Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


"Ein Krisenmanager betritt das Minenfeld Gemeindespitäler"

17.5.2018

schreibt der Kurier zur Nominierung von Peter Hacker als neuen Wiener Gesundheits- und Sozialstadtrat. Probleme wird Hacker weniger die Baustelle Krankenhaus Nord bereiten, viel herausfordernder wird die Umsetzung der neuen Rechtsform für den KAV. Personalvertreter und Experten lassen am vorliegenden Gesetzesentwurf kein gutes Haar. Sie befürchten, dass das Kompetenzen-Wirrwarr noch eher verschlimmert wird. Die AUVA-Spitze zeigt sich mit der Nominierung zufrieden und meldet "Mit Peter Hacker und auch mit dem künftigen Wiener Bürgermeister Michael Ludwig teilen wir das Bestreben, den Wienerinnen und Wienern die bestmögliche Versorgung nach Unfällen und damit auch soziale Absicherung zur Verfügung zu stellen." Wir, die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens gratulieren Peter Hacker und freuen uns auf ein gutes Zusammenwirken für unsere Patientinnen und Patienten.


Pflegepersonalausstattung wird Pflicht

16.5.2018

In Deutschlands Krankenhäusern wird es ab 2019 verbindliche Personaluntergrenzen in der Pflege geben. Dazu müssen die DKG, der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung bis zum 30. Juni 2018 Untergrenzen für pflegesensitive Bereiche festlegen. Die Vereinbarung wird ab 01.01.2019 wirksam.


Neue Homepage

14.5.2018

Die neue Homepage des Österreichischen Institutes für Krankenhausbetriebsführung (ÖIK) ist online gegangen. Im neuen Design werden aktuelle Ausbildungslehrgänge angeboten. Seit mehr als 30 Jahren bildet das ÖIK - auch in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien - MitarbeiterInnen im Bereich des Krankenhausmanagements aus. Ziel des ÖIK ist es, eine bedarfsgerechte praxisbezogene Aus- und Fortbildung für die Führungskräfte auf gemeinnütziger Basis zu organisieren.


Erfolgreiche Sachkostenoptimierung im KAV

9.5.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund hat in den vergangenen fünf Jahren ein erfolgreiches Sachkostenoptimierungsprojekt durchgeführt. Dabei wurden 142 Millionen Euro eingespart, und das bei gleich bleibender Qualität der Leistungen. Diese Einsparungen bleiben auch durch organisatorische Maßnahmen nachhaltig im Unternehmen verankert und wirken weiter (KAV). Nicht so positiv beurteilt der Standard das Projekt und beruft sich dabei auf den Prüfbericht vom Stadt-RH.


5.000 ELGA-Abmeldungen: Experten sind entsetzt

8.5.2018

Lange war es ruhig um ELGA, den elektronischen Gesundheitsakt. Ein neues Bundesgesetz hat jetzt aber eine Debatte verursacht, die viele Menschen sogar soweit bringt, sich von ELGA abzumelden. Die Experten schäumen. Die Bundesregierung möchte Patientendaten zu Forschungszwecken zur Verfügung stellen. Die aktuelle Diskussion für die Verantwortlichen ein sinnloser Wirbel - eine Weitergabe von Patientendaten für die Forschung sei derzeit technisch gar nicht möglich, sagen sie unisono.


Krankenhaus in Wartestellung

4.5.2018

Das Krankenhaus (KH) Nord in Wien-Floridsdorf gilt gleich in zweierlei Hinsicht als Großbaustelle. Die Errichtung des Spitals mit 800 Betten sollte Wiens medizinische Versorgung auf neue Beine stellen, wurde aber von Planungschaos, stetig wachsenden Kosten, Verzögerungen und Skandalen begleitet. Nun steht der Bau - und im kommenden Jahr soll der erste Patient behandelt werden. ORF.at zeigt bis dahin die Baustelle im Bild.


KAV neu mit sechs zusätzlichen Topmanagerposten

30.4.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), bisher Teil des Wiener Magistrats, erhält einen neuen Namen und eine neue Rechtsform. Die künftigen "Wien Kliniken" mit rund 30.000 Mitarbeitern sollen bis Anfang 2019 zu einer Anstalt öffentlichen Rechts umgewandelt werden. Die nötigen Gesetze gingen am Donnerstag in eine dreiwöchige Begutachtung. Der Beschluss der KAV-Reform ist in der Landtagssitzung am 28. Juni geplant.


AUVA-Spitäler übernehmen AKH-Patienten

27.4.2018

24 Betten in den beiden Wiener AUVA-Spitälern stehen für zehn Jahre Patienten aus dem AKH zur Verfügung. Operationen für das AKH werden durchgeführt und auch operierte Patienten betreut. Die Vereinbarung läuft seit 1. April.


Campus auf Otto-Wagner-Areal

24.4.2018

Nach Absiedelung des Otto Wagner-Spitals von der Baumgartner Höhe, soll die private Central European University (CEU) in zehn Otto Wagner-Pavillons einziehen. Die CEU wurde 1991 von US-Milliardär und Investor George Soros gegründet. In Wien sollen bis zu 1500 Studienplätze geschaffen werden. Bürgermeister Häupl sprach von einer "Jahrhundertchance".


"Das Gesundheitssystem stehe vor einem Kollaps"

23.4.2018

Angesichts voller Spitalsambulanzen schlägt ein Klinikchef am AKH Alarm. Peter Husslein (Foto) von der gynäkologischen Abteilung will künftig Patienten abweisen und nur noch Notfälle behandeln. „Es kann so nicht weitergehen“, sagt er in der ZiB 2. Wiens Spitalsambulanzen machen immer wieder wegen Überfüllung und stundenlanger Wartezeiten von sich reden. Die Ursache laut Husslein: "Patienten werden aus dem niedergelassenen Bereich, wo sie eigentlich gut betreut werden könnten, in den Spitalsbereich gedrängt, wo sie in Wirklichkeit teuer sind und ineffizient versorgt werden." Der Primar hat nun einen offenen Brief geschrieben und meint darin, dass das so nicht weitergehen darf. Er fordert, dass die niedergelassenen Ärzte erweiterte Öffnungszeiten anbieten.


31.500 Anrufe

20.4.2018

Seit einem Jahr gibt es in Wien, Niederösterreich und Vorarlberg die Gesundheits-Hotline unter der Telefonnummer 1450. In Wien sind bisher 31.500 Anrufe verzeichnet worden. Die Hotline soll eine Erstanlaufstelle bei Gesundheitsfragen und akuten Symptomen sein. Sie ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar. Speziell geschultes diplomiertes Krankenpflegepersonal lotst die Anrufer durch ein von Experten entwickeltes Abfragesystem. Nun soll das Pilotprojekt auf ganz Österreich ausgeweitet werden.


Causa KH Nord

13.4.2018

„Selbstverständlich gibt es vieles aufzuklären“, sagte der für das Wiener Krankenhaus Nord nun zuständige Spitäler-Direktor Herwig Wetzlinger in einem Interview im krone.tv-Talk. Acht Prozent der Rechnungen seien zu prüfen, mögliche Schäden durch eine mangelhafte Planung im Ausmaß von mehr als 30 Millionen Euro wurden bereits der Versicherung gemeldet. „Gott sei Dank beschäftigt sich Kommission damit“ so Wetzlinger.


AUVA-Unfallkrankenhäuser mit Standortgarantie

12.4.2018

Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein hat gestern im Budgetausschuss des Parlaments Leistungskürzungen bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) ausgeschlossen. Für die Unfallkrankenhäuser gab die Ministerin nach den heftigen Protesten der vergangenen Tage neuerlich eine Bestandsgarantie ab, berichtete die Parlamentskorrespondenz. Die AUVA betreibt das Traumazentrum Wien mit den beiden Standorten Meidling und Lorenz Böhler sowie Einrichtungen in Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang. Weiters Reha-Zentren in Wien, Klosterneuburg, Häring und Tobelbad. Die österreichweite Leistungsbilanz der AUVA läßt sich sehen: In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten auf medizinischem Spitzenniveau versorgt, davon mehr als 46.000 stationär. Davon waren 330.000 keine Arbeitsunfallpatienten.


Immer mehr Gewalt im KH

15.5.2018

Hundert Mal musste die Polizei im Vorjahr im Wilheminenspital Streit schlichten. Wegen der langen Wartezeiten liegen bei manchen Patienten und Angehörigen die Nerven blank, erläuterte ein Personalvertreter kürzlich und fordert Securitys und Videokameras zur Abschreckung und Dokumentation. - Ob in den überfüllten Warteräumen Alarmknöpfe und Videokameras die Lösung bringen ist die Frage.


KAV neu ?

22.3.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) soll, wie bereits angekündigt wurde, mit 1. Jänner 2019 eine neue Organisationsform erhalten. Nun steht offenbar sein neuer Name fest: Wie "Presse" und "Kurier" am Montag berichteten, soll der städtische Spitalsträger, der in eine Anstalt öffentlichen Rechts umgewandelt wird, künftig "Wien Kliniken" heißen. „Ab 1.1. 2019 werden wir mehr Handlungsspielraum haben. Auch dank effizienterer Strukturen werden wir weitere Verbesserungen für Patientinnen und Patienten sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorantreiben“ so die derzeitige KAV-Führung anfangs der Woche. Ein "zurück an den Start" gab es mittlerweile seitens der Wiener SPÖ mit dem Hinweis, dass der vorliegende Gesetzentwurf „wegen schwerer fachlicher Mängel und Verfehlung der Zielvorgaben“ nicht entspricht (Presse).


Untersuchungsausschuss Krankenhaus Nord

21.3.2018

Der Energetiker Auftrag vom Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) löste eine Lawine von Maßnahmen aus. "Ein selbst ernannter Bewusstseinsforscher" (so der ORF) verrechnete 95.000 Euro für das Legen einen „Schutzkreises“ rund um das KH Nord. Wiens künftiger Bürgermeister Michael Ludwig initierte den Untersuchungsausschuss in dieser Causa und sagte „Ich freue mich sehr auf eine lückenlose Aufklärung“. Auch Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger begrüßte die Einsetzung der Kommission. Diese sei ein wirkungsvolles Instrument der Kontrolle und werde dazu beitragen, dass die Bevölkerung wieder Vertrauen in das „großartige und topmoderne“ Projekt Krankenhaus Nord fassen werde.


Krankenhaus Nord-Führung bestellt

7.3.2018

In einem Festakt wurde die neue Kollegiale Führung bestellt. Ärztliche Direktorin wurde Margot Löbl, Pflegedirektor Jochen Haidvogel, Verwaltungsdirektor Werner Steinböck und Technischer Direktor Wilfried Gröblinger. "Ein Team der besten Leute an Bord“, betonte die Wiener Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger und weiter „Somit ist der nächste wichtige Schritt zur Inbetriebnahme des Krankenhaus Nord getan, beim Start 2019 wird es das modernste Krankenhaus Europas sein“.


Rauchpausen sollen eingearbeitet werden

7.3.2018

In den Salzburger Landeskliniken (SALK) sollen Rauchpausen von der Arbeitszeit abgezogen werden, so der Geschäftsführer der SALK und begründet dies mit betriebswirtschaftlichen Gründen. Die NÖ-GKK verbietet das Rauchen generell und geht da noch einen Schritt weiter, dass Rauchen in der Dienstzeit sogar ein Kündigungsgrund sein könnte.


Fotografieren verboten!

2.3.2018

Nach dem ersten in Österreich ausgesprochenen generellen KH-Fotoverbot im Haus der Barmherzigen Brüder in Linz, wurde nun auch ein Fotoverbot in den NÖ-Landeskliniken verhängt. Durch die Handykameras ist es sehr einfach geworden, rasch und überall zu fotografieren. Meist werden diese Bilder dann in den sozialen Medien gepostet und damit massiv Persönlichkeitsrechte verletzt.


Ärzte-Kritik: Überstunden ohne Aufzeichnung

21.2.2018

Die Wiener Ärztekammer hat in einer Umfrage die Auswirkungen der Arbeitszeit-Regelung erfragt. Demnach werden oft Überstunden ohne Aufzeichnung geleistet, vor allem in KAV-Spitälern. Laut Umfrage führen 47 Prozent der Spitalsärzte im KAV die Arbeitsaufzeichnungen nicht korrekt, in anderen Spitälern sind es acht von zehn Medizinern.