Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens


News


Schönen Sommer

wünschen

wir allen unseren Leserinnen und Lesern, Kolleginnen und Kollegen. Im August sind wir wieder aktuell. Das Redaktionsteam der ARGE


Spitäler könnten OP-Säle an Privatärzte vermieten

3.7.2018

Um die Spitalsfinanzen aufzubessern, macht der für Burgenlands Spitäler zuständige Landesrat einen Vorschlag, der auch in allen anderen Bundesländern überlegenswert wäre. Die Landesspitäler könnten, ähnlich wie in den Privatkrankenanstalten gelebt, die OP-Säle privat an Ärzte vermieten. Damit wären zeitweise nicht benutzte OP-Einrichtungen genutzt, Wartezeiten wären verringert und Spitalseinnahmen verbessert.


Keimschleuder Pflegekittel ?

26.6.2018

Wie häufig die Kleidung des Pflegepersonals mit pathogenen Keimen belastet ist und welche Tätigkeiten die Belastung besonders erhöhen, hat ein Team um Dr. Kerri Thom von der Maryland School of Medicine in Baltimore eruiert.


KHN: Vollbetrieb 2019

25.6.2018

Nachdem Gesundheitsstadtrat Peter Hacker vor wenigen Wochen dem KAV-Management den Auftrag erteilte, die Kosten und Abläufe des Krankenhauses Nord noch einmal gründlich durchzurechnen und zu analysieren, liegt nun der Bericht des Managements vor. Mit dem Bericht verpflichtet sich der Vorstand, das Programmmanagement und die Kollegiale Führung des Krankenhaus Nord klar definierte Zielsetzungen zu erfüllen – das betrifft sowohl die Bau- und Errichtungskosten als den Zeitplan. „Das Management hat nun die klare Vorgabe, die Kosten in Höhe von 1,34 Mrd. Euro nicht zu überschreiten. Der Vollbetrieb des Spitals wird spätestens im September 2019 erreicht sein.


Neues Konzept für Sophienspital steht

20.6.2018

Die Zukunft des ehemaligen Sophienspitals im siebenten Bezirk ist offenbar geklärt. In den nächsten Jahren sollen dort laut Bezirksvorsteher Markus Reiter ein Bildungscampus, ein öffentlicher Park sowie Wohnungen entstehen. Der Grundstückseigentümer, der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) trägt das Konzept mit. Erst 1999 wurde um rund 140 Mio Schilling ein hochmoderner Trakt für Geriatrie, Rehabilitation, Physikalische Medizin und ein Pflegeheim errichtet.


Engpass in der Kinderintensivmedizin

14.6.2018

Immer wieder müssen Abteilungen wegen Personalmangels kurzfristig geschlossen werden, berichtet die Wiener Zeitung. Sogar der neue Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hatte im Gespräch eingeräumt, dass seine Vor-Vorgängerin in dieser Sache zu spät reagiert habe. Denn dass es eine EU-Richtlinie zu neuen Arbeitszeitregelungen gibt, habe man schon seit 20 Jahren gewusst. "Ich habe dieses Thema für die Kollektivverträge, für die ich verantwortlich war, schon vor 15 Jahren bereinigt", meinte Hacker vor zwei Wochen. Er bezog sich damit auf seine frühere Rolle als Chef des Fonds Soziales Wien.


KAV-Reform erst, wenn KH Nord fertig!

13.6.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) als „Anstalt öffentlichen Rechts“ kommt später als geplant. Erst soll das KH Nord fertiggestellt werden, sagte Wiens Gesundheitsstadtrat und weiter „Mir ist wichtiger, wir haben schneller ein Spital als eine ordentliche Geschäftsordnung.“ Der derzeitige dreiköpfige Vorstand des KAV wurde von ihm beauftragt, bis zum Herbst ein Finanzierungskonzept samt Planbudget, das auch ein Finanzierungsübereinkommen mit der Stadt vorsehen soll, zu erstellen.


Gewalt im Spital

13.6.2018

Schreiduelle auf dem Gang, Rempeleien im Wartebereich und sogar Polizeieinsätze werden aus heimischen Spitälern gemeldet. Steigt das Aggressionspotenzial bei Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern oder trügt der Schein?


Interview mit Wiens neuem Gesundheitsstadtrat

30.5.2018

Für den neuen Stadtrat Peter Hacker ist der KAV das Wichtigste, das auf seinem Schreibtisch liegt und er sagt im Interview mit der Wiener Zeitung "Klarheit ist wichtiger als Geschwindigkeit. Wir haben hier zwei große Themenblöcke, die man ein bisschen klarer voneinander trennen muss, als es derzeit in der öffentlichen Diskussion stattfindet: Das eine ist die Organisationsform - der KAV soll zu einer Anstalt öffentlichen Rechts werden. Das steht für mich völlig außer Zweifel. Klar ist, dass die "Wiener Spitäler" eine Organisation sein muss, in der es ganz klare Strukturen gibt. Es muss klar sein, wer wofür verantwortlich ist. Diese Klarheit muss es auch an der Spitze geben, aber auch quer durch das ganze Unternehmen hindurch. Weil auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den eigentlich Job mit den Patientinnen und Patienten machen, wissen müssen, was die Rahmenbedingungen sind, für die sie arbeiten. Hier herrscht eine Unumkehrbarkeit des eingeschlagenen Weges."


"Transparente Aufarbeitung ist sehr wichtig"

22.52018

meint KAV-Direktor Wetzlinger und weiter „Es sind in der Vergangenheit Fehler gemacht worden. Eine transparente Aufarbeitung ist mir daher sehr wichtig. Meine Aufgabe ist es, jetzt und in Zukunft die Fertigstellung und Inbetriebnahme des KH Nord effizient und termingerecht voranzutreiben. 2019 wird dieses Spital in Betrieb gehen". Nun liegt der Endbericht des Rechnungshofs vor und es ist offiziell: Beim Bau des Krankenhauses Wien-Nord hat es eine Vielzahl eklatanter Mängel gegeben, die auch die Kosten explodieren ließen.


"Ein Krisenmanager betritt das Minenfeld Gemeindespitäler"

17.5.2018

schreibt der Kurier zur Nominierung von Peter Hacker als neuen Wiener Gesundheits- und Sozialstadtrat. Probleme wird Hacker weniger die Baustelle Krankenhaus Nord bereiten, viel herausfordernder wird die Umsetzung der neuen Rechtsform für den KAV. Personalvertreter und Experten lassen am vorliegenden Gesetzesentwurf kein gutes Haar. Sie befürchten, dass das Kompetenzen-Wirrwarr noch eher verschlimmert wird. Die AUVA-Spitze zeigt sich mit der Nominierung zufrieden und meldet "Mit Peter Hacker und auch mit dem künftigen Wiener Bürgermeister Michael Ludwig teilen wir das Bestreben, den Wienerinnen und Wienern die bestmögliche Versorgung nach Unfällen und damit auch soziale Absicherung zur Verfügung zu stellen." Wir, die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Krankenhausmanager Wiens gratulieren Peter Hacker und freuen uns auf ein gutes Zusammenwirken für unsere Patientinnen und Patienten.


Pflegepersonalausstattung wird Pflicht

16.5.2018

In Deutschlands Krankenhäusern wird es ab 2019 verbindliche Personaluntergrenzen in der Pflege geben. Dazu müssen die DKG, der GKV-Spitzenverband und der Verband der Privaten Krankenversicherung bis zum 30. Juni 2018 Untergrenzen für pflegesensitive Bereiche festlegen. Die Vereinbarung wird ab 01.01.2019 wirksam.


Neue Homepage

14.5.2018

Die neue Homepage des Österreichischen Institutes für Krankenhausbetriebsführung (ÖIK) ist online gegangen. Im neuen Design werden aktuelle Ausbildungslehrgänge angeboten. Seit mehr als 30 Jahren bildet das ÖIK - auch in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien - MitarbeiterInnen im Bereich des Krankenhausmanagements aus. Ziel des ÖIK ist es, eine bedarfsgerechte praxisbezogene Aus- und Fortbildung für die Führungskräfte auf gemeinnütziger Basis zu organisieren.


Erfolgreiche Sachkostenoptimierung im KAV

9.5.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund hat in den vergangenen fünf Jahren ein erfolgreiches Sachkostenoptimierungsprojekt durchgeführt. Dabei wurden 142 Millionen Euro eingespart, und das bei gleich bleibender Qualität der Leistungen. Diese Einsparungen bleiben auch durch organisatorische Maßnahmen nachhaltig im Unternehmen verankert und wirken weiter (KAV). Nicht so positiv beurteilt der Standard das Projekt und beruft sich dabei auf den Prüfbericht vom Stadt-RH.


5.000 ELGA-Abmeldungen: Experten sind entsetzt

8.5.2018

Lange war es ruhig um ELGA, den elektronischen Gesundheitsakt. Ein neues Bundesgesetz hat jetzt aber eine Debatte verursacht, die viele Menschen sogar soweit bringt, sich von ELGA abzumelden. Die Experten schäumen. Die Bundesregierung möchte Patientendaten zu Forschungszwecken zur Verfügung stellen. Die aktuelle Diskussion für die Verantwortlichen ein sinnloser Wirbel - eine Weitergabe von Patientendaten für die Forschung sei derzeit technisch gar nicht möglich, sagen sie unisono.


Krankenhaus in Wartestellung

4.5.2018

Das Krankenhaus (KH) Nord in Wien-Floridsdorf gilt gleich in zweierlei Hinsicht als Großbaustelle. Die Errichtung des Spitals mit 800 Betten sollte Wiens medizinische Versorgung auf neue Beine stellen, wurde aber von Planungschaos, stetig wachsenden Kosten, Verzögerungen und Skandalen begleitet. Nun steht der Bau - und im kommenden Jahr soll der erste Patient behandelt werden. ORF.at zeigt bis dahin die Baustelle im Bild.


KAV neu mit sechs zusätzlichen Topmanagerposten

30.4.2018

Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), bisher Teil des Wiener Magistrats, erhält einen neuen Namen und eine neue Rechtsform. Die künftigen "Wien Kliniken" mit rund 30.000 Mitarbeitern sollen bis Anfang 2019 zu einer Anstalt öffentlichen Rechts umgewandelt werden. Die nötigen Gesetze gingen am Donnerstag in eine dreiwöchige Begutachtung. Der Beschluss der KAV-Reform ist in der Landtagssitzung am 28. Juni geplant.


AUVA-Spitäler übernehmen AKH-Patienten

27.4.2018

24 Betten in den beiden Wiener AUVA-Spitälern stehen für zehn Jahre Patienten aus dem AKH zur Verfügung. Operationen für das AKH werden durchgeführt und auch operierte Patienten betreut. Die Vereinbarung läuft seit 1. April.


Campus auf Otto-Wagner-Areal

24.4.2018

Nach Absiedelung des Otto Wagner-Spitals von der Baumgartner Höhe, soll die private Central European University (CEU) in zehn Otto Wagner-Pavillons einziehen. Die CEU wurde 1991 von US-Milliardär und Investor George Soros gegründet. In Wien sollen bis zu 1500 Studienplätze geschaffen werden. Bürgermeister Häupl sprach von einer "Jahrhundertchance".


"Das Gesundheitssystem stehe vor einem Kollaps"

23.4.2018

Angesichts voller Spitalsambulanzen schlägt ein Klinikchef am AKH Alarm. Peter Husslein (Foto) von der gynäkologischen Abteilung will künftig Patienten abweisen und nur noch Notfälle behandeln. „Es kann so nicht weitergehen“, sagt er in der ZiB 2. Wiens Spitalsambulanzen machen immer wieder wegen Überfüllung und stundenlanger Wartezeiten von sich reden. Die Ursache laut Husslein: "Patienten werden aus dem niedergelassenen Bereich, wo sie eigentlich gut betreut werden könnten, in den Spitalsbereich gedrängt, wo sie in Wirklichkeit teuer sind und ineffizient versorgt werden." Der Primar hat nun einen offenen Brief geschrieben und meint darin, dass das so nicht weitergehen darf. Er fordert, dass die niedergelassenen Ärzte erweiterte Öffnungszeiten anbieten.