitung "Klarheit ist wichtiger als Geschwindigkeit. Wir haben hier zwei große Themenblöcke, die man ein bisschen klarer voneinander trennen muss, als es derzeit in der öffentlichen Diskussion stattfindet: Das eine ist die Organisationsform - der KAV soll zu einer Anstalt öffentlichen Rechts werden. Das steht für mich völlig außer Zweifel. Klar ist, dass die "Wiener Spitäler" eine Organisation sein muss, in der es ganz klare Strukturen gibt. Es muss klar sein, wer wofür verantwortlich ist. Diese Klarheit muss es auch an der Spitze geben, aber auch quer durch das ganze Unternehmen hindurch. Weil auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den eigentlich Job mit den Patientinnen und Patienten machen, wissen müssen, was die Rahmenbedingungen sind, für die sie arbeiten. Hier herrscht eine Unumkehrbarkeit des eingeschlagenen Weges."


"Transparente Aufarbeitung ist sehr wichtig"

22.52018

meint KAV-Direktor Wetzlinger und weiter „Es sind in der Vergangenheit Fehler gemacht worden. Eine transparente Aufarbeitung ist mir daher sehr wichtig. Meine Aufgabe ist es, jetzt und in Zukunft die Fertigstellung und Inbetriebnahme des KH Nord effizient und termingerecht voranzutreiben. 2019 wird dieses Spital in Betrieb gehen". Nun liegt der Endbericht des Rechnungshofs vor und es ist offiziell: Beim Bau des Krankenhauses Wien-Nord hat es eine Vielzahl eklatanter Mängel gegeben, die auch die Kosten explodieren ließen.


"Ein Krisenmanager betritt das Minenfeld Gemeindespitäler"

17.5.2018

schreibt der Kurier zur Nominierung von Peter Hacker als neuen Wiener Gesundheits- und Sozialstadtrat. Probleme wird Hacker weniger die Baustelle Krankenhaus Nord bereiten, viel herausfordernder wird die Umsetzung der neuen Rechtsform für den KAV. Personalvertreter und Experten lassen am vorliegenden Gesetzesentwurf kein gutes Haar. Sie befürchten, dass das Kompetenzen-Wirrwarr noch eher verschlimmert wird. Die AUVA-Spitze zeigt sich mit der Nominierung zufrieden und meldet "Mit Peter Hacker und auch mit dem künftigen Wiener Bürgermeister Michael Ludwig teilen wir das Bestreben, den Wienerinnen und Wienern die bestmögliche Versorgung nach Unfällen und damit auch soziale Absicherung zur Verfügung zu stellen." Wir, die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens gratulieren Peter Hacker und freuen uns auf ein gutes Zusammenwirken für unsere Patientinnen und Patienten.


Pflegepersonalausstattung wird Pflicht

16.5.2018

In Deutschlands Krankenhäusern wird es ab 2019 verbindliche Personaluntergrenzen in der Pflege geben. Dazu müssen die DKG, der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung bis zum 30. Juni 2018 Untergrenzen für pflegesensitive Bereiche festlegen. Die Vereinbarung wird ab 01.01.2019 wirksam.


Neue Homepage

14.5.2018

Die neue Homepage des Österreichischen Institutes für Krankenhausbetriebsführung (ÖIK) ist online gegangen. Im neuen Design werden aktuelle Ausbildungslehrgänge angeboten. Seit mehr als 30 Jahren bildet das ÖIK - auch in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien - MitarbeiterInnen im Bereich des Krankenhausmanagements aus. Ziel des ÖIK ist es, eine bedarfsgerechte praxisbezogene Aus- und Fortbildung für die Führungskräfte auf gemeinnütziger Basis zu organisieren.


Erfolgreiche Sachkostenoptimierung im KAV

9.5.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund hat in den vergangenen fünf Jahren ein erfolgreiches Sachkostenoptimierungsprojekt durchgeführt. Dabei wurden 142 Millionen Euro eingespart, und das bei gleich bleibender Qualität der Leistungen. Diese Einsparungen bleiben auch durch organisatorische Maßnahmen nachhaltig im Unternehmen verankert und wirken weiter (KAV). Nicht so positiv beurteilt der Standard das Projekt und beruft sich dabei auf den Prüfbericht vom Stadt-RH.


5.000 ELGA-Abmeldungen: Experten sind entsetzt

8.5.2018

Lange war es ruhig um ELGA, den elektronischen Gesundheitsakt. Ein neues Bundesgesetz hat jetzt aber eine Debatte verursacht, die viele Menschen sogar soweit bringt, sich von ELGA abzumelden. Die Experten schäumen. Die Bundesregierung möchte Patientendaten zu Forschungszwecken zur Verfügung stellen. Die aktuelle Diskussion für die Verantwortlichen ein sinnloser Wirbel - eine Weitergabe von Patientendaten für die Forschung sei derzeit technisch gar nicht möglich, sagen sie unisono.